Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Faszinierende Bilder der Seefahrt im 20. Jahrhundert

The Great Escape von Julia Dellith

„The Great Escape“ ist ein beeindruckender Bildband mit ca. 200 faszinierenden Fotografien aus der Geschichte der Seefahrt von 1950 bis 1970.

Kaum ein Beruf ermöglicht einem so viele verschiedene Einblicke in fremde Kulturen und entfernte Regionen wie der des Seefahrers. In diesem Buch wurden die unterschiedlichsten Eindrücke der Matrosen, die im 20.

Jahrhundert abenteuerlustig die Welt erkundeten zusammengetragen. Dabei ist eine bunte Sammlung aus Schnappschüssen aus allen Teilen der Welt entstanden.

Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele, Bilder des Lebens an Bord, an den Häfen und Porträts verschiedener Menschen finden hier genauso ihren Platz wie exotische Aufnahme aus entlegensten Teilen der Erde. Da die technischen Bedingen damals noch nicht so gut waren wie heute, sind nicht alle Fotos scharf gestochen, dennoch spiegeln sie – vielleicht gerade dadurch – die Atmosphäre und den Zeitgeist authentisch und lebendig wieder.

Im Anschluss an den Bildteil folgen interessante Informationen zu der Geschichte der Seefahrt und Hintergründe zu den einzelnen Fotos, wo diese entstanden sind was zu sehen ist.

Abgerundet wird das Buch mit einem Nachwort von Horst Bredekamp.

Fazit: Ein wirklich beeindruckender und interessanter Bildband, der nicht nur Liebhaber der Seefahrt begeistern kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Amüsant - skurril – lebendig

Das Eismonster von David Walliams

„Das Eismonster“ ist ein erfrischendes, ein wenig skurriles Buch von dem britischen Kinderbuchautor David Walliams mit einer wichtigen Botschaft.

Die Handlung findet in London im Jahr 1899 statt. Die zehnjährige Elsie ist aus dem Kinderhaus Wurmig – dem Heim für unerwünschte Kinder - entkommen und lebt als Straßenkind.

Obwohl sie weder lesen noch schreiben kann, bekommt sie durch Bilder in der Zeitung mit, dass Polarforscher ein Eismonster in das Naturhistorische Museum von London bringen. Elsie weiß, dass es keine Monster gibt und dieses sah auch eher aus wie ein einsamer Elefant mit Fell, den sie einfach nur umarmen wollte. Neugierig macht sich Elsie auf den Weg in das Museum und damit beginnt für sie ein unvorstellbares Abenteuer.

Die Ereignisse werden in kurzen, kindgerechten, klaren Sätzen aus Elsies Sicht geschildert. Sie ist eine liebenswerte Protagonistin und mit ihr, Uschi – der Putzfrau des Museums - und Wolli durchlebt man verrückte Abenteuer. Auch wenn die Geschichte ziemlich verrückt ist, die Charaktere werden allesamt authentisch beschrieben.

Neben zauberhaften Zeichnungen des Illustrators Tony Ross machen unterschiedliche Schriftgrößen das Buch lebendig. Es ist aber nicht nur eine spannende und amüsante Geschichte, dieses Buch enthält auch eine wichtige Botschaft über Freundschaft und Zusammenhalt.

Ich lese die Bücher von David Walliams total gerne und hatte auch an diesem amüsanten und skurrilem Leseerlebnis großen Spaß.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Nicht lustig – oder doch ?

Gans Ernst von Jimmy Kimmel von Jimmy Kimmel

„Gans Ernst“ ist ein originelles Bilderbuch von dem US-amerikanischen Moderator und Comedian Jimmy Kimmel, das er selbst illustriert hat und mit dem man gute Laune zaubern kann.

Allein die Illustrationen der grummeligen Gans Ernst können einen zum Lachen bringen. Text gibt es eher wenig, das Buch lebt von den Zeichnungen und insbesondere von der Mimik von Gans Ernst.

Gegrinst und gelacht habe ich bei dem Buch eine Menge, da es wirklich niedlich ist einem Vierjährigen dabei zuzusehen, wie er sich bemüht eine grummelige Gans zum Lachen zu bringen. Aber für ein interaktives Kinderbuch gab es – meiner Meinung nach – zu wenig Mitmachmöglichkeiten, da hätte ich mir mehr gewünscht.

Die Idee ist nett, die Zeichnungen witzig, aber ich fand es einfach zu wenig für ein ganzes Buch. Spaß hatte ich trotzdem und für gute Laune sorgt Gans Ernst in jedem Fall.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Der Kultcomic als Bilderbuch

Asterix - Der Goldene Hinkelstein von René Goscinny; Albert Uderzo

„Asterix - Der Goldene Hinkelstein“ entstand bereits 1967 und ist somit von den Erfindern - René Goscinny und Albert Uderzo – selbst getextet und gezeichnet.

