Kunden em pfehlungen
Rezensionen von @beautybooks (Instagram):
Interessant, aber hat so seine Schwächen und Längen!
Das schönste aller Leben von Betty Boras
Das Buch „Das schönste aller Leben“ von Betty Boras erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens, das in einer schwierigen und von gesellschaftlichen Zwängen geprägten Zeit aufwächst.
Im Mittelpunkt steht die Ich-Erzählerin, die von ihrer Kindheit und Jugend berichtet. Sie wächst in einfachen Verhältnissen auf, erlebt Armut, familiäre Spannungen und die strengen moralischen Vorstellungen ihrer Umgebung.
Schon früh muss sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und mit Enttäuschungen umzugehen. Trotz vieler Hindernisse bewahrt sie sich jedoch ihre Sehnsucht nach einem besseren, selbstbestimmten Leben.
Ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist ihre erste große Liebe, die ihr Hoffnung gibt, aber auch mit Schmerz und Verlust verbunden ist. Diese Erfahrungen lassen sie innerlich reifen. Schritt für Schritt beginnt sie, sich von Erwartungen anderer zu lösen und ihren eigenen Weg zu suchen. Dabei spielen Themen wie Selbstfindung, Durchhaltevermögen und der Wunsch nach Freiheit eine zentrale Rolle.
Der Titel „Das schönste aller Leben“ wirkt zunächst fast widersprüchlich, da die Hauptfigur viele schwierige Situationen durchstehen muss. Doch im Verlauf der Geschichte wird deutlich, dass gerade die Mischung aus Leid, Hoffnung, Liebe und persönlichem Wachstum das Leben wertvoll und „schön“ macht.
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Meine persönliche Meinung:
Ich hatte große Erwartungen an das Buch, da man bereits Wochen vor Erscheinen auf Instagram ja regelrecht bombardiert worden ist, mit Werbung von diesem Debütroman. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, denn ganz so packen konnte mich das Buch leider nicht. Anfangs brauchte ich so meine Zeit, um richtig rein- bzw. anzukommen in der Geschichte. Stellenweise fand ich die Story richtig gut und dann zog sich für mich auch alles wieder ein bisschen in die Länge. Erzählart und Schreibstil fand ich allerdings richtig schön. Problematisch fand ich zum Teil die Perspektive der Erwachsenen Vio, die ihre Tochter nicht mehr als ihre Tochter ansehen kann, seitdem sie wegen eines Unfalls Narben im Gesicht trägt. Da habe ich doch ein wenig geschluckt. Andere Themen, die in diesem Roman eine große Rolle spielen, wurden wiederum sehr flach gehalten und da hätte ich mir von Anfang an ein wenig mehr Tiefe erhofft. Ich fand das Buch nicht schlecht und habe es dennoch sehr interessant gefunden, aber ganz so gecatcht hat es mich eben nicht. Das Buch und ich haben einfach nicht so gut zueinander gepasst aber wie man sieht, konnte es bereits sehr viele von euch so richtig begeistern und das freut mich!


