Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Biene2004:
Tolle Idee zur Geschichte mit kleinen Schwächen!
Das Cover hätte in der Buchhandlung wahrscheinlich eher nicht meine Aufmerksamkeit erregt, denn unsere Regale sind mehr als voll mit Büchern und Geschichten dieser Art. Doch die kurze Inhaltsangabe und vor allem aber die Leseprobe haben mich mehr als neugierig auf den Auftakt dieser neuen Liebesroman-Reihe aus Vermont gemacht.
McGinnis, die mir bis dato unbekannte Autorin, hat es mit ihrem tollen, lockeren Schreibstil geschafft, mich direkt von Anfang an mit ihrer Geschichte rund um unsere Hauptprotagonistin Josie abzuholen und ich habe mich von der ersten Zeile an überdurchschnittlich gut unterhalten gefühlt.
Beide Hauptprotagonisten, Josie und auch Ethan, mag ich zunächst sehr gerne leiden. Doch im Laufe der einzelnen Kapitel fällt es mir zunehmend schwerer, für Ethan´s Reaktionen Verständnis aufzubringen. Je weiter diese Geschichte fortschreitet, desto unglaubwürdiger wird Ethan´s Verhalten für mich, ich konnte seine Handlungen bzw. seine Äußerungen ganz oft nicht nachvollziehen. Um jetzt und hier nicht zu spoilern, lasse ich meinen Kommentar einfach genau so stehen, denn wer diese Geschichte liest, der wird am Ende wissen, was ich meine.
Ähnlich erging es mir mit Josie´s ehemaliger bester Freundin Molly. Auch ihr Verhalten konnte ich am Ende nicht so richtig verstehen, vielmehr habe ich hier immer geglaubt, es würde noch irgendeine handfeste Erklärung oder Offenbarung folgen, was Molly´s Verhalten rechtfertigen könnte, doch dem war nicht so.
Ebenfalls hätte ich mir spätestens gegen Ende des Buches vielleicht auch eine Aussprache zwischen Josie und ihren Eltern gewünscht...
Da dieses Buch allerdings der erste Teil einer Liebesroman-Serie ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass einige meiner Anmerkungen vielleicht doch noch zu einem späteren Zeitpunt aufgeklärt oder erörtert werden...
Trotz meiner Anmerkungen habe ich mich von diesem Buch gut unterhalten gefühlt, ganz besonders die Idee mit dem Avery-Haus hat defintiv mein Herz berührt und mich - gerade gegen Ende des Buches - zu Tränen gerührt.
Alles in allem ein schönes Buch mit kleinen Schwächen! Ich werde ganz bestimmt auch den nächsten Teil lesen!
Absolut emotional!
Nur ein einziger Song – Nicole & Zack von Stacey Lynn
Das Cover alleine hätte in der Buchhandlung wohl eher nicht mein Interesse geweckt, da unsere Bücherregale momentan mehr als voll sind von diesem Genre, doch die kurze Inhaltsangabe hat mich dann doch überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen!
Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Die mir bis dato unbekannte Autorin Stacey Lynn hat es von der ersten Zeile an geschafft, mich mit ihrer Geschichte rund um Nicole und Zack abzuholen und zu begeistern! Lynn (be)schreibt sämtliche Situationen und Begebenheiten absolut authentisch, sodass ich als Leserin von Anfang an das Gefühl hatte, mittendrin im Geschehen mitzuwirken und alles hautnah mitzuerleben.
Die Autorin hat ihr Werk mit viel Fein- und Fingerspitzengefühl aus- und erarbeitet, sodass das Lesen dieser Geschichte fast beinahe ganz von alleine geschieht!
Beide Hauptcharaktere sind mir sympathisch, gerade mit Nicole habe ich das komplette Buch mitgefühlt und -gefiebert. Nicole´s Schmerz war auch mein Schmerz, ihr Schicksal hat mich absolut berührt und betroffen gemacht. Sich nach in meinen Augen relativ kurzer Zeit wieder jemandem zu öffnen zu können, ist ein überaus schwieriges Unterfangen und davor ziehe ich echt den Hut! Die Autorin gibt mir als Leserin auch hier zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Geschichte nicht glaubwürdig oder aber übertrieben dargestellt sein könnte!
