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Rezensionen von liesmal:

Neues über die Venezianische Vesper

Monique und die ganze Wahrheit über die Venezianische Vesper von D.G. Ambronn

„Sie haben Monique nach Venedig geschickt, damit sie die Nummer eins eines internationalen Syndikats aufspürt und liquidiert. Ein Auftrag, den Weber nicht überlebt hat, und auch für Monique geht es sehr bald um Leben und Tod.“

Diese Buchbeschreibung gehörte zu der Erzählung „Venezianische Vesper“ von D.

G. Ambronn.

„Moniques Auftrag scheint nicht ungefährlich zu sein. Auf jeden Fall ist das Buch recht spannend, hat aber auch eine Menge Verwirrendes zu bieten und wirft einige Fragen auf.“

Dieser Satz war Teil meiner Bewertung der Erzählung.

D. G. Ambronn ist immer für eine Überraschung gut. So habe ich nicht schlecht gestaunt darüber, dass er nochmal Recherchen betrieben hat und die Ergebnisse mit dem Roman „Monique und die ganze Wahrheit über die Venezianische Vesper“ veröffentlicht hat.

Gern habe ich mich noch einmal mit Monique in Venedig auf abenteuerliche Ermittlungen eingelassen. Furchtlos ist sie nicht, für mein Verständnis manchmal sogar ein wenig zu vertrauensselig. Trotzdem bewundere ich ihren Mut und ihren starken Willen, sich auch nach einem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Die Erzählung von 2023 im Hinterkopf, wurden jetzt nicht nur viele Fragen beantwortet, sondern es gab auch wieder herrlich verwirrende Momente. Wie eine Nebenerzählung wirkt der Trip auf eine kleine verlassene Insel, auf die Monique während ihrer Ermittlungen geführt wird. Die Begegnung mit dem Pärchen, das Lost Places liebt, aber hier scheinbar keine Stille zu finden scheint, ist köstlich – wie so vieles, was nebenbei noch so erzählt wird. Man denke nur an den Sack Kartoffeln (oder Reis?).

Ich bin wieder einmal voll auf meine Kosten gekommen mit einem Buch von D. G. Ambronn, der mich mit seinem ganz speziellen Schreibstil begeistert. Natürlich gibt es eine Leseempfehlung von mir.

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Jeder hat seine Baustellen

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Nach dem Titel „Einatmen Ausatmen“ und dem Anfang der Geschichte hatte ich die Befürchtung, dass das Thema „Therapie“ den größten Raum des Buches einnehmen könnte, wobei die Lesenden therapeutisch gleich mit einbezogen würden.

Bald entwickelt sich alles um Marlene, die auf Anraten ihres Chefs ein Achtsamkeitstraining bei dem Seelenflüsterer Alex Grow absolvieren sollte, zu einer turbulenten und herzerfrischenden Geschichte, in der es viel zum Lachen gibt, die aber auch einen gewissen Tiefgang hat.

Die Geschichten herum um ein verletztes Wildschwein, einen schüchternen Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen, die in der Buchbeschreibung genannt werden, haben für gute Unterhaltung gesorgt und auch meine anfänglichen Befürchtungen vertrieben. Auf eine gewisse Weise fühlte ich mich zwar „therapeutisch“ trotzdem persönlich angesprochen, aber das passte gut.

Am Ende gebe ich gern eine Leseempfehlung für dieses Wohlfühl-Buch.

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Mitreißend wie der Fluss

Der Fährmann von Regina Denk

Schon nach wenigen Seiten spüre ich die Verbundenheit und die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat. Dabei ist die Geschichte kein Heimatroman im üblichen Sinn, in denen man von Intrigen und Lügen, aber auch von viel Liebe lesen kann.

Der Roman von Regina Denk geht zurück in den Anfang des 20. Jahrhunderts, dorthin, wo der Salzach die Grenze bildet zwischen Österreich und Deutschland, mit den Ortschaften Hohenwart und Siegering.

„Vier junge Menschen… Ihre Schicksale sind fest miteinander verwoben: durch Freundschaft und Liebe, durch Traditionen und Verpflichtungen.“ So steht es in der Buchbeschreibung. Einer der vier Menschen ist Hannes, Titelfigur und Hauptprotagonist. Alles, was die vier Menschen aus den beiden Nachbarorten schon in Kindheit und Jugend über die Grenzen hinaus verbindet, beschreibt die Autorin in einem fesselnden, der Zeit entsprechenden großartigen Erzählstil.

