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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Interessant & lehrreich

Wie du die Welt verändern kannst von Sarah Welk

„Wie du die Welt verändern kannst“ ist ein informatives Sachbuch für junge Leser ab zehn Jahren von der Autorin Sarah Welk.

Es geht um Demokratie, Föderalismus, Politik im Kleinen und im Großen. Hier wird wichtiges Wissen einfach und gut formuliert an junge Leser einfach und ansprechend vermittelt, da auch die Optik des Buches toll gestaltet ist.

Jede Seite sieht anders aus. Es gibt zahlreiche Zeichnungen der Illustratorin Dunja Schnabel und Wichtiges wird in kleinen Kästen übersichtlich zusammengefasst.

Es geht hier nicht einfach nur um abstrakte Politik, sondern diese wird ganz konkret im Alltag, in der Familie und im Klassenzimmern angewandt. So wird erklärt wie man etwas bewirken kann und wie Politik funktioniert.

Es gibt Rätselfragen und verschiedene Interviews mit Kindern und auch mit Erwachsenen aus der Politik.
Hier wird Politik lebend, einfach, alltagsnah und zum Mitmachen. Uns hat das Buch wirklich begeistert und es eignet sich auch hervorragend als Gesprächsgrundlage.

Von uns bekommt das Buch 5 Sterne, da die lebendige und abwechslungsreiche Gestaltung des Buches einfach toll ist, da macht das Lesen, Lernen, Wissen und Informationen sammeln und Aufnehmen Spaß und wir haben gespannt von Seite zu Seite geblättert.

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Wien im 19. Jahrhundert – spannend & atmosphärisch

Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch

„Das Buch des Totengräbers“ ist der erste Band der Totengräber-Serie des Autors Oliver Pötzsch.

Die Handlung beginnt 1893 in Wien. Leopold von Herzfeld ist neu beim Wiener Sicherheitsbüro für Blutverbrechen und wird direkt mit einem grausamen Morden bei denen Frauen gepfählt wurden konfrontiert.

Leos Ermittlungsmethoden sind ungewöhnlich, wodurch er bei seinen Kollegen und Vorgesetzten anstößt. Da sich niemand besser als der Totengräber Augustin Rothmayer mit dem Tod auskennt, zieht er diesen zu seiner Unterstützung heran.

Der Schreibstil von Oliver Pötzsch ist packend und mitreißend. Er hat mich direkt in das Wien des 19. Jahrhundert zurückversetzt und die Atmosphäre des Zentralfriedhof in Simmering - der Arbeitsstätte des Totengräbers – wurde spürbar.

Mit Augustin, der ein wenig verschroben und unzugänglich wirkt, wurde ein interessanter Charakter geschaffen, den man erst einmal ein wenig kennenlernen muss, um zu erkennen, was für ein scharfsinniger Mensch sich in ihm versteckt. Ebenso bemerkenswert fand ich Leopold, der durch sein Wissen und seine Beobachtungsgabe die richtige Schlüsse gezogen hat. Aber auch die übrigen Charaktere – egal ob sympathisch oder unsympathisch, ob gut oder böse – wurden lebendig und facettenreich dargestellt.

Die Handlung ist spannend und nicht vorhersehbar. Man merkt, dass der Autor ausgiebig recherchiert haben muss, da er die Atmosphäre von Wien und den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts gut eingefangen hat. Der „Almanach für Totengräber“, an dem Augustin gerade schreibt, gibt interessante Einblicke in seine Erkenntnisse zum Thema Tod und der Fortschritt im Bereich Technik, ist gelungen in die Handlung eingebunden.

Durch das Nachwort und den historischen Stadtplan im Innencover wird der Roman perfekt abgerundet.

Mir hat dieser historische Krimi ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Augustin und Leo.

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Außergewöhnlich

Der Panzer des Hummers von Caroline Albertine Minor

„Der Panzer des Hummers“ ist ein außergewöhnlicher Roman der in Dänemark lebenden Autorin Caroline Albertine Minor. Außergewöhnlich finde ich das Buch, da es mich gefesselt hat, obwohl es keineswegs leicht zu lesen war. Es ist eines von den Büchern, bei denen es mich gefreut hat, dass ich es gelesen habe, auch wenn es nicht durchgehend ein Lesevergnügen war.