Ein dickes Lob gibt es ebenfalls für sämtliche Nebencharaktere! Auch diese werden alle glaubhaft dargestellt, besonders Nicole´s beste Freundin Mia ist ein absoluter Goldschatz. Neugierig bin ich übrigens, was aus dem drogenabhängigen Bandmitglied geworden ist (Ethan glaube ich), doch das werden wir wahrscheinlich im nächsten Buch erfahren...
Der einzige Kritikpunkt ist für mich, dass die berühmten drei Worte "Ich liebe Dich" viel zu oft gesagt werden, gefühlt mehrmals auf jeder Seite. Das war mir persönlich definitiv zu viel! Hier vertrete ich den Standpunkt, dass weniger manchmal vielleicht doch mehr sein könnte...
Auch das spektakuläre Ende dieses Buches hat bei manchen Lesern Kritikpunkte geerntet. Mir persönlich war es nicht zu übertrieben, dass *Achtung Spoiler* unser Hauptcharakter Nicole ein zweites Mal vor dem gleichen oder eher gesagt einem ähnlichen Schicksalsschlag heimgesucht wurde, der ihr bereits vor etwas mehr als einem Jahr widerfahren ist. Doch zum Glück darf natürlich auch in dieser Geschichte das Happy End nicht fehlen!
Fazit: Ein kurzweiliges Lesevergnügen voller Emotionen, welches ich absolut weiterempfehlen kann!
Das Ende war das Beste an diesem Buch!
Dieser eine Augenblick von Renée Carlino
Das Cover ist aufgrund der wunderschönen Farbgestaltung ein echter Hingucker und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt, die kurze Inhaltsangabe hat ihr übriges getan und meine Neugier auf dieses Buch geweckt!
Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Renèe Carlino ist locker und leicht verständlich, ich konnte ohne Probleme in diese Geschichte rund um Charlotte einsteigen und mir sämtliche Situationen und Zusammenhänge bildlich sehr gut vor Augen halten.
Leider passiert jedoch in der ersten Hälfte des Buches nicht wirklich viel, irgendwie plätschert alles relativ unspektakulär vor sich hin und ich wusste diese Geschichte zuerst einmal gar nicht so richtig einzuordnen. Hinzu kommt, dass diese Geschichte nur aus Sicht unserer Hauptprotagonistin Charlotte erzählt wird, hier hätte ich mir gewünscht, die eine oder andere Gegebenheit vielleicht auch einfach mal aus Sicht von Adam oder aber von Seth geschildert zu bekommen. Möglicherweise hätte das dem Leser geholfen, einen besseren Einblick in die Gefühlswelt der anderen Charaktere zu bekommen.
Während diese Geschichte hier langsam und langatmig gestartet ist, wurde der mittlere Teil definitiv besser, das Ende jedoch ist wirklich spannend und hat mich an mehreren Stellen echt schlucken lassen.
Klar dürfen auch hier sämtliche Klischees nicht fehlen, doch wenn man darüber hinweg sieht (was ich versucht und auch geschafft habe), dann kann man diese Geschichte letztendlich doch noch geniessen.
Für mich persönlich hat das Ende dieser Geschichte das Ruder echt rumgerissen und meine Meinung zu diesem Buch ganz klar verändert. Ich bin echt froh, dass ich hier hartnäckig geblieben bin und das Buch zu Ende gelesen habe. Die eine odere andere Stelle während der letzten Kapitel hat definitiv mein Herz berührt und mich mehrmals so richtig traurig gemacht.
Fazit:
Nach einem langatmigen Start wurde diese Geschichte rund um Charlotte etwas besser, das Ende hat mir definitiv gut gefallen und meine anfängliche Meinung zu diesem Buch positiv beeinflussen können, sonst hätte ich hier wohl nur maximal 2 Sterne vergeben! Die Message, die hier vermittelt werden sollen, ist logisch und liegt ganz klar auf der Hand: Genieße und lebe jeden Tag intensiv, denn was morgen sein wird, wissen wir nicht!
Unglaubwürdig, langatmig und unnötig!
Cinder & Ella - Happy End - und dann? von Kelly Oram
Das Cover ist noch schöner gehalten als das von Band 1 und hat natürlich auch sofort meine Aufmerksamkeit erregt!
