Kunden em pfehlungen
Rezensionen von liesmal:
Eiskalt und ungeheuerlich
Eisige Tage von Alex Pohl
Erschienen im Penguin Verlag bilden „Eisige Tage“ des Autors Alex Pohl den Auftakt einer Reihe des Ermittlerduos Hanna Seiler und Milo Novic in Leipzig. Ein Anwalt wird brutal ermordet in einem Auto aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass der Tod des Anwalts mit seinen abartigen Gelüsten, mit verschwundenen Mädchen und mit zwei jungen russischen Brüdern in Verbindung gebracht wird und zudem in die russische Unterwelt führt.
Hanna und Milo arbeiten nach vollkommen unterschiedlichen Methoden und oft sieht es aus, als mache jeder sein „eigenes Ding“. Doch nach und nach habe ich das Gefühl, dass die beiden sich ganz gut ergänzen. Mir gefällt dieses Zweier-Team immer besser. Auch das Privatleben von Hanna und Milo lernt man im Lauf der Geschichte näher kennen und dadurch sind einige ihrer Handlungs- und Denkweisen gut nachvollziehbar.
Das Buch ist aufgeteilt in sechs Teile, deren Überschriften – ebenso wie die Geschichte – stetig an Kälte und dadurch an Spannung zunehmen. Auch das Cover hat die äußeren Umstände der eisigen Tage sehr gut aufgegriffen.
Der Schreibstil ist leicht verständlich, lässt die Nerven flattern und ständig steigende Spannung erzeugen. Es ist erschreckend, dass Menschen derart manipuliert werden können, dass sie, so wie die jungen Mädchen, völlig verblendet und von einem anderen abhängig gemacht werden, ohne dass sie noch selbst zwischen Gut und Böse unterscheiden können und wollen.
Mir gefallen die kurzen Kapitel mit Szenenwechseln und mit Zeit- und Ortsangaben sehr gut. Auch die Erzählungen über weit zurückliegende Ereignisse, bei denen erst später klar wird, um wen es geht, finde ich sehr gelungen.
Ruckzuck hatte ich das Buch gelesen, weil ich es kaum beiseitelegen mochte. Nun warte ich gespannt auf einen neuen Fall des Ermittler-Duos und kann dieses Buch, das einen ganz eigenen und besonderen Stil hat, gern weiterempfehlen.
Da braut sich was zusammen!
Die Träumenden von Karen Thompson Walker
Der kleine Ort Santa Lora in Kalifornien ist Schauplatz eines unheilvollen Geschehens. Dabei beginnt es noch recht harmlos, an einem College. Ein Mädchen wird auf einer Party plötzlich sehr müde, legt sich hin, schläft ein und wacht nicht wieder auf. Doch dann werden es langsam immer mehr Menschen, denen das gleiche geschieht.
Eine Etage des Colleges wird unter Quarantäne gestellt, doch das Virus, das Gift oder was es sonst sein mag – vielleicht kommt es auch aus der Luft? – lässt im gesamten Ort Menschen einschlafen. Es gibt einfach keine Erklärungen über die Gründe des Geschehens. Untersuchungen ergeben, dass die Schlafenden träumen. Sie sind nicht tot, sie wachen nur einfach nicht mehr auf.
Das Augenmerk wird auf ein junges Elternpaar gerichtet, das Angst hat, sein Baby könne sich infiziert haben, und auf den Vater zweier Mädchen, der sein Haus in eine Festung verwandelt und einen Riesenvorrat an Lebensmitteln im Keller hortet.
Irgendwann wird die Stadt abgeriegelt und Panik bricht aus!
Viele Experten werden nach Santa Lora geholt, die der Sache mit den Träumenden auf den Grund gehen sollen, doch wenn selbst die keinen Plan haben, woher soll ich als Leser denn etwas ahnen?