Aufwühlend, mitreißend und spannend liest sich die Geschichte, die mich nicht loslässt. Bald schon habe ich das Gefühl, die Menschen, die zu der damaligen Zeit dort lebten, hatten kaum eine eigene Meinung. Sie leben nach einem vorgegebenen Plan, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Vor allem die Frauen kommen dabei nicht gut weg, müssen vieles ertragen. Worte wie Zufriedenheit und Glück scheinen nicht zu existieren. In meinem Kopfkino sehe ich keine Farben, alles ist düster und grau.

„Ihr Körper, ihre Seele, es kam ihr vor, als wäre alles zu einer einzigen Narbe verwachsen.“ Mit Sätzen dieser Art gelingt es der Autorin immer wieder, den Schmerz fast körperlich fühlbar werden zu lassen.

Nur sehr wenige Glücksmomente hellen die Geschichte auf, und wenn, dann ist der Fährmann Hannes daran beteiligt, dessen Aufgabe es ist, die Menschen gefahrlos von einem Ufer der Salzach an das andere zu bringen.

Selten erkenne ich in einem Cover die Geschichte. „Der Fährmann“, der groß und fest als Titel in dem reißenden Fluss und der düsteren Landschaft zu sehen ist, beschreibt die Geschichte für mich mit einem einzigen Bild.

„Der Fährmann“ beschreibt ein Stück Geschichte und ist ein großartiger Roman, der auf jeden Fall zu den Highlights des Jahres zählt.

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Das alles ist Thailand

Baedeker Reiseführer Thailand von Jochen Müssig; Barbara Riedel

Was der Reiseführer zu bieten hat, ist in der Buchbeschreibung bereits gut zu lesen. Darum von mir ein paar persönliche Anmerkungen: Ich kenne Thailand nur von Erzählungen einer Freundin, die das Land bereist und lieben gelernt hat. Da sind viele Bilder entstanden und der Wunsch, mehr über das Land zu erfahren.

Mit dem Baedeker bin ich gut beraten.
Nachdem ich im Abschnitt „Das ist Thailand“ erste besondere Informationen bekomme, beschäftige ich mich mit den „Touren“, die mich auf unterschiedlichen Strecken durchs Land führen, mir die Lage der Orte zeigen und mir die Orientierung erleichtern.
Es macht mir großen Spaß, mich durch die „Ziele von A bis Z“ zu „arbeiten“, indem ich mich einzelnen Orten widme, die ich nach Lust und Laune auswähle.
Den Namen Baedeker kenne ich bereits mein Leben lang – kein Wunder, gibt es den Reiseführer doch tatsächlich schon seit fast 200 Jahren!
Ich freue mich darauf, Thailand mit Baedeker noch für lange Zeit weiter zu erkunden. Die Beschreibungen lesen sich interessant, sind informativ und lehrreich.

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Der Heimat nah

MARCO POLO Reiseführer Ostfriesland, Nordseeküste Niedersachsen, Helgoland von Maria Berentzen; Klaus Bötig

Seit vielen Jahren bin ich mit einem Reiseführer von Marco Polo immer gut unterwegs. Viele Informationen sind übersichtlich und umfangreich in einem handlichen Buch verpackt, das auch in die kleine Tasche passt. Jetzt ist mir die Neuauflage von „Ostfriesland“ begegnet. Obwohl ich selbst am Jadebusen zu Hause bin, wurde ich neugierig auf die Orte und Plätze in Heimatnähe, die ich vielleicht noch nicht kenne.

Neben einer Bucketlist und den Top-Highlights von Marco Polo sehe ich im übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, dass es neben viel Informationen über Ostfriesland auch noch die Abschnitte „Rund um den Jadebusen“, „Zwischen Weser und Elbe“ und „Helgoland“ gibt.
Der Sommer kann kommen! Neben Vorschlägen von Erlebnistouren in die Krummhörn, am Großen Meer, deichnah um Butjadingen und Cuxhaven gibt es für mich noch einige Ideen für Kurztrips oder Tagesfahrten.
Mit Marco Polo aus dem Hause MAIRDUMONT habe ich immer einen guten Begleiter, den ich sehr gern empfehle.

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Besonderheiten und Gefühle

Das Ende vom Lied von Michael Wildenhain

Es gibt Besonderheiten, die ich an Büchern meistens nicht mag. Dazu gehören Schachtelsätze und namenlose Protagonisten. In diesem Buch lese ich Sätze, die nur aus wenigen Worten, aber auch welche, die aus mehreren Zeilen bestehen, ohne dass es mich stört. Dass der Junge als Hauptprotagonist namenlos bleibt, ist nur kurz etwas befremdlich.