Zuerst muss ich glaube ich erwähnen, dass es schon einige Monate her ist, seit ich den ersten Teil von Cinder & Ella gelesen habe. Aufgrund des tollen, lockeren Schreibstils ist es mir von der ersten Seite an ohne Probleme gelungen, an den ersten Teil anzuknüpfen und mir die Zusammenhänge entsprechend wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Womit ich allerdings anfangs ganz kleine Probleme hatte, waren die Namen von Ella´s Schwestern und Freundinnen. Ich habe tatsächlich einen Moment gebraucht, bis ich wieder genau wusste, wer wer ist und wie die einzelne Person zu Ella steht. Hier hätte ich mir vielleicht gewünscht, dass für all diejenigen unter uns, die den ersten Teil bereits vor einer Weile gelesen haben, nochmal die eine oder andere Erklärung der Familien- und Freundschaftsverhältnisse auftaucht, aber ich habe mich dann innerhalb kürzester Zeit erinnert und war wieder im Bilde.
Der Anfang der Geschichte gefällt mir total gut, ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Probleme dieser Promi-Status gerade für Ella mit sich bringt. Die Hauptprotagonistin ist mir nach wie vor super sympathisch, Brian mag ich zwar auch, aber so manches Mal muss ich beim Lesen echt die Augen verdrehen, weil er zwischendurch immer mal wieder überheblich und arrogant rüberkommt. Wahrscheinlich ist das aber normal und auch so gewollt, immerhin ist er ja ein Super-Promi...
*Achtung Spoiler*
Nach etwa der Hälfte des Buches allerdings habe ich angefangen mich zu fragen, ob sämtliche Situationen nicht völlig übertrieben und demnach auch entsprechend unglaubwürdig sind. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mir der ganze Hype um Ella ein kleines bisschen unwirklich erscheint! Klar kann ich verstehen, dass die Presse und sämtliche Agenturen "hinter ihr her sind". Die Tatsache, dass Brian´s Management höchstpersönlich vor ihr auf die Füße fällt, leuchtet mir ja noch ein und ist auch glaubwürdig, doch die Lieferung der ganzen Möbel für die komplette Wohnungseinrichtung ist mir persönlich ein bisschen zu viel und daher auch zu unglaubwürdig (von der Fanpost, die anscheinend säckeweise geliefert wird, mal ganz abgesehen). Also mit diesen Umständen tue ich mich irgendwie etwas schwer.
Je mehr Kapitel ich gelesen habe, je unwirklicher und unglaubwürdiger wurden sämtliche Vorkommnisse und Ereignisse. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass die Autorin krampfhaft versucht hat, die Seiten so spektakulär wie möglich zu gestalten und so irgendwie den Sinn für die Glaubhaftigkeit verloren hat...
Wichtig zu erwähnen ist, dass es absolut keinen Sinn macht, den zweiten Teil zu lesen, ohne den ersten zu kennen. Die Fortsetzung baut definitiv zu 100 % auf den ersten Teil auf und ich würde jedem davon abraten, dieses Buch unabhängig vom Vorgänger zu lesen!
Ich bin mir nicht so ganz klar darüber, was ich von dieser Fortsetzung hier halten soll. Einerseits habe ich super gerne von Ella und Brian gelesen und mich auch darauf gefreut zu erfahren, wie es den beiden wohl ergangen ist und auch weiterhin ergeht, aber andererseits kam ich mir während des Lesens manchmal so vor, als würde die Autorin mit "Kanonen auf Spatzen schießen". Vielleicht sollte man es tatsächlich manchmal einfach gut sein lassen, wenn man mit einem ersten Teil so super viel Erfolg hatte und sein "Pulver" und seine Ideen lieber für eine komplett neue Geschichte verbraten.
Dieser zweite Teil von Ellamara und Brian bekommt von mir 3 Sterne, da mir das Cover, der Schreibstil und auch der Einstieg in diese Fortsetzung gut gefallen haben. Mehr kann ich diesem Buch allerdings beim besten Willen nicht abgewinnen. Schade!
Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch!
