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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Testleser*in:

Kaiserwald von Anja Jonuleit

HEYN Testleserin Lisa K.:
Ein ganz eigenes Universum hat die Autorin Jonuleit in Ihrem Buch geschaffen. Sie hat sehr viel Hintergrundarbeit erledigt und so ein glaubhaftes weiteres Universum geschaffen. Das Buch ist sehr vielseitig und erklärt die Sachverhalte aus mehreren Perspektiven, was leider nicht im wirklichen Leben möglich ist.

Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Erzählerinnen war außergewöhnlich und klar. Die Erzählerinnen hatten ihren eigenen Sprachstil und ein eigenes Format. Es waren wirklich nur die Frauen, die von ihrem Leben erzählten, und es wäre sehr interessant gewesen, wenn ein Mann dabei gewesen wäre. Leider war das Buch auch ganz klar nicht ein Einzelbuch, sondern das erste Teil von einem Buchreich, und die Antworten bleiben aus. Ich würde dieses Buch für jeden empfehlen, um zu sehen, dass ein Ereignis für jede teilnehmende Person unterschiedlich ist.

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Der Bestseller-Status besteht nicht zu Unrecht.

Apfelmädchen von Tina N. Martin

HEYN Testleserin Gabi K.:
Ich muss vorwegnehmen, dass ich skandinavische Krimis liebe. Und ich finde es gut, wenn auch weibliche Autoren promoted werden. So war ich also sehr neugierig auf das Debüt von Tina N. Martin, einer jungen schwedischen Teilzeit-Autorin (neben ihrer Tätigkeit als Schwedisch- und Tanzlehrerin).

Die in heutiger Zeit spielende Handlung in einer kleineren Stadt im Norden Schwedens an der Grenze zu Finnland setzt unmittelbar spannend an, mit der Schilderung der Entdeckung eines Mordopfers, einer bis dahin als unauffälligen Lehrerin. Diesem ersten Mord folgen weitere vorerst unerklärliche Taten, bei denen der Zusammenhang erst im Laufe der Fortführung des Romans erkennbar wird.
Rückblenden in die Zeit ab Mitte der 70er Jahre bilden einen zweiten Handlungsstrang, der gleichzeitig auch die Geschichte einer Familie zeichnet und deren Entwicklung über die Jahre. Letztendlich werden die beiden Ebenen zusammengeführt.
Ein aktuelles Zeitthema wird thematisiert, nämlich der Bereich sogenannter Freikirchen, hinter denen sich mitunter Sekten verstecken. Auch die Problematik des Umgangs mit Kindern bzw. Jugendlichen, die Verhaltensauffälligkeiten aus Sicht der Erwachsenen zeigen, wird angesprochen. Beides wird für mein Gefühl etwas zu oberflächlich. Denkanreiz zumindest ist gegeben.
Etwas gewöhnungsbedürftig für mich, zumindest zu Beginn der Lektüre, war die Sprache, der Stil der Autorin („japp“) - oder liegt es an der Übersetzung? Ich habe jedoch mich mit Fortdauer des Lesens an die Sprache gewöhnt.
Und bin am Ende des Buches überzeugt worden, dass der Bestseller-Status aus Schweden nicht zu Unrecht besteht. Auf eine Fortsetzung bzw. einen zweiten Roman von Tina N. Martin freue ich mich.

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Der Roman hat Sogwirkung.

Feuer von Maria Pourchet

HEYN Testleserin Elisabeth W.: Beim Lesen des Klappentextes war mein erster Gedanke "ein weiterer Roman über zwei
Protagonisten, Laure und Clement, die mit eine Affäre dem Lebensfrust und der Leere in ihrem Leben entgehen möchten" , aber - der Roman hat Sogwirkung.
Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, sie erzählt in der 2.

Person, ihre Wortwahl ist zeitgemäß.
Pourchet seziert mit einer schonungslosen und sarkastischen Direktheit die Entwicklung einer Leidenschaft, die zu einer amour fatal wird, einer Liebe auf Leben und Tod. Sympathie für die beiden Charaktere ist bei mir nicht aufgekommen, Empathie auch nicht. Eine Leseempfehlung ist dieses unerbittliche Buch trotzdem.

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Eine Leseempfehlung.

Und morgen ein neuer Tag von Claire Alexander

HEYN Testleserin Brigitte R.:
Ein bewegender Roman, der die Geschichte von Meredith erzählt, die seit mehr als 3 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat. Sie ist knapp 40 Jahre alt und lebt allein mit ihrem Kater in Glasgow. Sie arbeitet als Texterin, kocht, backt und puzzelt leidenschaftlich gern. Sie hat ein paar gute Freunde – obwohl sie alleine lebt, ist sie nicht einsam.

Zwischen den laufenden Ereignissen gibt es Rückblenden in die Kinder- und Jugendzeit. Diese 3 Jahre Isolation kommen nicht von ungefähr. Das Verhalten ihrer Mutter hat sie sehr geprägt und ein Schlüsselerlebnis hat letztlich zu ihrem sozialen Rückzug geführt. Durch dieses Trauma leidet sie an einer Angststörung und bekommt Panikattacken beim Gedanken, das Haus zu verlassen. Durch neue Kontakte macht sie langsam Fortschritte und trotz Rückschlägen gibt sie nicht auf. In kleinen Schritten versucht sie, den Weg zurück in ein freies Leben zu finden. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Gefühle von Meredith sind sehr gut beschrieben und stellenweise kann man ihr Verhalten verstehen.

