Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Wachsamkeit, Konzentration und Vorsicht
Fake von Rayburn James
Das Cover ist der Wahnsinn. Ich finde die Farbgebung ist sehr schön und gut aufeinander abgestimmt. Das Buchcover ist düster aber zugleich sehr ansprechend durch die warmen Farben.
Das Zitat am Anfang des Thrillers gefiel mir sofort gut und nach dem Lesen des Buches muss ich sagen es ist ausgezeichnet gewählt.
Da es mir so gut gefallen hat und ich finde, dass es das Buch gut beschreibt muss ich es hier erwähnen: »Wir leben in einer Zeit wachsender Information und schwindender Bedeutung.«
‘Fake‘ vom Autor James Rayburn ist auf vier Teile aufgegliedert, jeder Abschnitt umfasst jeweils sechzehn bis zweiundzwanzig Kapiteln. Ich finde den Einstieg in den Thriller bombastisch – und zwar wortwörtlich. Es ist allerdings eine hart Vorstellung über Landschaften zu lesen wo Gebäude ‘wie weggeworfene Legosteine‘ herumliegen – sehr schlimm dass es dort wirklich so ist, dieses Buch verdeutlich das finde ich sehr. Interessant ist auch über die ‘prädigitale Zeit‘ zu lesen als sich noch niemand vorstellen konnte das es Cybersoldaten gibt – und gleichzeitig ist es beunruhigend dass eben diese Facebook, Twitter und Co. als Werkzeuge für deren Interessen nutzen und damit Leute, die Medien konsumieren, beeinflussen können. Dieses Buch stellt außerdem noch auf eine sehr beunruhigende Weiße dar was und vor allem wen man sich für Geld alles kaufen kann.
Ich hatte allerdings so meine Probleme mit einigen Figuren, am schlimmsten war es bei der FBI-Agentin und der Journalistin, die Namen war viel zu ähnlich und ich habe sie ständig verwechselt – allerdings ziehe ich deshalb keinen Stern ab – denn dieses Buch verdient auf jeden Fall alle fünf Sterne!
Fazit: James Rayburn hat mit ‘Fake‘ einen sehr interessanten, spannenden aber zugleich auch beunruhigenden Thriller über Spionage, Agenten und die Nutzung der modernen Medien, für deren Zwecke, geschaffen.
Die Tochter der Seuche
Cat & Cole 1: Die letzte Generation von Emily Suvada
Das Cover ist richtig explosiv und zwar wortwörtlich, aber nicht nur das Buchcover ist es sondern auch der Inhalt! Mir gefällt die bunte Explosionswolke sehr gut, ich finde das Cover ist wirklich schön gestaltet! Anfangs dachte ich es handle sich um Staub aber spätestens beim Lesen wird klar was es darstellen soll.
'Die Letzte Generation' ist der erste Band der 'Cat & Cole'-Reihe der Autorin Emily Suvada, außerdem ist er zugleich ihr erster Roman überhaupt. Ich muss bereits vorab sagen, ihr Debüt ist auf jeden Fall gelungen – ausgezeichnet sogar!
Der Beginn des Buches ist sehr interessant und zugleich beunruhigend, er ist der Ausschnitt einer Nachricht welche sich im Verlauf des Jugendbuches aufklärt. Die Autorin hat es geschafft mich auf den achtundvierzig Kapiteln von der ersten bis zur letzten Zeile zu fesseln und mich regelrecht in die ‚neue‘ Welt gezogen. Zwischendurch dachte ich mal 'Walking dead reloaded' verschärft aber zugleich auch jugendgerecht gemacht – aber diesen Gedanken habe ich schnell wieder verworfen. Denn hierbei handelt es sich um eine moderne Dystopie welche man sich, zumindest teilweise, richtig gut vorstellen kann. Das mit dem implantierten Panel zum Beispiel, finde ich hört sich gar nicht so abwegig an - es gibt schließlich bereits genug Leute die mit ihrem Smartphone regelrecht verschmolzen sind und das am liebsten noch intensivieren würden!
Fazit: Tolles Debüt! Mitreißen, spannend und zugleich zutiefst beunruhigend! Auch wenn es als Jugendbuch betitelt ist, ist es denke ich für jede Altersgruppe lesenswert! Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen – schließlich will ich wissen was aus Cat & Cole, aber auch aus all denn anderen Figuren welche ich lieb gewonnen habe, wird :-)
Zu langatmig - da fällt mir nicht mal ein Titel ein...
