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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von zenzi:

Starke Frauen

Der Roman hat mich sehr in den Bann gezogen, einmal angefangen und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Obwohl die Ereignisse im Kloster bald sehr eindeutig und furchtbar waren, hat man immer mit den Frauen mitgezittert, mitgelitten und die Hoffnung auf eine Flucht nicht aufgegeben. So musste man auch die Hälfte des Buches mitleiden - für mich nur die Hälfte der Erzählung, für viele Frauen aber das ganze Leben! Und alles zum Heilen und Wohl der gefallenen Seele! Wer kann solch eine verdrehte Ansicht billigen oder verstehen? Die Freude an der Macht, wehrlose Frauen zu demütigen, auszubeuten, zu schlagen, die lüsterne Begierde der Priester - diese Maßnahmen sollen die geschundenen Frauen besser machen?
Aufregend gestaltete sich dann auch die Flucht und das schwierige Leben in der Freiheit aber mit der Angst, wieder gefangen zu werden und auch der Sorge nicht zuverhungern.

Außerdem geraten sie in die Wirren des irischen Bürgerkrieges...historisch sehr interessant.
Ein wirklich erstaunlicher Roman mit den schrecklichen Erlebnissen der jungen Frauen. Leider ist die Realität nicht besser und so ist die Erzählung mutig und aufrüttelnd auch in unserer Zeit.

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spannende Leidenschaft

Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts

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in Patschen am Auto von Charity und schon ist ein Helfer zur Seite, der noch dazu Arbeit sucht, die Charity für ihr Gasthaus dringend benötigt. Eine winn - winn - situation. Dass aber Ronald ein verdeckter Ermittler des FBI ist, erfährt Charity erst am Schluss des Romanes. So gestaltet sich die keimende Leidenschaft und immer inniger werdende Liebesbeziehung der beiden sehr schwierig - denn ist Charity wirklich eine Verbrecherin und handelt mit Falschgeld?

Was gibt es Schöneres als im Sommer auf der sonnigen Terrasse diesen Liebesroman zuverschlingen und dabei sogar die herumschwirrenden Gelsen ignorieren zu können!

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Vermisste auf der letzten Fahrt

Das Geheimnis von Orcas Island von Nora Roberts

Die Samba Bahn war eine Regionalzugstrecke in Wuppertal. Sie wurde 1988 eingestellt nach fast 100 jährigem Betrieb.
Ein netter Regionalkrimi um die vermisste Schwester Anne, die sehr gerne mit der Samba Bahn gefahren ist und auch auf der letzten Fahrt dabei war.
Dass Linda so viele Nachforschungen anstellt, um die Schwester Anne zu finden, ist schon klar, dass aber der Kommissar alle gefundenen Schriftstücke der Vermissten aus der Hand gibt, bevor er sie selbst gelesen und bewertet hat, ist schon eigenartig.

Solche ein Verliebtheit in Linda macht schon blind! Auch, dass der tolle Psychologe Reinhardt so viel mehr weiß und nichts zur Erfassung des gefährlichen Täters beitragen wollte, hat mich nicht sehr befriedigt.
Außerdem wäre eine Karte der Samba-Bahnstrecke günstig gewesen für das Verständnis der Abläufe der Tatzeit, aber auch der vielen aufregenden Ereignisse rund um die nun aufgelassenen Bahntrasse.
Trotzdem habe ich diesen originellen Roman gerne gelesen und mich gut unterhalten.

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Die stille Tochter von Sveen

"Die stille Tochter" - der Titel - wer war diese? Und fängt die Verwirrung schon an, die mich das ganze Buch beim Lesen begleitet und gestört hat. Am Anfang musste ich mir sogar eine kleine Zeittabelle aufschreiben, wann, welche Personen die Hauptrolle spielen.
Christl fand ich zu Beginn mit der Flucht sehr mutig, aber dann war sie doch sehr hilflos und hat sich an die Männer gehalten, weil sie ihre Famlie verloren hat.

Tommy Bergmann als Aufklärer war sehr mutig und hat viel Licht in die verworrenen Verhältnisse geworfen. Die zeitweiligen Zusammenfassungen von ihm waren gut für ein bisserl mehr Überblick, den ich eigentlich im ganzen Roman nie hatte - Vielleicht nur bei der ersten überraschenden Szene, die mir noch am besten von diesem Thriller gefallen habt.
Der Stil war sehr nüchtern, ernst, der Text voller Fakten, ohne Gefühle, ohne Schilderungen. Ein Buch, das volle Konzentration fordert, keine angenehme Unterhaltung und keine erholsame Entspannung. Nein, dieser Autor hat mich wieder enttäuscht!