Es ist eine typische „Asterix & Obelix-Geschichte“ in dem kleinen gallischen Dorf mit den altbekannten Charakteren. In diesem Band spielt Troubadix eine besondere Rolle.

Voller Selbstüberschätzung möchte er an dem Gesangswettbewerb für die Barden Galliens teilnehmen. Auf den Weg dorthin sollen ihn Asterix und Obelix vor den Römern schützen.

Die Konflikte zwischen den Galliern und den Römern sind nichts Neues, aber immer wieder amüsant. Anders ist hier die Gestaltung. Es handelt sich nicht um einen Comic, sondern um ein Bilderbuch mit Texten. Das ändert aber nichts am Unterhaltungswert. Ich habe mich wunderbar über Asterix, Obelix und die Römer amüsiert, Idefix habe ich allerdings vermisst.

„Der Goldene Hinkelstein“ ist eine typische Asterix-Story, die einfach einmal anders präsentiert wurde, aber genauso gut unterhält wie die Kult-Comics.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Wenn Eltern schwierig werden

Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson

„Wie man seine Eltern erzieht“ ist der erste Band von dem britischen Filmkritiker, Lehrer und Autor Pete Johnson mit dem zwölfjährigen Protagonisten Luis.

Nachdem Luis mit seiner Familie in die Nähe von London gezogen ist und eine neue Schule besucht, scheint der Spaß aus seinem Leben verschwunden zu sein.

In der Schule herrscht ein enormer Leistungsdruck und auch die Veränderung seiner Eltern, die wesentlich mehr als zuvor erwarten, ist einfach anstrengend.

Das Buch ist in Tagebuchform aus Sicht von Luis geschrieben und man begleitet ihn ab dem ersten Tag an seiner neuen Schule über ein halbes Jahr von Anfang Januar bis Anfang Juli. Fast jeden Tag gibt es einen kurzen Eintrag. Oft sind es nur wenige Sätze, aber diese haben es in sich. In kurzen knappen Worten stellt Luis seine Situation amüsant und humorvoll dar. Dabei beschreibt er seine Eltern, Mitschüler und Lehrer auf eine äußerst erfrischende Art und Weise, man kann gar nicht anders als grinsen. Luis selbst ist allerdings ein wenig eigensinnig und seine Ideen sind nicht immer die besten. Die Situationen, in die er durch seine gerade Art unversehens hineingerät, laden zum Lachen ein. Der Wettkampf den sich Luis Eltern mit den Eltern der Mitschülern liefern ist totaler Irrsinn, ein wenig überzogen aber dennoch in groben Zügen nah an der Realität.

An dem Buch wird bestimmt nicht nur die Zielgruppe der 10- bis 14-jähigen ihren Spaß haben, da es einfach zu schön ist, die ein oder andere ehrgeizige Mutter oder den überambitionierten Vater wiederzuentdecken. ;)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Gut recherchierter historischer Roman - Amsterdam im 16. Jahrhundert

Krone der Welt von Sabine Weiß

„Krone der Welt“ ist ein gut recherchierter historischer Roman von Sabine Weiß, bei dem man merkt, dass die Autorin Geschichte studiert hat.

Die drei Geschwister Vincent, Ruben und Betje Aardzoon fliehen mit ihrem Vater Wim aus ihrer Heimat Antwerpen nach Amsterdam. Nachdem sie ihren Vater verlieren, wachsen sie im Waisenhaus auf.

Obwohl die Zustände dort erschreckend sind, entwickeln sich die drei zu liebenswerten aber auch sehr unterschiedlichen Charakteren. Während Vincent als Architekt Häuser bauen möchte, träumt Ruben davon zur See zu fahren und Betje liegt das Kochen im Blut.

Ich bin direkt in das 16. Jahrhundert eingetaucht. Der Schreibstil der Autorin lässt sich angenehm lesen und fesselt. Sie beschreibt ihre Charaktere, die Umgebung, die Bauten in Amsterdam, den Glaubenskrieg der Katholiken und Calvinisten und die wirtschaftlichen Verhältnisse und Einflüsse aus England und Spanien sehr detailliert. Ich habe während des Lesens eine gute Vorstellung der Protagonisten und ihren Widersachern gehabt. Ebenso hatte ich die örtlichen Gegebenheiten bildhaft vor Augen.
Neben der Geschichte um die drei Geschwister fand ich die Entwicklung von Amsterdam ausgesprochen interessant und mir gefiel die Mischung aus Fiktion und politischem Zeitgeschehen.

Zu Beginn des Buches findet man eine Personenliste, in der die historischen Persönlichkeiten kenntlich gemacht sind. Aufgrund der Anzahl der Charaktere fand ich dies sehr angenehm und hilfreich, dass ich auf darauf zurückgreifen konnte. Auch den Glossar am Ende des Buches - dessen dort erklärte Ausdrücke nochmals für ein tieferes Eintauchen in das damalige Zeitgeschehen gesorgt haben - habe ich gerne genutzt.