Die Toten von Paris von Michelle Cordier
Das Buchcover ist interessant und wirkt durch die nette Gestaltung sehr ansprechend. Mir gefällt das Gebäude im Hintergrund gut.
In ‚Über dieses Buch‘ kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Buch holen. Der Roman von Michelle Cordier umfasst zwölf Kapitel. 'Michelle Cordier ist das Pseudonym einer deutschen Autorin' nach diesem Satz war meine Lust und Freude auf das Buch leider getrübt, ich bin grundsätzlich skeptisch wenn jemand unter einem Pseudonym schreibt, ganz konnten meine Vorurteil leider nicht ausgeräumt werden denn ich bin auch nach dem Lesen das Buches skeptisch.
Der Roman spielt im Paris des Jahres 1944 – das finde ich sehr nett, denn ich mag diese Zeit gerne und lese viele Bücher welche zu ähnlichen Zeiten spielen. Leider muss ich sagen andere konnten mich besser überzeugen und gefielen mir mehr. Mit der Hauptfigur Jean Ricolet konnte ich mich bis zum Ende leider nicht richtig anfreunden, er war in meinen Augen eigenartig bzw. fehlte mir die Tiefe bei dieser Figur. Allgemein muss ich sagen dass mir der Einstieg eher schwer fiel da ich es stellenweise, aber speziell am Anfang, zu langatmig fand und mir bis zum Schluss leider der gewisse Pepp gefehlt hat. Erst im letzten Drittel kam endlich etwas Spannung auf, für mich dann allerdings zu spät, ich hätte mir bereits früher viel mehr Spannung statt Langeweile gewünscht. Das Ende, muss ich aber gestehen, hatte dann doch noch unerwartet Wendungen und mehr Dynamik, es gefiel mir gut.
Fazit: Bei mir ist bis zum Schluss der ‚gewisse Funke‘ leider nicht übergesprungen. Ich kann das Buch daher leider nicht empfehlen da ich diesen Roman eher als unterhaltungslos, langweilig und eher schwierig zu lesen empfunden habe. Sehr schade, denn es hatte mich sehr angesprochen und so viel versprochen.
Świt na morzu. - Morgen am Meer.
Wenn wir wieder leben von Charlotte Roth
In 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Roman von Charlotte Roth holen. Das Glossar am Ende, ist zwar hilfreich aber in meinen Augen am falschen Platz.
Die zwei Hauptfiguren Wanda und Gundi berichten zu unterschiedlichen Zeiten in insgesamt achtundfünfzig Kapiteln.
Die Reise in die Vergangenheit ist sehr interessant, es geht in die 1920er-Jahre ins Ostseebad nach Zoppot über Nazideutschland und die wirren des zweiten Weltkrieges bis nach Berlin des Jahre 1963 und 1964.
Der Einstieg ist zwar interessant aber ich finde den ersten Teil sehr mühsam. Der zweite Teil ist viel spannender und auch etwas leichter zu lesen. Der Schreibstil ist (für mich zumindest) dennoch eher schwierig und das Vorankommen wird dadurch gebremst und ist eher mühsam. Stellenweise geht auch der zweite Teil nur schleppend voran. Für diesen mühseligen Start ziehe ich einen Stern ab.
Erst im vierten Teil hat es sich gebessert, dieser Abschnitt ist Interessant und spannend und auch das Lesen geht hier flüssiger voran. Ich habe diesen Teil immer mehr und mehr genossen und regelrecht verschlungen - es wurde endlich spannend! Es geht aufrüttelnd aber auch irgendwie beklemmend weiter mit Wandas Selbstfindung und ihrer Reise zu unvorstellbaren Ereignissen der Geschichte.
Wandas Suche wird zwischendurch zwar auch deprimierend – was bei diesem Thema allerdings nicht anders zu erwarten ist – aber es bleibt bis zum Ende hin spannend und dramatisch. Den Abschluss finde ich gut und gelungen.
Ich möchte noch einen Satz aus dem Buch zitieren: Grüß mir den Mond, hinter dem du lebst
Und auch noch einen schönen Spruch daraus festhalten: Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen, und bezahlen ist Beleidigung!
Fazit: Die zweite Hälfte und das Ende haben mir gut gefallen, nur der Anfang hat sich leider sehr dahingezogen und ich habe einige Male überlegt das Buch abzubrechen, mich dann aber dazu durchgerungen es ganz zu lesen und ich habe es definitiv nicht bereut. Die Geschichte ist sehr bewegend und in der zweiten Hälfte dann auch spannend.