Aber nun erst einmal zum Inhalt: Es geht um die drei Geschwister Ea, Sidsel und Niels Gabel. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt jeder von ihnen sein eigenes Leben und sie haben sich ein wenig aus den Augen verloren. Während es Ea bis nach San Francicso verschlagen hat, lebt Sidsel in Kopenhagen, wo sie als Restauratorin einem Museum arbeitet und Niels - der als Plakatierer arbeitet - ist ebenfalls in Kopenhagen geblieben. Ein wenig mysteriös wird es, als Ea versucht zu der verstorbenen Mutter Kontakt aufzunehmen und sich der Vater meldet.

Sprachlich ist das Buch schön, aber nicht einfach. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der sich aber nicht immer ganz einfach lesen lässt, deswegen erfordert das Buch ein wenig Zeit und eignet sich nicht zum schnellen Lesen. Man erfährt eine Menge über das Leben der Geschwister, es gibt viele Details, die ein rundes Bild entstehen lassen.

Wer nicht nur schnelle gute Unterhaltung sucht, sondern sich ein wenig Zeit für einen ruhigen Roman nehmen möchte und Familiengeschichten mag, liegt mit diesem Buch richtig.

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Western Kogi – ein interessanter Protagonist

Wild Card von Tade Thompson

„Wild Card“ ist ein actionreicher Thriller des Autors Tade Thompson der interessante Einblicke in die Kultur und die Politik von Afrika gibt.

Weston Kogi ist Wachmann in einem Einkaufzentrum und reist zur Beerdigung seiner Tante aus London nach Westafrika. Schnell wird klar, dass ihm ein Leben in London deutlich besser gefällt, da er so schnell wie möglich wieder zurück möchte.

Alcacia ist ihm zu warm, zu korrupt und zu unruhig. Um sich zu schützen, bedient er sich einer kleinen Lüge und behauptet in London ein Police Detective zu sein. Mit den daraus entstehenden Folgen hat er nicht gerechnet. Er soll einen Mord aufklären und steckt schon bald unangenehm in der Bredouille.

Die Handlung ist aus der Ich-Perspektive von Weston Kogi geschrieben, wodurch man einen guten Einblick in seine Gedanken und sein Handeln erhält. Interessant ist dabei wie der Schreibstil wechselt. Westons Gedanken sind oft verträumt und voller Emotionen, die Ereignisse aber sehr brutal und voller Action.

Durch den Schauplatz, die kulturellen und politischen Gegebenheiten in Westafrika hebt sich der Thriller deutlich von anderen Thrillern, die ich gelesen habe ab, das, sowie der lebendige Schreibstil gefielen mir gut. Allerdings gab es für meine Geschmack zu viele Nebenschauplätze und Charaktere, die ein wenig von der eigentlichen Handlung abgelenkt haben. Trotzdem ist es ein spannender Thriller, den ich empfehlen kann.

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Tschakka & Stoneman

Tschakka! – Huhn voraus von Mara Andeck

„Tschakka! Huhn voraus“ ist ein turbulentes Buch für junge Leser ab acht Jahren von den Autorinnen Mara Andeck und Phine Wolff. Das Buch ist im Fließtext geschrieben, enthält aber zahlreiche Illustrationen im Comicstil, die die Handlung so richtig lebendig werden lassen.

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Tabea geschrieben, die überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum es dieses Jahr nicht wie üblich in das schöne Häuschen den Urlaub gehen soll, in das sie jedes Jahr fahren, weil das Haus abgerissen werden soll.

Außerdem hat sie das Gefühl, dass alle – ihre große Schwester Fee und ihr Bruder Leon – das bekommen, was sie wollen nur sie nicht, dabei hätte sie so gerne einen Hund. Sie beschließt die Welt zu retten und aus ihrem Namen Tabea Schakker macht sie „Tschakka“. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Einstein, der natürlich mit dabei ist und sich den Namen „Stoneman“ gibt, beginnt eine turbulente Geschichte in der sie sich in Helden verwandeln.

Der Schreibstil ist lebendig und die turbulent. Die Gedanken von Tschakka sind nachvollziehbar und typisch für ihr Alter. Es geht ihr darum, sie selbst zu sein und sich ein wenig von ihren Geschwistern abzusetzen. Sie beginnt ihren eigenen Weg zu finden und übernimmt Verantwortung.