Das Ende des Buches ist rund und stimmig, so dass ich es zufrieden zugeklappt habe. Dennoch lässt es Einiges offen, so dass ich auch gerne eine Fortsetzung lesen würde, um noch mehr über das Leben der drei Protagonisten und ihre Familien zu erfahren.

Liebhabern historischer Romane kann ich dieses Buch – in dem ich für mich einiges Neues über die Geschichte Amsterdams gelernt habe - nur empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Historischer Roman über Kinderheilkunde und die erste Liebe

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum

„Zeit der Wunder“ ist der erste Band der „Kinderklinik Weißensee“- Reihe und das gelungene Debüt der Autorin Antonia Blum.

Nachdem die beiden Schwestern Marlene und Emma Lindow viel zu früh erleben müssen, wie ihre Mutter stirbt, wachsen sie in einem Waisenhaus auf. Als sich ihnen im Anschluss die Möglichkeit bietet gemeinsam als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißenau anzufangen, können sie ihr Glück kaum fassen.

Während Emma voll und ganz in der Betreuung und Pflege der kleinen Patienten aufgeht, ist Marlene wissbegierig und möchte alles bis ins kleinste Detail über Kinderheilkunde erfahren. Gleichzeitig hat sie sich in den Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert verliebt und auch Emma macht erste Erfahrungen in der Liebe.

Der Schreibstil von Antonia Blum ist angenehm und lässt sich schnell und einfach lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere sehr detailliert, sie wirken lebendig und authentisch. Die beiden Schwestern könnten kaum unterschiedlicher sein – Marlene ist offen und geht aus sich heraus, während Emma schüchtern und zurückhaltend ist - und auch die übrigen Personen werden facettenreich und interessant dargestellt. Dabei gibt es – wie im echten Leben – sowohl liebenswerte als auch ausgesprochen unsympathische Charaktere. Während Emma und Marlene es keineswegs immer leicht im Leben hatten, wird anderen alles in die Wiege gelegt, aber es wird deutlich, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen.

Die Beschreibung des Klinikalltags hat mich direkt um 100 Jahre zurückversetzt. Die Mischung aus dem Privatleben der Schwestern und den Vorkommnissen im Krankenhaus ist ausgewogen, die medizinischen Details interessant und die Verknüpfung von Fiktion und Realität gut gelungen.

Mir hat dieser erste Band sehr gut gefallen und auch das Ende ist rund und stimmig, so dass die wichtigsten Fragen geklärt wurden, ich nun aber trotzdem gespannt auf die Fortsetzung warte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Wenn Träume lebendig werden

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

„Miss Bensons Reise“ ist ein bezaubernder Roman der britischen Autorin und Schauspielerin Rachel Joyce.

Seit Magery Benson zehn Jahre alt war, träumte sie davon, den Goldenen Käfer vom Neukaledonien zu finden. Aber wie das so mit unerfüllten Träumen ist, sie beginnen zu verblassen, genau wie auch Magery Benson im Laufe der Jahre immer blasser und unscheinbarer wurde.

Mit Mitte vierzig beschließt sie – nachdem sie in ihrem Unterricht von ihren Schülerinnen lächerlich gemacht wurde - sich auf die Reise nach Neukaledonien zu begeben, um dort den goldenen Käfer zu finden. Enid Pretty soll sie begleiten und mit ihr reisen. Enid ist das krasse Gegenteil von Miss Benson, sowohl äußerlich als vom Charakter her. Aber die beiden haben eines gemeinsam, sie haben beiden einen Traum.

Der Schreibstil von Rachel Joyce ist grandios und ich bin nur so durch die Seiten durchgeflogen. Einiges ist total überzogen, klischeehaft und nicht alles ist realistisch aber gerade dadurch ausgesprochen amüsant. Gemeinsam erleben die Protagonistinnen auf ihrer Reise so einige Abenteuer und man erfährt auch eine Menge aus ihrer Vergangenheit. Das Ganze ergibt eine ausgewogene Mischung aus bewegenden, traurigen, spannenden aber auch lustigen Momenten und Erlebnissen.

Bisher hatte ich keine Vorstellung von Neukaledonien, aber die Natur wurde während des Lesens vor meinen Augen lebendig und ich habe auch einige Fakten über Käfer aus diesem Buch mitgenommen.

Thematisch werden hier zahlreiche Themen angesprochen - Freundschaft, Zusammenhalt, Mut Träume und vieles mehr. Es fordert auf, einfach mal die Perspektive zu wechseln und seine Träume lebendig werden zu lassen.
Mich hat das Buch bestens unterhalten. Ich wurde mehrfach überrascht und kann es nur empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Einfach galaktisch !