Sterbekammer von Fölck Romy
Das Cover erinnert mich an die beiden ersten Teile, auch hier lässt die einsame Landschaft der Phantasie wieder jede Menge Spielraum. Die kurze Inhaltsangabe dieses neuesten Werkes von Autorin Romy Fölck macht neugierig darauf, was die beiden Ermittler Frida Paulen und Bjarne Haverkorn denn wohl dieses Mal erwartet.
Ob man sich an dieses Buch wagen sollte, wenn man die Vorgänger nicht kennt, vermag ich wirklich schlecht einzuschätzen, ich denke aber schon, dass man die Zusammenhänge viel besser versteht, wenn man mit Teil 1 in diese Elbmarsch-Krimi-Reihe einsteigt. Klar ist es auch möglich, einfach nur den neuen dritten Teil zu lesen, doch ich befürchte, dass sich dann viele Zusammenhänge nicht so richtig erschließen lassen. Das wiederum finde ich super schade, denn die einzelnen Charaktere sind echte Unikate und entsprechende dazugehörige „Geschichten“ und Entwicklungen sind definitiv wissens- und auch lesenswert und so lassen sich sämtliche Reaktionen und Handlungen sehr viel besser nachvollziehen bzw. verstehen.
Und auch hier im dritten Teil wurde ich spannungstechnisch absolut nicht enttäuscht. In diesem Zusammenhang sollte ich vielleicht kurz erwähnen, dass ich die beiden ersten Bücher von Fölck ebenfalls kenne und super gerne gelesen habe. Aus diesem Grund habe ich mich mit ehrlich gesagt relativ hohen Erwartungen an dieses Buch „Sterbekammer“ gewagt und bin direkt von der ersten Seite an mittendrin gewesen im Geschehen. Auch wenn das Lesen des letzten Buches schon eine kleine Weile her ist, hatte ich keinerlei Startschwierigkeiten, hatte die einzelnen Personen und Situationen sofort klar und deutlich vor Augen und konnte mich aufgrund dessen von der ersten Seite an abholen lassen.
Frida ist mir während der drei Bücher total ans Herz gewachsen, Bjarne ebenfalls! Ich freue mich für die beiden, dass sie endlich mal ein bisschen Glück haben, wenn auch jeder auf seine Weise!
Wie ich festgestellt habe, fehlt mir Jo in diesem Buch ein bisschen, für meine Begriffe kommt sie auf jeden Fall etwas zu kurz. Ich weiß, dass sie im letzten Buch eine große Rolle inne hatte, doch die Figur selber interessiert mich sehr und von daher hoffe ich, im nächsten Teil wieder ein bisschen mehr von ihr lesen zu dürfen.
Zum Inhalt selber möchte ich hier gar nicht viel zusammenfassen, denn zum einen möchte ich nicht spoilern und zum anderen soll das hier ja auch eine Rezension sein und keine Inhaltsangabe. In den ersten beiden Bänden ist es Fölck mehr als gut gelungen, den Leser bzw. die Leserin auf eine falsche Fährte zu locken, in die Irre zu führen und sämtliche Situationen und Gegebenheiten so hinzustellen, dass am Ende plötzlich nichts mehr so war wie es anfänglich schien. Das ist hier im dritten Teil ein bisschen anders und als Hobby-Spürnase könnte man eventuell schon relativ früh mögliche Zusammenhänge erahnen. (Ich natürlich nicht, aber ich bin auch kein Maßstab, bei mir ist es quasi immer der Gärtner und ich bin jedes Mal aufs Neue total überrascht, wenn solche Fälle dann doch irgendwie anders ausgehen...). Nichts desto trotz ist auch diese neue Geschichte rund um Frida und Bjarne enorm spannend und fesselnd und steht den beiden Vorgängern definitiv in nichts nach! Die Auflösung ist schlüssig, logisch und absolut nachvollziehbar - diese Geschichte ist ein absolut würdiger dritter Teil, der mir super gut gefallen hat!
Fazit:
Ein majestätischer dritter Fall für Frida und Bjarne - von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend, fesselnd und mega atmosphärisch! Ein absolutes MUSS für alle Krimi-Fans!
Überragender Auftakt einer wunderbaren Romance-Trilogie!
Show me the Stars von Kira Mohn
Das Cover ist mir bereits auf verschiedenen Internetseiten aufgefallen und hat alleine schon deshalb irgendwie mein Interesse geweckt, die kurze Inhaltsangabe hat mich dann endgültig davon überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen.