Die Mischung aus Text und Illustrationen ist hier gut gelungen. Es macht einfach Spaß Tabea und Einstein bei ihren Erlebnissen zu begleiten. Es gibt eine Menge zu lachen und ich kann das Buch auch für junge Lesern empfehlen, die bisher eher Comics bevorzugen und so Büchern, die textlastiger sind näher gebracht werden.

Fazit: Gute Unterhaltung, an der nicht nur junge Leser/innen Spaß haben.

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Zwischen Realität und Traum

Weiße Nacht von Bae Suah

„Weisse Nacht“ ist ein der erste auf deutsch erschienene Roman koreanischen Autorin Bae Suah.

Mit der Schließung des durch Stiftungen finanzierten Hörtheaters in Seoul, in dem die 28-jährige Ayami Assistentin, Bürokraft, Bibliothekarin und Kartenverkäuferin war, verliert sie ihren Job. Über zwei Jahre hat sie dort gearbeitet und damit länger als jede ihrer Vorgängerinnen.

Zunächst hat sie keinen Plan, wie es für sie weitergehen könnte.

Der Schreibstil von Bae Suah liest sich angenehm leicht, die Sätze sind einfach und klar, aber trotzdem hat er etwas Poetisches. Man taucht mit Ayami in eine unbekannte Welt ein, eine Welt in der man sich als Leser erst einmal zurechtfinden muss. Man erfährt eine Menge über Ayami und trotzdem fand ich es schwierig ein Bild von ihr zu bekommen, da ihr Leben zu anders und ungewöhnlich ist. Normalerweise finde ich es schwierig, wenn mir ein Protagonist so fern bleibt, aber hier passte es für mich.

Mir hat die intensive Atmosphäre dieses Romans sehr gut gefallen, der sich einfach lesen lässt, aber inhaltlich nicht ganz so einfach zu erfassen ist.

Mich hat die Autorin nachhaltig beeindruckt und ich bin gespannt auf weitere Romane von ihr.

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Wissenswerte Fakten rund um den Weltraum

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 4 - Weltraum von Carola von Kessel

„Weltraum - Wieso? Weshalb? Warum?“ ist wieder ein gelungener Band aus der „Wieso -Weshalb ? - Warum ? - Reihe“ für Erstleser ab sieben Jahren aus dem Ravensburger Verlag von der Autorin Carola von Kessel.

Jede Seite wurde von dem Illustrator Gerhard Schröder detailliert gestaltet. Die Kombination aus kurzen Informativen Texten, wissenswerten Fakten, Stickern und Rätseln bieten jede Menge Abwechslung und ist hier wirklich rund um gut gelungen.

Abschließend findet man auch noch ein Leselotto zum Ausschneiden und Spielen.

Inhaltlich ist das Buch nicht nur für Erstleser interessant. Schwarze Löcher, unendliche Weiten, Wissen rund um Planeten und Kometen und vieles mehr interessieren auch noch ältere Grundschüler.

Mir gefällt das Konzept dieser Erstleser-Reihe ausgesprochen gut und ich hoffe, dass es noch viele verschiedene Bände zu weiteren Themen geben wird.

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Ein schöner Begleiter durch den Tag

The Comfort Book - Gedanken, die mir Hoffnung machen von Matt Haig

„The Comfort Book - Gedanken, die mir Hoffnung machen“ ist ein sehr persönliches Sachbuch des britischen Autors Matt Haig.

Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln, deren Themenvielfalt groß ist. Es besteht aus kurzen Zitaten, Erfahrungen, Ratschlägen, Weisheiten und vieles mehr. Es geht um Musik, Filme, Essen, Philosophie, Physik und zahlreiche andere Themen.

Das klingt nach einem chaotischen Themenmix und das ist es auch. Eigentlich wollte ich jedes Kapitel für sich auf mich wirken lassen, da in einigen Seiten einfach unglaublich viel drin steckt und viel an Erfahrungen, an Weisheit, an Persönlichem, an Ideen und an Wissen. Einige Gedanken habe mich sehr berührt, andere inspiriert und wieder andere haben mir einfach gute Laune gemacht.

Ich habe mir in meinem Buch zahlreiche Stellen markiert und werde es sicherlich noch oft zu Hand nehmen, da es ein Buch ist, mit dem man sich einfach wohlfühlt und das einen durch den Tag begleiten kann.