Mit dem etwas ungewöhnlichen, ganz eigenen Schreibstil habe ich mich sofort angefreundet und ich mag auch die kurzen Kapitel. Auch das Cover gefällt mir und passt sehr gut zur Geschichte. Ich sehe eine Ortschaft, die verlassen wirkt, nicht eine Menschenseele ist draußen zu sehen. Nicht mal ein Auto steht oder fährt durch den Ort. Ein Kinderfahrrad liegt auf der Straße, so als wäre sein Besitzer in größter Eile ins Haus gerannt! Die Wolken sehen aus, aus wollten sie sagen: „Da braut sich was zusammen!“
Es bleibt bis zum Schluss bei Vermutungen und Ahnungen, die sich aber nie bestätigen, das macht für mich die Geschichte spannender und spannender. Ich habe gelesen, so oft ich Zeit hatte, um endlich Gewissheit zu bekommen.
Dann kam das Ende – und die Überraschung war perfekt, auch wenn es nicht das Ende war, das ich erwartet und mir erhofft hatte!
Hartes Leben - starke Frau
Die Gamswirtin von Georg H. Knoflach
„Die Gamswirtin“ wurde von Maria Buol im Jahr 1909 geschrieben und ist 2018 nach einer Neubearbeitung von Georg H. Knoflach, einem Nachkommen der Gamswirtin, im Verlag my Morawa erschienen.
Die Geschichte aus dem 18. Jahrhundert beschreibt das Leben von Ursula Knoflach, der Tochter einer armen Bauern- und Weberfamilie aus Tirol.
Wegen der Armut musste „Urschel“ bereits mit zehn Jahren das Elternhaus verlassen und für Kost und Kleidung als Magd für mehrere Dienstherren arbeiten. Schon als Kind war sie eine starke Persönlichkeit, hat klaglos ihr Schicksal angenommen, jede Arbeit verrichtet, die man von ihr verlangte, und sie hatte zeitlebens einen starken christlichen Glauben. Mir hat besonders gut gefallen, dass Ursula Josef Knoflach, den Gamswirt, kennengelernt hat und dass es für beide Liebe auf den ersten Blick war. So hart wie Ursula in ihrem bisherigen Leben gearbeitet hatte, so hat sie auch als Gamswirtin von früh bis spät jede Arbeit immer fröhlich verrichtet. Lange hat sie dafür gekämpft, die Anerkennung ihres Schwiegervaters zu bekommen. Dabei war ihr Glaube sicherlich eine große Stütze – eine bewundernswerte Frau! Mal abgesehen von ihrem Schwiegervater war das Familienleben von Josef und Ursula Knoflach und ihren Kindern sehr harmonisch und alle gingen liebevoll miteinander um.
Weder die grausamen Kriegsgeschehnisse noch andere Schicksalsschläge ließen Ursula am Leben verzweifeln, sondern immer zufrieden sein. So zeigt sie auch das Foto auf dem Cover, lächelnd und mit ihrem Schicksal einverstanden. Auf der Rückseite des Buches gibt es eine Abbildung des Ortes Matrei, in dem Ursula als Gamswirtin gelebt hat.
Der Schreibstil ist der Zeit angepasst und dadurch zunächst etwas ungewohnt. Doch gerade dadurch fühlte ich mich bald mit hineingenommen in die Vergangenheit. Für viele in der heutigen Zeit ungewohnte Begriffe gibt es Erklärungen durch Fußnoten und am Ende des Buches ein Personenverzeichnis.
Ruf der Wölfe
Ruf der Wölfe (Band 1) von Robert Habeck; Andrea Paluch
Das Kinderbuch „Ruf der Wölfe“ aus dem Verlag Edel Kids Books, Autoren Robert Habeck und Andrea Paluch, macht sensibel für die Situation der Wölfe und erklärt, dass es möglich sein kann, dass Wolf und Mensch nebeneinander leben können.
In der Geschichte sind es Jan und seine Mitschülerin Clara, die versuchen, den Wolf zu retten.
