Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Maria-Elisabeth:
Gebete die ansprechen, unter die Haut gehen
Immer mal wieder zum Himmel schauen von Kathrin Wexberg
Kathrin Wexberg und michael Roher haben in ihrem Buch "Immer mal wieder zum Himmel schauen" eine wunderbare Sammlung von gebeten herausgebracht, die auf vielfältige Weise, in einer wunderbaren christlichen Haltung, Gottesbeziehnung zum Ausdruck bringen. In einer Sprache der Menschen, die aus ihrer Seele, aus ihrem Inneren spricht.
Sie nehmen den Menschen in ihrem Sein, mit ihren Fragen, Ängsten und Zweifeln ernst. Ein Gebetsbuch, das sicherlch viele Leser berührt.
Und doch sind alle Äpfel rund ... von Christine Hubka
Ich empfinde das Buch "Und doch sind alle Äpfel rund" als eine großartige, geglückte Erzählung zu den drei großen Weltrelgionen. Für Kinder in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben, sehr anschaulich und nachvollziehbar. Eingebunden in das Hier und Jetzt, eingebettet in eine sehr ansprechende Bildsprache, die beim längeren Verweilen, immer wieder Neues entdecken lässt.
Einzig die Rolle des Katers Abraxas wirkt für mich ein wenig befremdlich - doch Empfindungen und Sichtweisen sind verschieden. Ich denke, dass viele Kinder mit Freude der Familiengeschichte folgen werden, bzw. diese selber lesen.
Maria Elisabeth
Nils geht von Gabi Kreslehner
Nils geht ist ein sehr berührendes und die Realität spiegelndes Buch zum Thema Mobbing.
Eine gelungene Mischung aus Verhörprotokollen und Erzählung fesseln die Leserin, den Leser und lassen sie/ihn nicht mehr los. Wer jemals in seinem Leben mit dem Thema Mobbing in Kontakt getreten ist, findet sich in diesem Buch wieder, spürt wie der Puls zu rasen beginnt.
Die Hierarchie der Klasse wird ganz klar und deutlich aufgezeigt, ebenso die anderen und natürlich Nils, das Opfer.
Die Autorin Gabi Kreslehner beleuchtet das Mobbingopfer Nils und seine Situation von mehreren Seiten. Z.B. der Seite der Redelsführer in der Klasse, der Seite der restlichen Mitschüler, der Seite der Lehrpersonen und der, des Direktors. Es gelingt ihr aus meiner Sicht, dass sich die Leserin, der Leser mit den einzelen Personen identifzieren kann. Folglich kann es zu einer Bewusstseinsänderung dahingehend führen, dass sich die Denk- und Verhaltensweisen in Bezug auf Mobbing in der Theorie gegenüber der Praxis grundlegend verändern.
Folgende Fragen werden in den Raum gestellt: Wie lange darf ich wegschauen? Wann fängt die Zivilcourage an? Wann muss ich handeln, darf ich nicht mehr schweigen?
Ein sehr lesenswertes Buch!
Wo die Toten zu Hause sind von Christine Hubka
Ein sehr farbenfroh illustriertes Buch zum Thema Tod. Die Autorinnen starten den Versuch, Kindern den Tod insofern zu erklären, dass Menschen und Tiere hier auf Erden in unterschiedlichen Wohnungen wohnen und diese auch wieder verlassen werden. Sei es weil sie erwachsen werden, weil sie umziehen, weil sie Angst haben,.
.. Kinder werden dadurch in ihrer Erlebniswelt abgeholt und im Anschluss auf die letzte Wohnung bei Gott bildhaft hingeführt.
Bei Gott sein wird anhand von vielen unterschiedlichen Wohnungen beschrieben, die z.B. keine Schmerzen, kein Leid mehr zulassen, Freude überspringt, das Leben nochmals geschaut werden kann. Wohnungen, die Jenseitsvorstellungen wiederspiegeln.
Sicherlich ist das ein Erklärungsversuch. Ich kann nicht wirklich beschreiben warum, aber irgendetwas sträubt sich bei diesen Bildern in mir.
Als sehr wertvoll und hilfreich hingegen empfinde ich die Anregungen im Anhang, wie man mit Kindern altersentsprechend über den Tod reden kann.
Gänsehautcharakter
Ein eiskalter Fisch von Frauke Angel
Beim Lesen der ersten Zeilen kam ich ins Stocken, glaubte mich verlesen zu haben und begann nochmals von vorne. "Heute war mein schönster Tag, in meinem ganzen, langen Leben. Heute ist Onno gestorben."