Schon bald habe ich das Gefühl, ihn dadurch so deutlich zu sehen, als würde ich ihn kennen. Alles klingt so realistisch, dass ich das Gefühl habe, der Autor Michael Wildenhain würde vieles seiner eigenen Geschichte in die des Jungen einfließen lassen.
Die Zeit wird sehr gut eingefangen. Ich kann mich problemlos in die Vergangenheit zurückversetzen, dabei zwar nicht alles verstehen, aber doch an vieles erinnern. Begriffe, die inzwischen aus dem Sprachgebrauch fast gänzlich verschwunden sind, die aber in die damalige Zeit passen, begegnen mir.
Am besten gefällt mir, wie das Leben aus der Sicht des Jungen erzählt wird. Im Gegensatz zu dem Jungen werden die Aufenthaltsorte mit Namen und Details von Straßen und Plätzen genau beschrieben.
Eine besondere Bedeutung haben Gerüche, auch solche, die keinesfalls als Düfte bezeichnet werden können, die aber eine Rolle spielen und mir das Gefühl geben, dass sie beim Lesen teilweise in der Luft hängen. Noch mehr Unangenehmes finde ich in den Grausamkeiten, mit denen ich konfrontiert werde. Einiges ist nicht leicht zu ertragen.
Beim Schreiben meiner Eindrücke merke ich, dass ich inhaltlich wenig verrate, aber viele Gedanken über Sinne und Gefühle sich bei mir starkmachen.
Ich habe zu dem Buch eine besondere Bindung entwickelt und gebe gern eine Leseempfehlung.

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Einfach leben

Mathilde und Marie von Torsten Woywod

Ohne Ziel macht sich Marie auf den Weg und lässt ihr bisheriges Leben in Paris zurück. Manchmal braucht es glückliche Zufälle. So einen erfährt Marie, als sie im Zug auf die Isländerin Jonina trifft, die mit ihrer Feinfühligkeit erkennt, dass Marie Hilfe braucht. So nimmt die Geschichte ihren Anfang, die Marie aus der Großstadt in das kleine Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen führt, wo Jonina einen Buchladen führt.

Die Beschreibung des kleinen Dorfes mit der zauberhaften Umgebung, dem vielen Grün, den Bergen und einer Stille, die man hören kann, lässt mich das Lesen unterbrechen, weil ich nachschlagen möchte, ob es diesen Ort wirklich gibt.

Redu ist tatsächlich ein realer Ort mit etwa 400 Einwohnern und vielen Antiquariaten und Buchhandlungen. Mit diesem Wissen und der Sehnsucht, diesen Ort einmal kennenzulernen, bin ich gern bereit, mich auf das langsame Tempo und die Ruhe einzulassen, die die Geschichte verströmt.

Mir gefällt das einfache Leben der Menschen. Wie im Märchen fühlt es sich an, wenn ich zuhöre, mit welcher Begeisterung Arthur von seiner Arbeit rund ums Papierschöpfen spricht oder wenn ich mit Marie und dem Labrador Anneliese durch die Gegend streune.

Nur die mürrische Mathilde passt nicht ins Bild. Dabei ist sie doch sogar eine Titelperson! Man darf gespannt sein…

An einigen Stellen gefiel mir der Schreibstil nicht so gut. Dann klangen für mich Ausdrücke und Umschreibungen irgendwie zu sachlich oder gestelzt. Darum nur 4 von 5 Sternen, aber gerne eine Leseempfehlung.

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Anstrengend, aber lohnenswert

Alma von Federica Manzon

Die Geschichte führt aus der Gegenwart in die Siebzigerjahre in Triest. Dort ist Alma aufgewachsen. Ihre Großeltern mütterlicherseits gehörten zum Geschlecht der Habsburger. So wundert es nicht, dass sie gegen die Verbindung ihrer Tochter waren - mit einem „Grenzgänger aus dem Osten, der immer wieder nach Jugoslawien verschwindet“.

Inzwischen ist Alma über fünfzig und kehrt nach vielen Jahren und dem Tod ihres Vaters noch einmal in ihre Heimat zurück.

Ich habe weder genau gewusst, wie weit im Osten Italiens Triest zu finden ist, noch habe ich bisher etwas darüber gelesen, wie die damaligen Ereignisse zur Veränderung im ehemaligen Jugoslawien geführt haben.

Mit dem Buch sehe ich mich vor großen Herausforderungen. Das hat nicht nur mit der Historie zu tun, sondern mit dem nicht einfachen Schreibstil. Ohne irgendwelche Anzeichen wechselt das Geschehen häufig von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Dazu kommt, dass Orte nicht namentlich, sondern eher nach ihrer Lage benannt werden.

In meine Überlegungen, ob mir das Buch mit der eigentümlichen Schreibweise gefällt oder nicht, wandern meine Gedanken zu Alma, zu der ich keine besondere Bindung knüpfen konnte, die sich aber wahrscheinlich genauso verloren und hilflos fühlt wie ich.