Jan, der im Wald eine Begegnung mit einem Wolf hat, ist zunächst der Meinung, dass der Wolf gefährlich ist, und schildert ihn als Bestie. Doch Clara kann ihn davon überzeugen, dass Wölfe auf jeden Fall geschützt werden müssen. Das wird kein leichtes Spiel, sind doch die meisten Dorfbewohner davon überzeugt, dass man den Wolf abschießen sollte. Aber Jan und Clara nehmen die Herausforderung an und haben gute Ideen, wen sie bei ihrem Vorhaben mit ins Boot nehmen. Damit beginnt ein aufregendes und spannendes Abenteuer. Als Jan sich im Alleingang versucht, wird es richtig gefährlich!
Ein kindgerechter Schreibstil, der aber auch Erwachsene anspricht, lässt mir keine Möglichkeit, das Buch aus der Hand zu legen.
Am Ende des Buches findet sich ein Sachteil, der eine gute Ergänzung zu der Geschichte ist. Es gibt Antworten auf die Fragen wo und wie Wölfe leben, Infomationen über die Verfolgung durch den Menschen und die Ausrottung sowie die Rückkehr des Wolfes. Der letzte Abschnitt befasst sich mit dem Menschen und dem Wolf heute.
Ein tolles Buch zum Thema „Rettet den Wolf“, das ich gerne als sehr lesenswert empfehle.
Die Liebe siegt
Das Haus hinter den Magnolienblüten von Pam Hillman
Die Autorin Pam Hillman erzählt die Geschichte der Irin Kiera, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit ihren beiden jüngeren Schwestern von ihrem Bruder nach Amerika geschickt wird, angeblich um dort ihren zukünftigen Ehemann zu treffen. Auf der Überfahrt lernt sie Quinn O’Shea kennen, der mit seinen zwei Brüdern, die in demselben Alter sind wie Kieras Schwestern, unterwegs ist.
Es sind kleine Streitigkeiten zwischen Kiera und Quinn, über die Quinn eher lächeln kann und die er nicht ganz ernst nimmt. Kiera allerdings findet es nicht komisch, weil sie die Sorge um ihre Schwestern sehr ernst nimmt. Fast scheint sie etwas hochnäsig zu sein.
Nach der Ankunft stellt sich heraus, was der Bruder seinen Schwestern angetan hat. Für seine eigenen Fehler lässt er sie leiden. Es ist nämlich nicht der Ehemann, der Kiera erwartet, sondern der Besitzer eines Freudenhauses, der die Mädchen mitnimmt ins Bordell.
Quinn ist sofort dabei, als es darum geht, die Mädchen aus dem Bordell herauszuholen – und unter großen Schwierigkeiten gelingt die Rettung. Quinn nimmt Kiera und ihre Schwestern mit auf die Plantage seines Bruders.
Der Schreibstil ist klar und anschaulich, wodurch Bilder im Kopf entstehen, die mich mitnehmen mitten hinein ins Geschehen. Doch ständig schwebt die Angst mit, dass der Bordellbesitzer erfahren könnte, wo Kiera und ihre Schwestern sich aufhalten.
Besonders, nachdem Kiera vorbeikommenden Reisenden Unterkunft und Verpflegung anbietet, erscheint die Gefahr doch sehr groß, dass sie entdeckt wird. Doch es macht auch Spaß zu erleben, wie zwischen Kiera und Quinn ganz vorsichtig und langsam eine Liebe entsteht, wie sie sich gegenseitig mit kleinen Dingen überraschen und aufeinander Acht geben. Das ist auch wichtig, denn es lauern immer und überall Gefahren, die es zu bewältigen gilt.
Bei diesem Buch aus dem Brunnen Verlag handelt es sich um einen christlichen Liebesroman, was mir besonders gut gefällt, denn alle Schrecken und Ängste sind leichter zu ertragen, wenn man einen starken Glauben hat und Hilfe im Gebet findet. Das kann man bei Kiera sehr stark spüren.
Kannst du mir sagen, was Liebe ist?