Ehrlich gesagt bin ich mit ziemlich wenig Erwartung ran an diese Geschichte rund um die Hauptprotagonistin Liv, da unsere Buchläden uns erschlagen mit Geschichten solcher oder ähnlicher Art, doch hier wurde ich relativ zügig eines besseren belehrt.
Innerhalb der ersten Seiten war ich mittendrin in der Story, die mir bis dato unbekannte Autorin Kira Mohn hat es von Anfang an geschafft, mich mit ihrer Geschichte abzuholen und zu begeistern, sodass ich mich beim Lesen einfach nur rundum wohl gefühlt habe. Die beiden Hauptprotagonisten Liv und Kjer sowie auch sämtliche Nebendarsteller werden absolut authentisch und echt beschrieben. Hier hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendjemand oder irgendeine Situation unglaubwürdig oder nicht stimmig dargestellt sein könnte.
Liv habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen, gleichfalls bewundere ich ihren Mut, tatsächlich alles hinter sich zu lassen und für 6 Monate irgendwo ins Nirgendwo zu ziehen. Hier muss ich übrigens zugeben, dass ich laut Klappentext davon ausgegangen bin, dass Kjer ebenfalls im Leuchtturm wohnt. Die Tatsache, dass Liv dort alleine bleibt, hat mich irgendwie dann doch überrascht. Kjer mag ich übrigens ebenfalls sehr gerne! Auch wenn zwischendurch Mutmaßungen über ihn im Raume stehen, bin ich trotzdem die ganze Zeit von seiner Unschuld überzeugt gewesen!
Die Idee zur Geschichte ist einfach nur überragend! Wenn man (bzw. in diesem Fall ich) in der Mitte des Buches schon ein bisschen traurig wird, weil das Ende dieser Geschichte abzusehen ist, dann hat die Autorin definitiv alles richtig gemacht! ;-)
Kira Mohn hat hier mit Liebe zum Detail eine Geschichte zu Papier gebracht, die einfach nur wunderbar ist!
Ich liebe dieses Buch, die einzelnen Charaktere, die Beschreibungen der Landschaft und nicht zuletzt den Schreibstil! Und ich freue mich total auf die nächsten beiden Teile und kann das Erscheinungsdatum kaum abwarten!
Fazit:
Ein tolles Buch, mein absolutes Lesehighlight in 2019! Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiterempfehlen!
Kurzweilige Geschichte zum Träumen!
Irresistible - Ein Single-Daddy zum Verlieben von Lex Martin
Das Cover hat mich direkt an den ersten Teil dieser Serie erinnert und das war eigentlich auch der Hauptgrund, diese Geschichte überhaupt lesen zu wollen.
Und siehe da: ich wurde nicht enttäuscht! Während mir der erste Teil seinerzeit schon wirklich richtig gut gefallen hat, überzeugte mich auch der Nachfolger voll und ganz.
Der Schreibstil ist so, wie ich ihn in Erinnerung hatte, locker und leicht verständlich, sodass ich von der ersten Zeile an das Gefühl hatte. mittendrin im Geschehen zu stecken.
Die Hauptcharaktere Tori und Ethan sind mir von Anfang an symapathisch und auch sämtliche Randfiguren werden authentisch und echt dargestellt.
Ich habe von Anfang an mit Tori mitgelitten und -gefiebert und die Geschichte der beiden in vollen Zügen geniessen können. Auch die beiden Kleinen haben mein Herz im Sturm erobert.
Die Tatsache, dass die einzelnen Kapitel abwechselnd aus Toris und dann wieder aus Ethans Sicht erzählen, lässt den Leser noch tiefer in die jeweilige Gedanken- und Gefühlswelt blicken und sorgt dementsprechend für mehr Verständnis der jeweiligen Situationen.
Am Ende wird natürlich, wie soll es auch anders sein, alles so, wie man bzw. frau es sich in ihren schönsten Träumen vorstellt. Aber das war ja eigentlich auch klar!
Alles in allem ein kurzweiliges Buch zum Träumen und Abschalten! Ich habe es in vollen Zügen genossen!
Eine bewegende Familiengeschichte!