Wie muss es ihr ergangen sein? Ihre Großeltern durfte sie zwar besuchen, sie waren lieb zu ihr, wollten aber von ihrem Vater nichts wissen. Ihr Vater mochte sie, hat sich mit ihr beschäftigt – wenn er da war. Warum er nie etwas über sich oder über seine Arbeit erzählte, aber immer wieder so plötzlich verschwand, wie er wiederkam, das blieb sein Geheimnis und war für Alma nur schwer zu verstehen.

Trotz der Schwere und dem wenigen Wissen über die politischen Hintergründe hat mir Almas Geschichte gefallen, weil ich dabei lernen konnte. Dafür habe ich zwar zusätzlich meinen Atlas gebraucht, um die Schauplätze von damals im Vergleich zu heute besser kennenzulernen, aber es hat sich gelohnt.

Eine Karte auf den Umschlaginnenseiten wäre für mich von großem Vorteil gewesen.

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Sowas von keine Ahnung

Kalt wie die Luft von Orjan N. Karlsson

So wie die kalte und raue Landschaft nördlich des Polarkreises in der Kleinstadt Bodø, so empfinde ich die gesamte Stimmung. Ich fühle mich wohl, auch wenn gerade die 19-jährige Iselin Hanssen nicht von ihrer Joggingtour nach Hause zurückgekehrt ist.
Es sind viele Menschen, die zu Beginn vorgestellt werden, allen voran Kriminalkommissar Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora, die von Oslo nach Bodø versetzt wurde.

Ich wünsche mir, dass die beiden ein tolles Gespann werden.
Zunächst hat mich die Spannung noch nicht ergriffen, der Schreibstil ist eher ruhig, aber keineswegs langweilig. Dann verschwindet eine weitere Frau und ein Cold Case wird damit in Verbindung gebracht.
Viele Menschen, viele Verdächtige, Spekulationen – und zwischendurch immer wieder Texte in Kursivschrift. Haben sie mit dem Cold Case zu tun? Oder kommt hier der Täter zu Wort?
In relativ kurzen Kapiteln stehen wechselnde Protagonisten im Vordergrund, es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ohne irgendeine Idee im Blick auf den Täter lese ich gebannt bis zum Schluss, um dann zu erkennen, dass ich wirklich überhaupt keine Ahnung hatte. Gut gemacht!
Einige Fragen sind noch da. Ob wohl der Folgeband Aufschluss gibt?
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe gern eine Leseempfehlung.

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Besondere Begabung

Bunt von Cornelia Franz

Synästhetiker zu sein heißt auch, eine besondere Begabung zu haben. Bevor ich „Bunt“ gelesen habe, war mir der Begriff noch unbekannt.
Mit dem Kennenlernen von Diego und seiner Geschichte habe ich eine Menge gelernt über seine besondere Art der Wahrnehmung. Vieles verbindet er mit Farben. So zum Beispiel das Lachen seiner Mitschülerin Hayda, das für ihn ein hellgrünes Brausepulverlachen bedeutet.

Das hört sich für mich richtig schön an. Es gibt aber auch andere Beispiele. So empfindet er Jennis Klackern mit dem Bleistift als unangenehm. Es entstehen bunte Wirbel in seinem Kopf. Oft fühlt er sich einfach überfordert und möchte am liebsten wegrennen, um sich zu verkriechen.
Mit seinen Gefühlen ist Diego ziemlich allein. Wie soll er auch beschreiben, was in seinem Kopf los ist? Wenn er es versucht, dann verstehen nicht einmal seine Eltern, was er empfindet und was an ihm besonders, was anders ist als bei den meisten anderen Menschen.
Die Autorin Cornelia Franz hat über Diego und das, was ihn von anderen Menschen unterscheidet, eine Geschichte geschrieben, die seine Empfindungen deutlich werden lässt. Mit Ismael findet Diego einen Freund, der ihn versteht. Ob es daran liegt, dass auch Ismael weiß, was Anderssein bedeutet?
Mit Herz und Humor ist das Buch geschrieben, in dem es nicht nur ums Anderssein, sondern auch um Freundschaft, um Notlügen und um eine Klassenfahrt geht, auf die Diego und Ismael eigentlich so gar keine Lust haben.
Mit Interesse und Empathie habe ich das Buch verschlungen, mir meine eigenen Gedanken gemacht zu Lehrkräften im Allgemeinen und zu Herrn Rohde im Besonderen, nur um festzustellen, dass man sich auch manchmal täuschen kann.
Ich empfehle diese Geschichte, die so bunt ist wie das Cover und die Umschlaginnenseiten, wie sie das Buch aus dem Gerstenberg Verlag zeigen.

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