Time, place, occasion
Der englische Liebhaber von Federica De Cesco
Das Buchcover ist schön, sehr harmonisch durch die warmen Farben und lädt zum Träumen ein - aber die Uniform des Soldaten rüttelt wach. Es gefällt mir ausgesprochen gut. Der Roman gliedert sich in einen Prolog, neunundvierzig Kapitel sowie einen Epilog.
Der Einstieg durch den Prolog ist interessant und geht in den darauffolgenden Kapiteln spannend weiter.
Es handelt sich hierbei, finde ich, mal um eine etwas andere Geschichte, nicht dieses 0815 – das gefällt mir sehr gut.
In Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt die junge Anna eine Beziehung mit dem englische Captain Jeremy. 40 Jahre später begibt man sich mit Annas Tochter Charlotte auf eine Reise in die Vergangenheit, durch Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen lüftet sie das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy.
Eine sehr berührender Roman, vor allem die Tagebucheinträge von der Mutter, ihrer tiefen Liebe welcher durch die Widrigkeiten des Lebens nicht erblühen konnte und der Tochter der Vater verweigert wurde, ist spannend zu lesen. Schade, dass solche Spannungen zwischen den Ländern lagen und viele 'Besatzungskinder' ohne Vater aufwachsen mussten obwohl es, wie man hier sieht und hofft, anders gegangen wäre. Anna und Jeremy (und auch Charlotte) waren Opfer der Geschichte geworden.
Einziger Kritikpunkt, allerdings nicht so schlimm dass ich einen Stern abziehe, sind die fehlenden Zeitangaben. Durch den Zusammenhang wusste man zwar immer wann und bei wem der beiden Hauptfiguren (Charlotte und Anna) man gerade ist aber es wäre weit einfacher gewesen mit Zeitangaben - so hätte man sich noch leichter zurecht gefunden! Interessanter Blickwinkel, die Erzählung einer Jugendlichen zur Hitlerzeit - allerdings auch Beunruhigend und irgendwie beklemmend.
Fazit:
Federica de Cesco hat mit ‚Der englische Liebhaber‘ eine tragisch schöne Liebesgeschichte, die nur das Leben schreiben kann, geschaffen. Denn in diesem Roman verarbeitet die Autorin die sehr berührende Geschichte ihrer Tante zu einem britischen Offizier in der Nachkriegszeit.
Was war, wird wieder sein. Was ist, wird nie mehr sein.
Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek
‚Der verschollene Mentiglobus‘ ist der erste Teil von ‚Die Chroniken der Archivarin‘. Außerdem ist es der erste Spin-Off der Erfolgsserie ‚Das Erbe der Macht‘ und bildet sozusagen die Brücke zwischen Staffel eins und zwei.
Das Cover ist wie immer toll gestaltet, spiegelt den Inhalt wieder (im Nachhinein betrachtet noch besser als zu Anfang vermutet) und passt gut zum Genre Fantasy allgemein sowie spezielle zu den anderen Bänden der Reihe!
Die Rubrik 'Was bisher geschah' ist ein toller und sehr gelungener Einstieg.
Mir gefiel die ‚Ansprache‘ aus der Chronik der Archivarin sehr gut. Dieser Band umfasst einen Prolog, fünfundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog, außerdem wartet Andreas Suchanek am Ende noch mit ‘Seriennews‘ sowie einen ‘Glossar‘ zu neuen Personen, Zaubern und Orten auf.
Der Prolog nimmt mich von der ersten Zeile an gefangen – er ist ein toller und spannender Einstieg.
Es geht interessant weiter und verliert bis zum Ende hin nicht an Spannung – ich wollte das Buch nicht aus der Hand geben und so habe ich die letzte Seite viel schneller erreicht als erwartet! Es passiert hier wirklich sehr viel und man erfährt einiges über die Vergangenheit von Leonardo und Johanna. Ich bin absolut begeistert und hoffe und weitere Spin-Offs!
Fazit: 'Der verschollene Mentiglobus‘ von Andreas Suchanek zeichnet sich wie immer durch einen angenehmen Schreibstil aus, Die Geschichte liest sich flüssig wodurch man sehr schnell und leicht vorankommt. Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut und passt ausgezeichnet zur Geschichte und den Figuren. Sehr gut gefällt mir der (unterschwellige) Humor.
Ich werde die Serie ‚Das Erbe der Macht‘ sowie mögliche Spin-Offs definitiv im Auge behalten und weiter ‚verschlingen‘ :-)
Meine Empfehlung bekommt dieser Spin-Off auf jeden Fall - allerdings lege ich jedem ans Herz die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.