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humorvolles Kabarett

"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" und "Einladung zum Klassentreffen" von Martin Schörle

Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten - dieser Monolog eines frustrieten Beamten war etwas schwierig zu lesen. Ich habe mir halt immer einen Kabarettisten auf der Bühne vorgestellt, der den Text witzig, skuril darbietet. Aber dies ist mir nicht immer gelungen. Trotzdem habe ich mich gut unterhaltenund selber im Akten - und Sprachgewirr verheddert.

Über die Wortschöpfung "Jenachdemiker" musste ich sehr schmunzeln - diese Typen sind ja allgegenwärtig und jetzt haben sie solch einen treffenden, ehrwürdigen Namen!

Einladung zum Klassentreffen - ein witziges Telefonat 2er Klassenkollegen zur Einladung zum 20 jährigen Klassentreffen. Ich konnte mich gut in beide Typen reinversetzen und sie verstehen, dass sich das Leben jedes einzelnen ganz anders als geplant weiterentwickelt. Und doch bleiben alle gleich und es gibt kaum Veränderungen im Charakter seit der Schulzeit. Jedesfall sehr witzig zu lesen, eine nette Unterhaltung. Der Sketch erinnert auch sehr an die eigenen Klassentreffen!

Zwei sehr unterschiedliche Stücke, die 3 Typen sind so ganz verschieden, aber doch nicht allzu extrem, sodass man sich als Leser bei vielen Szenen mit ihnen identifizieren kann.

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So schöne Lügen Roman. Gebunden. von Burton Tara Isabella

Das war ein öder Chicklit Roman! Als Super Thriller aufgemascherlt mit einem scharz goldenen Cover und einer neugierig machenden Inhaltesangabe - das spannendeste des ganzen Buches - optisch, habtisch sehr einladend!
Aber der Text - kurze Sätze, inhaltsleere Dialoge, gleiche Satzanfänge, vulgäre Ausdrücke, stete Wiederholungen der Handlung, sodass immer wieder am Ende eines Absatzes ein spanndender Satz steht, der sich direkt an den Leser richtet und ein Ereignis vorwegnimmt, das vielleicht in ca hundert Seiten passieren wird.

Der Tot von Lavinia wird immer wieder angekündigt. Nur so wird der Leser motiviert, weiter zu lesen.
Einzig der Titel stimmt - das Buch ist voller Lügen von Louise. War halt schon großes Pech, dass Lavinia einfach so bei einem banalen Sturz stirbt. Und dann fährt Louise mit der toten Freundin noch Taxi...Sehr makaber. Diese Szenen waren halt auch das spannendste im Roman. Nachher gehen die Lügen einfach weiter, mit Geld wird herumgeworfen, Lavina wird auf eine Reise in den fernen Westen geschickt, alle Blder von ihr erhalten viele likes, nicht passiert, niemand entdeckt das Geheimnis, auch nicht die Schwester! Eigentlich sehr schlimm, dass ein toter Mensch so weiter leben kann und allen Freunden etwas vorgegaukelt wird - die sozialen Medien - nur Schein, Phanthasie, Trug!
Louise, die mir immer mehr unsympathisch wird, kommt mit ihrem Lügenhaus durch? - Diese einzige Spannung des Buches will ich jetzt nicht auch noch ausplaudern.

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die Großmutter weiß alles besser

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Das war wieder ein herrlich skuril zu lesender Roman von Alina Bronsky. Ich habe mich sehr gut mit den originellen Typen unterhalten. Allem voran die Großmutter und ihr langer roter Zopf. Wie sie immer alles besser wusste und Ihre Umgebung auch davon überzeugt hat, wunderbar. Der arme kleine Max musste jedes Jahr bei seiner Geburtstagtorte zusehen, wie die anderen sie genossen haben.

Max verträgt nämlich nur Haferbrei, hat die Großmutter beschlossen. So bestimmt sie einfach, was das beste für andere sein muss. Großvater Tschingis fügt sich still schweigend auch der Großmutter, aber er geht doch eigene Wege und verliebt sich in die auch von der Großmutter geschätzte Nachbarin. Erstaunlich, wie die Großmutter dann auf das neugeborene Kind von Großvater reagiert hat. Diese Reaktion habe ich nicht erwartet - Großmutter verliebt sich in das Baby und zieht es fast alleine auf - sie weiß ja genau, was für ein Baby gut ist!
Und so herrscht großer Frieden und auch Freiheit zwischen allen Beteiligten in dieser Patchworkfamilie - eigentlich ein Vorbild an Tolleranz für viele Problemfamilien.
Leider hat mir bei der Entwicklung von Max, unserem Erzähler, viel gefehlt. Still und heimlich entwickelt er sich zu einem erfolgreichen Jugendlichen, obwohl die Großmutter in seiner Kindheit so viele Fehler, Missstände sah, die sie auf ihre Art darstisch korrigieren musste.
Jedenfalls ein witziger Roman für erholsame Lesestunden.