Dein fremdes Herz von Kati Seck
Ich hatte das große Glück und durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde inklusive Autorenbegleitung lesen! Dafür vorab vielen Dank!
Das Cover passt absolut zu der Geschichte, die Kati Seck uns hier erzählt... Die Farbwahl gefällt mir ausgesprochen gut, doch ob dieses Cover in der Buchhandlung meine Blicke auf sich gezogen hätte, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.
Die Autorin Seck erzählt sehr einfühlsam und auch poetisch ihre Geschichte um das "Meermädchen" Nele. Die Hauptprotagonistin hat vor vielen Jahren ihren Vater verloren, weil dieser von jetzt auf gleich von zu Hause abgehauen ist und auch nie wieder von sich hat hören lassen. Was genau ist hier passiert? Diese Frage gilt es im Verlaufe des Buches aufzuklären.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mit dem Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin leichte Startschwierigkeiten hatte. Der Anfang war mir persönlich zu langatmig und vielleicht auch ein kleines bisschen zu poetisch.
Die Briefe, die Hannes´ zweite Frau geschrieben hat und die wir im Laufe des Buches alle zu lesen bekommen, haben mich sehr berührt. Die ersten vielleicht noch nicht so richtig, doch je intensiver ich in dieser Geschichte rund um Nele und ihren Vater abgetaucht bin, um so mehr haben sie mich berühren können. Diese Briefe waren für mich das Highlight des Buches!
Mit der Hauptprogatonistin selber werde ich nicht so richtig warm. Nele ist mir zu sehr Kopfmensch und wirkt deshalb auch manchmal sehr nüchtern oder wie ferngesteuert. Mir ist so manches Mal unklar, warum sie so reagiert, wie sie es nun mal eben macht.
Maximilian dagegen ist anfangs auch nicht mein Favorit, doch im Laufe des Buches lerne ich, sein Handeln zu verstehen und "leide" sozusagen still mit ihm mit.
Um nicht zu spoilern, möchte ich jetzt hier an dieser Stelle nicht zu viel verraten bezüglich der Familiengeschichte selber.
Das Ende ist absolut vorhersehbar und wirkte auf mich auch irgendwie viel zu schnell. Nachdem im ersten und auch im mittleren Teil nicht wirklich viel Spektakuläres geschieht, wird dagegen im dritten Teil alles nachgeholt.
Da dieses Buch sich mit dem Thema "Organspende" auseinandersetzt, war ich um so neugieriger und gespannter aufs Lesen. Doch dieses überaus wichtige Thema wurde für mein Empfinden leider nur angerissen und nicht wirklich vertieft. Schade! Hier hätte ich mir gerne mehr Informationen erhofft (diese Geschichte betreffend).
Fazit:
Trotz kleiner Schwächen ein Buch, dass definitiv zum Nachdenken anregt! An einer bestimmten Stelle hatte ich tatsächlich einen dicken Kloß im Hals, weil diese Zeilen mich absolut berührt und betroffen gemacht haben!
Ein wunderbares Buch, voll von Gefühl, voll von Dramatik, voll von Traurigkeit!
Dein fremdes Herz von Kati Seck
Das Cover hat mich aufgrund der vielen Regentropfen neugierig gemacht und in Kombination mit dem Buchtitel habe ich mir die kurze Inhaltsangabe durchgelesen. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich normalerweise keine Bücher lese, die das Thema Krankheit so intensiv behandeln, doch hier bin ich aus irgendwelchen Gründen trotzdem noch immer neugierig geblieben.
Der mir bis zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannte Autor Hendrik Winter hat es geschafft, mich von der ersten Zeile an mit seiner Geschichte zu packen, zu fesseln und mitzureißen. Durch seinen lebendigen Schreibstil ist es mir ohne Probleme gelungen, von Anfang an in Adams und Jessis Alltag einzutauchen und die beiden Hauptprotagonisten Zeile für Zeile zu begleiten.