Werde gleichgültiger
Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek
‚Zu Nah‘ ist ein Thriller von Olivia Kirnan und der Handlungsort ist Dublin.
Das Buchcover ist einfach gehalten aber dennoch sehr ansprechend, mir gefällt es gerade deswegen weil es nicht so überladen ist wie manch andere. Die blaue Schrift auf dem schwarzen Hintergrund zieht definitiv die Blicke auf sich!
‚Zu Nah‘ ist angeblich ein ‚Rasantes Thriller-Debüt‘, dem kann ich leider nicht ganz zustimmen.
Die Geschichte rund um Detective Frankie Sheehan ist zwar interessant aber stellenweise auch etwas langatmig - ich würde nicht unbedingt langweilig sagen aber an manchen Stellen hat es sich doch eher dahingezogen. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen. Wobei vielleicht stellt dass die Polizeiarbeit aber auch gut dar – denn manchmal besteht diese ja nur aus abwarten und Tee trinken - oder hier eher Alkohol :-)
Anfangs hatte ich manchmal das Gefühl mir würden Vorkenntnisse, aus der Vergangenheit bzw. von Vorbänden, fehlen. Allerdings wurde mir im Laufe der Geschichte klar dass dem nicht so ist, denn man bekam immer mehr fehlende Informationen und konnte so ‚das große Ganze‘ zusammensetzten – fand ich aber irgendwie eigenartig und auch wieder mühsam. Vor allem der Einstieg war dadurch etwas schwierig für mich und ich ziehe deswegen noch einen Stern ab. Der Schreibstil an sich ist aber flüssig und man kommt beim Lesen gut und schnell voran (wenn man nicht gerade in einer der mühsamen Passagen gefangen ist).
Mit der Hauptfigur wurde ich leider nicht so richtig warm, da mochte ich alle anderen irgendwie lieber – sogar die ‚Bösen‘! Gut finde ich dass sich zum Ende hin zumindest alles schlüssig aufklärt - und es bis dahin, zumindest Großteiles, spannend war. Ich persönlich konnte, trotz einiger Kritikpunkte, das Buch nur schwer aus der Hand geben wenn ich mal drinnen war!
Fazit: 'Zu Nah' ist zwar ein etwas anderer Thriller aber für die meisten wohl empfehlenswert. Ich werde weitere Fälle der Autorin mit Frankie Sheehan vielleicht weiterverfolgen!
Ride hard. Die harder.
Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek
Das Cover ist der absolute Hammer - ich dachte nur ‚Wow – Wahnsinn‘ als ich es sah!
‚Styx‘ ist der erste Band der 'Hades Hangman'-Reihe von Tillie Coleman und auf jeden Fall ein sehr guter Auftakt zu dieser neuen Roman-Reihe. Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber dafür recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte und Geschehnisse rund um die Hangman holen.
Unter 'Anmerkung der Autorin' erfährt man dass der Roman zwar reine Fiktion ist aber diesem einige wahre Begebenheiten zugrunde liegen - im Nachhinein betrachtet ist das dann doch schockierend für mich, denn hier geschehen unfassbare Dinge.
Der Roman teil sich folgendermaßen auf: ein Glossar, einen Prolog, sechsundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Das Glossar am Anfang fand ich sehr hilfreich und in das Thema und die Gegebenheiten des Romans hineinzufinden, dadurch war es für mich um einiges leichter mich zurecht zu finden.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Styx und Salome bzw. Mae geschrieben, dadurch ist der Roman sehr abwechslungsreich gestaltet und sehr spannend. Die Figuren sind interessant und vielschichtiger als im ersten Moment erwartet.
Der Einstieg ist toll, der Prolog sehr fesselnd. Man kommt leicht in das Buch rein und findet sich einfach zurecht. Die Erinnerungen sind hart und teilweise unvorstellbar Die Entwicklung der Figuren im Verlauf der Geschichte war interessant mitzuverfolgen. Es passieren auch einige unerwartete Dinge – das finde ich sehr gut, denn so ist nicht alles berechenbar sondern abwechslungsreich und spannend! Einzige die Annäherung zwischen den Hauptfiguren ging mir persönlich zu schnell. Vor allem auch wenn man ihre Vergangenheit und bisherigen Erfahrungen bedenket, deswegen ziehe ich auch einen Stern ab.
Das Ende ist sehr spannend und lässt einiges für den nächsten Band vermuten bzw. hoffen. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!