Das kleine Bärchen und die Liebe von Anna J. Eichenlaub
Die Bärenmutter liebt ihr Kind und sagt ihm immer wieder, dass sie es lieb hat. Doch was ist Liebe? Mit der Antwort seiner Mutter, dass es ein Gefühl sei, das von Herzen kommt, kann das Bärchen nichts anfangen. Darum macht es sich auf die Reise um eine Antwort auf die Frage zu finden. Dabei begegnet es vielen verschiedenen Tieren.
Alle werden befragt und jedes Tier hat eine andere schöne Umschreibung dafür, was Liebe ist. Doch das kleine Bärchen versteht nicht, was sie sagen. Bis die richtige Partnerin kommt und das Bärchen merkt: Alles, was er unterwegs erfahren hat, ist richtig. Und jetzt, wo er es selbst erlebt, gibt es keine Fragen mehr: Es ist ein Gefühl. Eins, das von Herzen kommt.
Echte Freunde
Gottfried, der Turborabe - Ennos allerbester Freund von Christoph Fromm
„Gottfried der Turborabe“ - Der Autor Christoph Fromm erzählt das zweite Abenteuer mit dem Untertitel „Ennos bester Freund“. Erschienen ist das Buch im Primero Verlag und wird empfohlen als Erst- und Vorlesebuch ab Grundschulalter.
Enno kommt aus Afrika, aus dem Land Mali, in dem es Krieg und Hunger gibt.
Auf der Flucht hat ihn Gottfried, der einzige Rabe auf der ganzen Welt, der einen Turbodrüsenmotor hat, vor dem Ertrinken gerettet. Gemeinsam machen sich die ungleichen Freunde auf den Weg, um Ennos Familie zu finden, und dabei müssen sie einige Abenteuer bestehen.
Sehr unterhaltsam und für Kinder leicht verständlich geht es um Themen wie Flucht, Rassismus, aber auch um Integration und Verständigung. Dennoch macht das Buch nicht nur nachdenklich, sondern bietet mit Witz und Humor einen großen Lesespaß. Dazu tragen auch die farbenfrohen Illustrationen von Finja Skadi Vollbrecht bei.
Es ist nicht zwingend notwendig, den ersten Band vor dem zweiten zu lesen. Wenn ich jedoch gewusst hätte, dass es ihn gibt, hätte ich gern vorher erfahren, wie sich der mutige Enno und der freche Gottfried kennen lernen.
Karl in einer nicht immer märchenhaften Welt
Wie ich einer Schlange die Ohren abschwatzte von Frerich Pohl
„Ich habe mich schon lange gefragt, wer Dornröschen wachgeküsst hat…“
Wer sich diese Frage ebenfalls stellt, sollte an diesem Buch von Frerich Pohl nicht vorbeigehen. Dabei ist es nicht das Cover in der giftgrünen Farbe mit der Schlange, das meine Neugier geweckt hat, sondern dieser Teil seiner Buchbeschreibung: „Das Märchen von Dornröschen ist allgemein bekannt.
Was aber während ihres hundertjährigen Schlafes geschah und wer sie wachküsste, nicht.“
Die Geschichte beginnt nicht gerade märchenhaft schön, auch wenn es der Name des Waisenheims der „Liebenden Brüder“, in dem Karl aufwächst, verspricht. Doch Karl wird von seinem Vater aus dem Heim herausgeholt und das abenteuerliche Leben beginnt, zunächst in einem verwunschen wirkenden Wald, in den sich kaum jemand traut, weil Vieles dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Karl hält es aber nicht lange an einem Ort. Oft ist er unterwegs, kommt in ein Dorf, an einen Strand, von dort auf eine geheimnisvolle Insel, in eine Stadt, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt …
Er erlebt die abenteuerlichsten Dinge, begegnet seinem Bruder, machthungrigen Fürsten, einem fresssüchtigen Bürgermeister, brutalen Schlägertypen, aber auch märchenhaften Gestalten wie einem Zwerg mit besonderen Fähigkeiten, Gestalten aus früheren Märchen – und einer Schlange mit Ohren, die Karl gern dem rechtmäßigen Eigentümer zurückbringen möchte.