Innerhalb kürzester Zeit wurden mir dann zwei Dinge klar: zum einen, dass sich hinter dem Pseudonym Hendrik Winter ein Bestseller-Autor verbirgt, der normalerweise Krimis bzw. Thriller aufs Papier bringt. Das hat mir den überdurchschnittlich tollen Schreibstil erklärt. Auch wenn Winter normalerweise wohl eher nicht gefühlvoll zeilentechnisch unterwegs ist, war mir sofort klar, dass ich aus eben genannten Gründen ganz bestimmt demnächst auch mal das eine oder andere seiner Werke lesen werde (das habe ich bis jetzt nämlich noch nicht geschafft). Zum anderen habe ich herausgefunden, dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Diese Tatsache hat die ganzen Gefühle und Empfindungen während des Lesens um ein Vielfaches verstärkt und ich habe mir viel mehr und auch ganz andere Gedanken zu dieser Geschichte gemacht!
Die Bekanntschaft von Adam und Jessi hat mich sehr berührt, das ganze Buch hat mich tief getroffen und auch ein bisschen betroffen zurückgelassen. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch die eine oder andere Information bezüglich der restlichen Protagonisten bereit halten können, doch das ist ganz einfach meine eigene Empfindung und tut dem Buch insgesamt sicherlich keinen Abbruch!
Die Message, die Winter seinen Lesern mit seiner wahren Geschichte mit auf den Weg geben will, liegt ganz klar und unverrückbar auf der Hand! Wir leben in unserem Alltag mit viel zu vielen VIELLEICHTS! Doch irgendwann haben wir VIELLEICHT keine Gelegenheit mehr, aus unseren VIELLEICHTS ein JA zu machen!
Fazit: Ein wunderbares Buch, voll von Gefühl, voll von Dramatik, voll von Traurigkeit! Vielen Dank für diese wahre Geschichte!
Wenn die Wahrheit die Vergangenheit einholt...
Vier.Zwei.Eins. von Erin Kelly
Das Cover würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen, da der Leser auf jeden Fall „einen zweiten Blick riskieren muss“, um die Einzelheiten erfassen zu können. Clever gemacht! Auch die kurze Inhaltsangabe trug auf jeden Fall dazu bei, dass mein Interesse geweckt wurde.
Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Erin Kelly ist locker und leicht verständlich, jedoch teilweise auch ziemlich „langatmig“, sodass ich persönlich Schwierigkeiten hatte, mich von der Geschichte rund um Laura und Kit mitreißen zu lassen. Die teilweise doch sehr ausführlichen Vorträge zum Thema Sonnenfinsternis waren mir zu öde und auch zu weitläufig. Hinzu kommt, dass die Geschichte in den ersten Kapiteln meistens mehr oder weniger leicht und seicht vor sich hinplätschert, denn erstmal passiert nicht wirklich viel. Hier musste ich mich wirklich so manches Mal zum Weiterlesen überreden. Ich glaube, wenn ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde hätte lesen dürfen, hätte ich ganz bestimmt irgendwo in der ersten Hälfte abgebrochen…
Die Hauptprotagonisten Laura, Kit und Beth werden insgesamt nicht so beschrieben, dass ich mit einer von ihnen von Anfang an sympathisiere, irgendwie werde ich bis kurz vor dem Ende mit keinem Charakter so richtig „warm“. Und zum Schluss fiebert man wahrscheinlich ganz automatisch mit, weil alleine die Spannung was anderes schon gar nicht wirklich zulässt.
Das Ende wiederum hält dann einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte! Hier ist es der Autorin Kelly wirklich total gut gelungen, die ganze Geschichte komplett anders aussehen zu lassen als es anfangs scheint. Auch die Spannung ist hier in den letzten Kapiteln zum Greifen nah, sowas hätte ich mir für dieses Buch schon viel viel eher gewünscht. Auch die einzelnen Charaktere bekommen hier endlich mehr „Farbe“, als es wirklich darauf ankommt, wer die Wahrheit spricht und wer nicht.
Ich habe selten so lange überlegt, wie viele Sterne ich vergeben möchte. Doch die Tatsache, dass ich dieses Buch sicherlich nicht zu Ende gelesen hätte, wenn ich es nicht im Rahmen einer Leserunde bekommen hätte, hat mich zu meinem diesem Ergebnis kommen lassen, dass ich trotz der wirklich spannenden und guten letzten Kapitel nicht mehr als drei Sternchen vergeben kann. Schade um so viel verschenktes Potenzial!