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Ein außergewöhnliches Leseerlebnis

In all seinen Farben von George Lester

„In all seinen Farben“ ist der Debütroman des in London lebenden Autors George Lester, der auf der Bühne auch als Drag Queen mit dem Namen „That Gurrrl“ bekannt ist.
Das Leben von Robin Coopers läuft gerade überhaupt nicht so, wie er sich das vorstellt. Die Beziehung zu seinem Freund Connor ist alles andere als optimal und auch aus seiner Zukunft auf der Schauspielschule wird nichts, da er abgelehnt wird.

Zu seinem 18. Geburtstag besucht er mit seinen Freunden eine Drag-Queen-Show, die Robin die Augen öffnet.
Der Schreibstil von George Lester ist locker, lebendig, humorvoll und lässt sich leicht lesen. Robin ist ein sympathischer, aber auch sehr ungewöhnlicher Protagonist. Anfangs war er mir ein wenig zu aufgedreht und zu selbstbewusst, aber das hat sich gelegt, nachdem ich ihn besser kennengelernt habe. Auch die Nebencharaktere sind gut gewählt. Da sind die Freunde von Robin, z.B. Nat, die immer ein bisschen zu schrill und zu laut wirkt, Seth, den man einfach mögen muss, Greg, der unglaublich viel redet, coole Sprüche reißt und durch dessen Unwissenheit im Lesefluß einiges erklärt wird, Robins Mom und Connor, der es selbst alles andere als leicht hat, aber durch sein Verhalten auch keine Sympathiepunkte erlangt.
Mich hat das Buch mitgenommen in eine für mich bisher eher fremde Welt, die Welt der LGBT-Community und der Drags und Queeren. Es war so schön zu erfahren was für tolle Freunde Robin hat. Auch wenn hier einige Klischees bedient wurden und es manchmal etwas viel Drama gab, ich habe die emotionale Achterbahnfahrt geliebt.
Es ist ein wirklich außergewöhnliches Buch über Freundschaft, Selbstfindung und dem Mut für sich und für andere einzustehen. Wer Lust auf ein ungewöhnliches Leseerlebnis hat, liegt mit diesem Buch richtig.

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Fesselnde Fortsetzung der Speichestadt-Saga

Der Traum von Freiheit von Fenja Lüders

"Der Traum von Freiheit" ist nach „Der Glanz der neuen Zeit“ und „Der Duft der weiten Welt“ der dritte und somit letzte Teil der Trilogie der Speicherstadt-Saga von der Autorin Fenja Lüders. Um sich gut in die Charaktere hineinversetzen zu können, ist es sinnvoll die vorherigen Bände vorweg zu lesen, da aber auf den ersten Seiten zum besseren Verständnis wichtige Ereignisse in die Handlung eingebunden wurden, ist dies nicht zwingend notwendig.

Seit den Ereignissen aus dem zweiten Band ist einige Zeit vergangen. Die Handlung beginnt 1925 in Hamburg und endet nach Kriegsende im Jahr 1948.
Mina behauptet sich erfolgreich als erste Frau an der Hamburger Kaffeebörse. Die Geschäfte des Kaffeekontors Kopmann und Deharde laufen gut und auch das Verhältnis zu Frederick bessert sich, aber die Nazis breiten sich immer mehr im Land aus und Mina wird vor neue Herausforderungen gestellt.
Fenja Lüders Schreibstil lässt sich wie auch in den vorherigen Büchern wieder sehr angenehm lesen. Sie vermittelt die Atmosphäre der Speicherstadt und der damaligen Zeit so, dass ich mich zeitlich direkt zurückversetzt gefühlt habe und mir alles bildhaft vorstellen konnte.
Auch die Charaktere sind gut gezeichnet, wirken authentisch und haben sich weiterentwickelt. Mina ist nach wie vor sehr zielstrebig in allem was sie tut, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht verunsichern. Dabei hat sie das Herz am rechten Fleck und man merkt, dass ihre Tochter Ella viele ihrer positiven Eigenschaften übernommen hat.
Die Handlung ist fesselnd und lebendig. Die historischen Hintergründe werden gut eingebunden, wodurch die Ereignisse noch einmal interessanter und authentischer werden. Leider gibt es einige große Zeitsprünge und ich hätte gerne mehr Informationen darüber gehabt, was in dieser Zeit passiert ist und die Entwicklung der Charaktere intensiver mit verfolgt. Trotzdem hat mich der Roman gefesselt und bestens unterhalten, so dass ich diese Trilogie nur empfehlen kann.

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