Ein Haifisch in einem Goldfischglas
Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus von Andreas Suchanek
'Homebase fürs Herz' ist bereits der sechste Teil der 'Baseball Love'-Reihe von Saskia Louis. Das Cover ist sehr cool und modern gestaltet, es gefällt mir persönlich sehr und pass außerdem gut in die Reihe. Dadurch dass man die Figuren nur teilweise sieht bleibt es etwas geheimnisvolle und passt somit definitiv zu den Hauptfiguren :-)
Unter 'Über dieses E-Book' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten ersten Eindruck von der Geschichte rund um Cole Panther und Savannah Thomas holen.
Die Geschichte umfasst sechsundzwanzig Kapitel und einen Epilog. Der Schreibstil von Saskia Louis ist wie immer locker flockig und mit viel Humor versehen, ich habe mich durchwegs köstlich amüsiert.
Der Einstieg fiel mir ganz leicht. Ich war bereits nach wenigen Sätzen begeistert und in Gedanken ganz bei Savannah. Ich liebe diese Figur ab der ersten Zeile – sie ist wirklich bezaubernd! Cole ist zwar, wie alle so gern sagen, ein Arschlo** aber ich mag seine Figur trotzdem! Denn er ist, wenn man ihn länger kennt, doch sehr vielschichtiger als zuerst angenommen – das wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher.
Ich finde es auch toll immer wieder auf die Figuren der anderen Bände zu treffen. Vor allem Emma habe ich in mein Herz geschlossen :-)
Einzig der Cliffhanger am Ende ist wieder mal total gemein – zieht aber natürlich keinen Sternabzug nach sich sondern schürt hingegen meine Vorfreude auf den nächsten Band und lässt mich diesen sofort herbeisehnen! Für diesen Band gibt es definitiv fünf Sterne :-)
Fazit:
Ich fürchte ich muss ein Geständnis machen: Ich bin süchtig nach Saskia Louis 'Baseball Love'-Reihe. Sie schafft es mit jedem neuen Band meine Sucht nach ihren humorvollen und emotionsgeladenen Figuren zu steigern!
Eine gelungen und wie immer sehr unterhaltsame Fortsetzung der ‘Baseball Love‘-Reihe. Ich würde jedem sehr empfehlen vor diesem Band die andere zu lesen, dann findet man sich bestimmt einfacher zu recht und versteht die Geschichte vor allem besser.
Bücher sind der Schlüssel zu einem besseren Leben
Die Frauen vom Löwenhof – Agnetas Erbe von Corina Bomann
Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und passt gut in die Reihe. ‘Agnetas Erbe‘ ist der Auftakt von Corina Bomann‘s großer Schweden-Saga ‘Die Frauen vom Löwenhof‘.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf den Historischen Roman holen. Die Geschichte umfasst insgesamt siebzig Kapitel welche in zwei Teilen gegliedert sind.
Der Erste Teil spielt im Jahr 1913, der zweite im Sommer 1914.
Corina Bomann ist ein toller Einstieg gelungen, sie hat es geschafft mich von der ersten Zeile an von der Geschichte rund um Agneta gefangen zu nehmen und mich mit ihrem flüssigen Schreibstil an den Roman zu fesseln. Ich schaffte es kaum noch das Buch aus der Hand zu geben denn ich wollte immerzu wissen wie es weitergeht.
Die Hauptfigur Agneta ist sehr interessant und vielschichtig. Die Autorin hat sie gut dargestellt und auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist spannend mitzuerleben. Allerdings gibt es natürlich auch viele andere interessante Figuren am Löwenhof zu finden aber über Agneta erfahren wir am meisten!
Für mich persönlich waren die Ereignisse in Teil eins eigentlich abgeschlossen. Ich hatte mich am Ende davon gefragt was denn nun in Teil zwei noch kommen soll denn fast kam es mir vor wie ein 'echter' erster und zweiter Teil nur halt in einem Buch! Verstärkt wurde dieser Eindruck noch dadurch dass Teil zwei tatsächlich nach knapp der Hälfte des Romanas begann. Ich war diesbezüglich ehrlich gesagt etwas skeptisch allerdings muss ich zugeben dass mich die Ereignisse in der zweiten Hälfte genauso gefangen genommen haben wie in der ersten! Ich war ehrlich gesagt etwas traurig als ich die letzte Seite erreicht hatte. Ich freue mich bereits darauf hoffentlich bald wieder an den Löwenhof reisen zu dürfen!
Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Wir sollten auch nicht lesen, um uns die Zeit zu vertreiben, sondern um unseren Geist zu erbauen