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Paris - Sommer 1945

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Paris in der Nachkriegszeit - eine wirklich interessante Zeitspanne, die nicht so oft in Romanen beschrieben wird.
So haben mich auch die Schilderungen der Pariser Straßen, der Bevölkerung, der Familien sehr interessiert und haben mir gut gefallen.
Das Problem der französischen Juden, wer hat sie verraten, was ist in den Kriegsjahren passiert, wie können sie wieder in die Gesellschaft integriert werden - solche Fragen wurden immer wieder aufgeworfen und solche Probleme mit einzelnen Bevölkerungsgruppen sind auch in unserer Zeit noch immer relevant.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Der junge Kommissar Ricolet vom Land war mir sehr sympathisch mit seiner Gründlichkeit, seiner Unberirrbarkeit und seiner Liebe zu Pauline. Die war mir aber etwas zu naiv, zu forsch, zu aufdringlich.
Besonders an diesem Thriller fand ich die Auflösung - die hat sich das letzte Drittel des Romanes dahingezogen. Immer wieder war die Lösung fast fertig und rund, aber dann hat doch eine Kleinigkeit nicht gepasst und das Suchen ging weiter. Aber der Schluss war dann doch etwas zu brutal, der Selbstmord hat überhaupt nicht zur Stimmung des Buches gepasst, schade.
Nett fand ich die Parallegeschichte mit dem wertvollen Hundehalsband, die mit dem Fall nichts zutun hatte. Aber da wurden doch einige Facetten der damaligen Gesellschaft aufgezeichnet und haben die besondere Athmosphäre in diesem Roman gut ergänzt.
Ein lesenswerter Krimi in der wunderbaren Stadt Paris, aber in einer besonderen Zeit.

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Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Als Bewohner am Rand des Wienerwaldes an der Donau habe ich sehr gerne diese Leserreise in den fernen Norden auf eine Nordseeinsel unternommen und mich auch inforniert, wo diese Insel genau liegt.
Die Anreise der Protagonisten Lilly und Bresniak zu ihrem ruhigen, erholsamen Urlaub nach Juist fand ich schon einmal lustig - eine laute Jugendgruppe im Abteil.

Solche Überraschungen gabs dann auch auf der kleinen Insel - ein abgetrennter Arm wird in den Salzwiesen gefunden und für Bresniak beginnt als Ermittler hier wieder seine geliebte Arbeit, sehr zum Ärger von Lilly. Aber auch sie erforscht die Gesellschaft auf der insel und erfährt manches Interessantes. so lernt man die Bevölkerung, ihr Umfeld, ihre Lebensweise kennen und der Leser weiß sehr rasch, was sich dort wirklich abgespielt hat. Aber die offiziellen Ermittler tappen plum im Dunklen weiter, sehr zum Ärger des aufdringlichen Sensationsjournalisten.
Das Buch ist eine gute erholsame Unterhaltung für eine interessante Lesereise auf die Insel.

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Mallorca - gestern und heute

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Da ich noch nie auf Mallorca war, habe ich sehr gerne diese Lesereise zu der schönen Ferieninsel unternommen. Wunderbare Schilderungen der einmaligen Landschaft, besondere kulinarische Höhepunkte und Sonnen samt Meer laden wirklich ein, diese Insel zu besuchen.
Den ersten Roman vom "Kommissar" Sven habe ich nicht gelesen, aber bei diesem Buch war es nicht auch nicht nötig, die Vorgeschichte zu wissen, um bei diesem Thriller alles gut folgen zu können.

Interessant war die geschichtliche Auseinandersetzung mit den politischen Vorfällen auf der Insel in den 30er Jahren - wieder neue Einblicke bekommen.
Die Landkarte am Ende des Buches und den Stammbaum der beiden Familien habe ich beim Lesen immer wieder aufgeschlagen und so hatte ich einen guter Überblick.
Die drei Menü Vorschläge munden sicherlich sehr, vielleicht koche ich einmal etwas nach? Der Kochwettbewerb im Buch war etwas konstruiert - es muss ja für den fas tödlich "verunglückten" Starkoch etwas deprimierend sein, wenn sein Leienersatzteam ohne ihm einen Preis gewinnt. Sonst war der Plot gut aufgebaut, die Spannung immer wieder am Höhepunkt - übersichtlicher Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um die Reaktionen der Familenmitglieder nachvollziehen zu können. Trotzdem bleibt viel im Unklaren, das sich erst zum Schluss aufklärt.
Eine nette, spannende, auch unterhaltsame Lesereise auf die Insel - habs genossen!

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