Es ist eine emotional bewegende Geschichte über Familie, Freunde und Verwundbarkeit, wobei man sich Familie nicht aussuchen kann. Man ist einfach gefühlsmäßig in die Geschichte hineinversetzt. Der Schreibstil ist angenehm und kostet beim Lesen keine große Anstrengung. Und ich glaube, dass der Roman eher Frauen anspricht. Als Urlaubslektüre würde ich das Buch nicht wählen - es wäre mir zu problemlastig – aber man liest ja nicht nur im Urlaub. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Nachtjagd von Jan-Erik Fjell

HEYN Testleserin Raphaela T.:
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, da die Geschichte sehr gut erzählt wird und bis zum Schluss spannend bleibt. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!
Vielen Dank dass ich das Buch Probelesen durfte.

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Vorfreude auf weiteren Lesestoff von Joanna Quinns!

Das Theater am Strand von Joanna Quinn

HEYN Testleserin Susanne P.:
Ein Roman, den man, sobald man mit dem Lesen begonnen hat, nicht mehr zur Seite legen möchte…
Mit Hingabe und unsagbarem Sprachgefühl zeichnet die Autorin Bilder, die sich auf der inneren Netzhaut einbrennen, als wären die Geschichten der Protagonisten welche, die man selbst erlebt und im Gedächtnis abgespeichert hätte.

Und ja, dazu gehört auch die gewisse Prise Romantik, die eine Geschichte leicht und beschwingt daher kommen lässt. Es bleibt jedoch bei der Prise, alles weitere wird der Fantasie des Lesers / der Leserin überlassen.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung und Vorfreude auf weiteren Lesestoff von Joanna Quinns!

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Ein unglaubliches Buch!

Ich wünschte, du wärst hier von Jodi Picoult

HEYN Testleserin Katrin N.: Ein unglaubliches Buch mit einer Wendung, welche ich mir absolut niemals vorstellen hätte können. Ich konnte das Buch von Beginn an nicht mehr aus der Hand legen. Jodi Picoult hat wiedermal einen Roman geliefert, welcher absolut Ihrem Stil entspricht.

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Es ist wahrlich nichts so, wie es scheint!

Beschütze sie von Laura Dave

HEYN Testleserin Jutta K.:
»Beschütze sie!« und »Es ist nichts so, wie es scheint!« sind für mich die beiden zentralen Sätze in diesem Roman von Laura Dave. Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, da Thriller für mich anders gestaltet sind, allerdings dafür als Pageturner, der leise Spannung aufbaut und den man nur schwer aus der Hand legen kann.

Hanna erhält eines Tages von einem Mädchen einen Zettel, geschrieben von ihrem Mann Owen, auf dem nur diese beiden Worte stehen: „Beschütze sie!“. Gemeint ist damit seine Tochter Bailey, die sein Ein- und Alles ist.
Für Hanna beginnt damit nicht nur eine Zeit des Forschens und Suchens nach ihrem verschwundenen Ehemann, es ist auch ein behutsames einander Näherkommen mit ihrer pubertierenden Stieftochter, die ihr bisher eher ablehnend gegenüber gestanden ist.
Und es ist wahrlich nichts so, wie es scheint!
Mehr sei nicht verraten, spannende Stunden sind garantiert!

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Ein Lied vom Ende der Welt von Erica Ferencik

HEYN Testleserin Uschi P.:
Der Erstlingsroman von Fr. Ferencik beschreibt eine andere weit entfernte Welt und ist eine Mischung aus Krimi und ein Roman über das Zusammenleben und Kommunikation von Menschen.
Auf der einen Seite spannend, aber teilweise auch mit sich lange ziehenden Passagen die Geduld brauchen.

Ein Buch das Zeit zum Lesen braucht.

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Ein Nachtgedanke, ein Traum oder doch Realität?

Mary von Anne Eekhout

HEYN Testleserin Bettina M.:
In diesem Buch durchlebt man den Sommer 1816 mit Mary und erfährt im zweiten Erzählstrang über die Geschehnisse des Sommers 1812, den Mary bei ihrer Freundin Isabella und deren Familie verbracht hat. Es geschah Unerklärliches und Unfassbares in diesem Sommer. Waren es Marys Träume, ihrer Phantasie, Nachtgedanken oder geschahen die unerklärlichen Ereignisse tatsächlich? All die sonderbaren Vorkommnisse verbanden die beiden Mädchen und trennten sie dann aber auch.

Die Rätsel der Vergangehheit begleiten die junge Mutter Mary, bringen Zweifel, Unsicherheit aber auch Zuversicht. Am Ende des Buches wird aus der Vergangenheit und der Gegenwart eins – Mary kehrt nach Hause zurück.

„Mary“ ist ein mitreißendes Buch, das sich herrlich als Liegestuhl-Lektüre unter dem Apfelbaum eignet. Es beginnt spannend und zieht in seinen Bann. Ich konnte es während der ersten 200 Seiten nur weglegen, um den Eiskaffeebecher wieder aufzufüllen. Leider verlor sich zum Ende hin diese Spannung. Es schien mir unnötig in die Länge gezogen und vorhersehbar, dass Isabella den mysteriösen Mr Booth heiraten muss und sich Marys Leben mit der Abreise aus der Schweiz ändert…

Fazit: Nette Sommerlektüre, die „Längen“ kann man sich mit einer Extraportion Eiskaffee versüßen, in den Bücherschrank mit den Büchern, die bleiben dürfen, schafft es „Mary“ aber nicht.

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