Astrolabius lebt auf dem Mond - Band 1 von Martin Wintersberger; Manuela Wieninger

„Astrolabius lebt auf dem Mond“ ist der erste Band einer galaktischen Reihe für junge Leser ab acht Jahren des Autorenduos Martin Wintersberger und Manuela Wieninger.

Astrolabius Winter soll mit seinem Vater Marvin, seiner Mutter Lilly und seiner kleinen Schwester Claire auf dem Mond umsiedeln.

Schon immer war er äußerst interessiert an allen Vorgängen im All und dementsprechend aufgeregt und neugierig fieberte er dem Umzug entgegen. Dort gibt es jede Menge neue und aufregende Dinge zu entdecken, aber leider gibt es auch Erik, der Astro immer wieder in die Quere kommt.

Die kurzen Sätze sind einfach und leicht verständlich für junge Leser, dabei werden aber auch technische Vorgänge leicht und verständlich dargestellt. Die Ereignisse werden lebendig beschrieben und dieser Band umfasst drei Geschichten: „Sternschnuppe“, „Die Mondstation“ und „Die Mondschule“.

Astrolabius ist ein sympathischer Protagonist, den man gerne durch seine Abenteuer begleitet und diese mit ihm durchlebt. Ebenso gut gefielen uns sein Freund Nolan und sein Hund Sternschnuppe.

Auch die Gestaltung des Buches ist einfach toll und absolut stimmig. Im Manga-Stil hat Zeichner Sascha Schlöglhöfer das Cover und den Einstieg in das Buch passend, in klaren, kräftigen Farben illustriert. Im Buch befinden sich zahlreiche weitere detaillierte schwarz-weiß Zeichnungen, die die Ereignisse lebendig werden lassen.

Das Buch ein gelungener Reihenauftakt, der spannend und lebendig ist und uns gespannt auf die Fortsetzung warten lässt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara

Brutal – aktuell – gesellschaftskritisch

Der erste Tote von Tim MacGabhann

„Der erste Tote“ ist der erste Teil einer Trilogie und das Debüt des in Mexico City lebenden Autors Tim MacGabhann.

Andrew und Carlos arbeiten als Reporter in Mexico, einem Land voller Brutalität und Korruption. Für ihren Job und eine gute Story riskieren sie einiges und als sie einen Toten, auf das Übelste zugerichteten Umweltaktivisten finden, werden sie von der Guardia Civil weggejagt.

Damit ist ihre Neugierde geweckt und sie stellen Nachforschungen an, die Carlos mit seinem Leben bezahlt. Zunächst flieht Andrew, kehrt aber schon bald zurück um weitere Recherchen anzustellen und legt sich dadurch mit der dunklen Seite Mexicos an.

Der Schreibstil des Autors ist für einen Thriller eher ungewöhnlich. Die Handlung ist spannend, an vielen Stellen drastisch und sehr brutal, aber es gibt auch poetische Umschreibungen, Sätze, die ein wenig umständlich und ausufernd auf mich wirken und auch durchaus amüsante Passagen. Zahlreiche spanische Einwürfe vermitteln ein authentisches Mexico-Feeling wodurch der Roman atmosphärisch und lebendig wirkt.

Die Charaktere werden gut geschrieben und auch wenn die Anzahl in der Mitte des Buches enorm wächst, lässt sich problemlos der Überblick behalten. Andrew wirkt zu Beginn sehr zurückhaltend, entwickelt sich aber im Verlauf der Handlung weiter. Jeder für sich wirkt authentisch und nachvollziehbar.

Es dürfte jedem bekannt sein, dass Mexico kein friedliches Pflaster ist und genau das wird hier so richtig deutlich. Tim MacGabhann schildert auf das Deutlichste was für ein unsicheres Leben die Bevölkerung in Mexico führt und wie viel Angst im Alltag mitschwingt, da es keinen Schutz durch eine höhere Instanz gibt.

Dem Autor ist es gut gelungen die Zustände in Mexico zu vermitteln, man merkt, dass er weiß wovon er schreibt. Auch wenn es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, habe ich das Buch beendet, ohne das Gefühl zu haben, dass mir etwas fehlt. Die Handlung ist in sich abgeschlossen nur kleine Fragezeichen bleiben, die neugierig darauf machen, wie und wo es für Andrew weitergeht.

Abschließend findet man Informationen über das Buch, wodurch deutlich wird, welche Menge an Recherchearbeit dahinter steckt. „Der erste Tote“ ist ein Buch, das erschreckt und ein Gesicht von Mexico zeigt, welches deutlich macht, dass es dort nicht nur schöne Strände und Urlaubsfeeling gibt. Es ist gesellschaftskritisch und brutal. Wer einen reinen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden, da dieses Buch mehr bietet als nur Spannung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tara