Auch wenn es sich bei dem Buch um einen „Wälzer“ mit über 500 Seiten handelt, lässt es sich leicht und flüssig lesen und ist sehr abwechslungsreich geschrieben. Es gibt bezaubernd märchenhafte, dann wieder brutale Horrorszenen, mal ist Karl glücklich und dann wieder findet er sich als Gefangener in einem Verlies.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt, die sehr unterschiedlich lang sind. Sehr gut hat mir der Prolog gefallen, in dem ein Mann an einem Tisch in seiner Hütte sitzt mit leeren Blättern Papier vor sich und einer Feder in der Hand. Er möchte die Geschichte, die er schon so häufig erzählt hat, aufschreiben. Im Epilog sind die Blätter beschriftet und der alte Mann legt die Feder beiseite.
Eine spannende Geschichte mit vielen märchenhaften Elementen – für Erwachsene.
Beziehungen
Freetown von Otto de Kat
„Freetown“ ist ein Roman des niederländischen Autors Otto de Kat aus dem Verlag Schöffling & Co.
Freetown ist die Hauptstadt von Sierra Leone, Ishmael ein Flüchtling, der in den Niederlanden als Zeitungsjunge Maria kennenlernt und mehr als sieben Jahre mit ihr und ihrem Mann Maarten in Verbindung bleibt.
Doch dann ist er plötzlich verschwunden.
Maria sucht Hilfe bei dem Psychologen Vincent, mit dem sie fünf Jahre lang eine besonders intensive Liebesbeziehung hatte.
Vincent will behilflich sein bei der Beantwortung der Fragen, wo Ishmael sich aufhält und warum er von einem Tag auf den anderen aus Marias Leben verschwunden ist. Hier gibt es Parallelen zu Maria und Vincent, deren Beziehung vor neun Jahren ebenfalls ganz plötzlich endete. Trotz der Verbindung Ishmaels zu dem Buchtitel sehe ich die eigentliche Geschichte darin, dass Maria und Vincent, beide verheiratet, ihre Beziehung rückblickend aufarbeiten. Wechselweise hört man die Sichtweisen von Maria und Vincent. Sehr einfühlsam und gefühlvoll schreibt der Autor deren Geschichte und lässt dabei Sehnsüchte und Hoffnungen erkennen. Diese sind auch in dem Buchcover zu sehen. Wunderschöne Beschreibungen und Zitate machen die Geschichte besonders lesenswert.
Spannend bleibt bis zum Ende die Frage, ob Maria oder Vincent, die beide auch in Freetown waren, etwas über den Verbleib von Ishmael erfahren. Auch die Frage, ob Maria und Vincent bei ihren Familien bleiben oder ob sie eine gemeinsame Zukunft haben, bleibt bis zum Schluss ein spannendes Geheimnis.
Verschenke deine Gefühle nicht
Das verschenkte Weinen von Werner Heiduczek
„Das verschenkte Weinen“ des Autors Werner Heiduczek wurde als Hörbuch herausgegeben vom Buchfink Verlag in Leipzig.
Erzählt wird die Geschichte des blinden Flüchtlingsjungen Hondez und des Mädchens Aristid, die sich kennen- und lieben lernen. Ihre Liebe ist so groß, dass Aristid sogar ihr Weinen hergeben würde, wenn Hondez dafür sein Augenlicht wieder bekäme.
Eine sehr angenehme Stimme verbirgt sich hinter dem Sprecher Alexander Pensel, der die gefühlvolle Geschichte spricht und dem es gelingt, jeder Person eine eigene Stimme zu geben – für mich eine Idealbesetzung!
Musikliebhaber werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn die Musik wurde von Marion von Tilzer extra für das Märchen komponiert und aufgenommen. Im Einklang mit dem Erzählten werden die ganze Dramatik und Emotionen der Geschichte den Zuhörenden nahe gebracht und erhalten dadurch eine ganz andere Dimension.
Im Anschluss an die Erzählung bietet die einfühlsame Musik eine wunderbare Möglichkeit, die Geschichte gebührend nachklingen zu lassen.