Frauke Angel und Elisabeth Kihßl gelingt es in ihrer Erzählung zu verdeutlichen, wie sehr sich der Junge, ich denke er steht stellvertretend für viele Menschen, nach Zuwendung, Berührung, Liebe und Zährtlichkeit sehnt.
Eine Geschichte mit Gänsehautcharakter! Von Beginn an so erzählt, dass Fragen offen bleiben, die sich erst gegen Ende des Buches erschließen. Die Spannung, das Interesse, die Neugier halten an bis zum "happy End". Als sehr geglückt empfinde ich die Idee, die Situation des Todes behutsam herauszuarbeiten, sodass sich blockierte Gefühle zu lösen beginnen. Durch Onnos Tod lernt sich der Vater zu spüren, kommt in Kontakt mit seinen inneren, verborgenen Gefühlen und lässt diesen freien Lauf. Das tut nicht nur ihm, sondern auch seinem Sohn sehr gut.
Ich glaub an dich! von Stephan Sigg
Mit dieser Lektüre möchte Stephan Sigg Firmlinge dazu ermutigen, auf den Geist Gottes, der im Firmsakrament gespendet wird, zu vertrauen.
Vertrauen sich selbst zu schenken, der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten. Mit Hilfe des Heiligen Geistes gelingt Unmögliches möglich zu machen, Licht in die Dunkelheit zu bringen, im Sturm des Alltags Ruhe zu bewahren.
Zu erkennen, dass es immer mehrere Möglichkeiten im Leben gibt und aus einer Sackgasse ein Weg heraus führt.
Firmung ist der Anfang von etwas Neuem - mit dem Heiligen Geist unterwegs sein, der dich nie verlässt!
Startklar von Stephan Sigg
Stephan Sigg versteht es auf eine wunderbare Art und Weise, in einer Sprache, die auf Jugendliche "überspringt", Glaube, Religion in den Alltag, ins Hier und Jetzt, in jede Tätigkeit, in den Bereich Schöpfung einfließen zu lassen.
Gelebter Glaube durchflutet unseren Alltag, unser Tun und Lassen.
Seine Gebete verweben sich mit dem TUN bzw. NICHT TUN des Menschen. Sie begleiten behutsam, ohne mit dem Zeigefinger zu drohen und fokusieren in der Auseinandersetzung mit dem Glauben auf das, was Gott von uns will, welches Handeln er sich von uns wünscht. Eine Sprache der Glaubensvermittlung, die bei Jugendlichen ankommt.
Miteinander durch dick und dünn von Helene Daxecker-Okon; Anna Hintner; Maria Rhomberg
In dieser kleinen Broschüre beschreiben die Autorinnen in einfach verständlicher Sprache, kurz und kompakt, was von einer Firmpatin, einem Firmpaten erwartet wird, wer Pate/Patin werden kann, die Feier der Firmung und ihre Symbole. Durchflutet werden die einzelnen Themenbereiche mit berührenden Zitaten, Kurzgeschichten und Gebeten.
Ich denke, eine Ermutigung für Menschen, die Unsicherheiten empfinden das Firmpatenamt zu übernehmen und eine Bestärkung für all jene, die sich schon dazu entschieden haben. Das Herzstück des Patenamtes ist den Firmling zu begleiten, zu stärken und für ihn da zu sein. Trau dich, diese Herausforderung anzunehmen!
Sinnbild für das Göttliche
Wo versteckst du dich, lieber Gott? von Elisabeth Zartl
Ein sehr farbenfroh illustriertes Buch mit kurzen, einfachen Textpassagen aus dem Kindermund. Wo versteckst du dich, lieber Gott? Eine Frage, die sich nicht nur Kinder und Jugendliche stellen. Vor allem jüngere Kinder verfügen noch nicht über das Verständnis, dass Gott überall, in allem ist. Den Erklärungsversuch Elisabeth Zartls mit dem Blatt, das vom Baum fällt, das Kind berührt und durch diese Berührung Gottes Nähe spürbar wird, empfinde ich als sehr schön, nachvollziehbar und verständlich für Kinder.
Bedienungslose Liebe
Trostworte von Reinhold Stecher
Ein kleiner, aber feiner, spiritueller Text und Bildband der ganz besonderen Art des Bischofs Rinhold Stecher. Kein Schönreden, Verharmlosen, Verleugnen von Ecken und Kanten, Belastungen, Gräueln und Abgründen des menschlichen Lebens. Nein, die gibt es, sind Realität, wird es auch in der Zukunft geben.
Religiösen Menschen schenkt der Glaube Hoffnung und Zuversicht, dass wo Schatten ist, auch wieder Licht sein wird, dass Gott uns mit seiner bedienungslosen Liebe auf unserem Weg begleitet, uns am Ende des Lebens innig umarmt.











