Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lotta:
Tolle und spannende Fortsetzung
Oxen. Noctis von Jens Henrik Jensen
Achtung, hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung der Oxen-Reihe, meine Empfehlung für mehr Verständnis innerhalb des Buches ist es zunächst alle anderen Teile zu lesen!
Endlich werden die Flashbacks und Albträume von Oxen weniger, er kann ein halbwegs normales Leben führen, auch wenn Magnus ihn weiterhin nicht "Papa" nennt.
Dann kommt Mossmann um die Ecke und bittet ihn für den PET zu arbeiten...
Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und es ist immer wieder schön in die Gedankenwelt von Oxen einzutauchen. Er hat eine besondere Ausstrahlung und versteht weiterhin nicht, dass er für viele andere im Militär ein Held ist. Diese Bescheidenheit macht ihn umso sympathischer.
Besonders schön ist es über die Nennung der real existierenden Orte den Weg von Oxen durch Dänemark zu verfolgen und vielleicht das ein oder andere Ziel für den nächsten Trip nach Dänemark zu entdecken.
Insgesamt eine tolle und spannene Fortsetzung mit unerwarteten Wendungen, doch ich finde an dieser Stelle, dass bereits der Klappentext mal wieder zu viel erzählt. So bewerte ich mit 5 von 5 Sternen.
Spannender Pageturner mit unvorhersehbaren Wendungen
Kaltherz von Henri Faber
Für kurze Zeit ist Marie im Auto alleine, als ihre Mutter Clara zurück kommt, ist sie verschwunden. Dabei war sie doch nur kurz auf Toilette...
Kim Lansky kümmert sich so ohne Arbeit um Gerechtigkeit. Doch ein alter Schulfreund ruft sie zurück in den Polizeidienst und bei ihr landet der Fall der verschwundenen Marie auf dem Schreibtisch.
Die Perspektiven wechseln zwischen Clara, Lansky und Marie hin und her. Oftmals mit Zeitangaben, sodass man sehr gut in der Lage ist zu verstehen, bei wem und zu welcher Zeit man als Leser sich gerade befindet.
Durch die Perspektivwechsel und Lanskys unkonventionelle Art zu ermitteln steigert sich die Spannung langsam und nachdem alle Hauptfiguren eingeführt wurden, hat sich das Buch zu einem wahren Pageturner entwickelt.
So ist es überhaupt nicht vorhersehbar, was als nächstes passiert und wie die Geschichte sich weiterentwickelt. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.
Interessantes und spannendes Verwirrspiel!
Perfect Day von Romy Hausmann
Seit 14 Jahren verschwinden Mädchen und werden als Leichen wieder gefunden. An unterschiedlichsten Orten. Eine Vergewaltigung spielt keine Rolle. Jetzt soll ausgerechnet Anns Vater, ein renommierter Philosophieprofessor der Mörder sein. Für Ann bricht eine Welt zusammen...
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und es ist kaum möglich zwischen den Seiten zu stoppen.
Perspektivisch wechselt es zwischen Ann, dem Mörder und dem Mörder in Psychologiestunden. Durch diese Wechsel wird die Spannung nur mehr erhöht und bis zum Ende bleibt offen, wer denn jetzt der Mörder ist.
Ann hat mich als Charakter ein wenig überrascht. Am Anfang gingen mir ihre Gedanken etwas auf den Keks, doch mit der Zeit habe ich sie immer besser verstanden.
Insgesamt fehlte mir noch ein wenig für die volle Anzahl an Sternen, doch dieses interessante und spannende Verwirrspiel bekommt 4 von 5 Sternen!
magischer Ausflug mit tollen Abenteuern
Sturmwächter von Doyle Catherine
Fionn Boyle begleitet diesen Sommer seine Schwester mit auf die Insel Arranmore. Sie verbringen die Zeit auf der Insel, auf der sie geboren sind, bei ihrem Großvater. Dieser ist ein wenig eigenartig, wer sammelt schon Kerzen und gibt ihnen noch dazu auch noch Namen?
Der Schreibstil führt den Leser schnell in die Geschichte und auf eine wundervoll bildlich dargestellte Insel.
Sehr realistisch beschrieben wird dabei das Ankommen von Fionn und seiner anfänglichen Skepsis der Insel gegenüber. Denn die Insel verbirgt, wie auch die Kerzen und sein Großvater ein Geheimnis.
Im Vordergrund stehen zwischen den Abenteuern der Geschwister immer wieder die Banden, die eine Familie ausmachen. Dabei gilt es gerade für Geschwister so manch eine zusätzliche Hürde zu nehmen. So kann es durchaus vorkommen, dass der Leser sich (wenn er Geschwister hat) an seine eigene Familie erinnert fühlt.
Insgesamt ein magischer Ausflug mit tollen Abenteuern. So bewerte ich mit 4,5 von 5 Sternen.
Viele ungenutzte Chancen, definitiv keine wirkliche Dystopie und ein unverständlicher Hype
Davor und Danach Überleben ist nicht genug. Kartoniert. von Singer Nicky
Mhairi ist unterwegs zu ihrer Großmutter, zu Fuß, denn die Grenzen sind geschlossen. Sie hat kein Geld mehr, jedoch noch ihre Papiere. Volljährig ist sie mit ihren 14 Jahren auch noch nicht, sie muss es unbedingt zu ihrer Großmutter schaffen. Doch dann trifft sie kurz vor der schottischen Grenze auf einen kleinen Jungen, den sie nicht einfach sich selbst überlassen kann.
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Versprochen wurden aktuelle Themen wie Flucht und Klimawandel. Da die Flucht von Mhairi im Vordergrund steht, dabei das Grauen von Auffanglagern, die Willkürlichkeit von Mensch und Gesetz erwähnt werden, kann eine gewisse Aktualität nicht abgesprochen werden. Doch eine Flucht durch den Klimawandel, naja, es wurde kurz erwähnt, aber das war es auch.
Auch am Ende des Buches ist noch nicht wirklich klar, warum Mhairi zu Anfang noch mit ihren Eltern aus dem Sudan geflohen ist.
Eine Dystopie liegt leider zudem auch nicht vor, denn das Buch spielt zwar in der Zukunft und das beschriebene kann wirklich passieren. Doch Mhairi steht mit ihrer Ich-Perspektive so im Vordergrund, dass nichts anderes durch kommt. Die Welt um sie herum wird nur unzureichend beschrieben, so tauchen zwar hier und da ein paar technische Spielereien auf, die jedoch nie erklärt werden und das war es auch schon vom Danach. Das Davor kennen wir alle, es ist die aktuelle Welt.
Mhairi berichtet in der bereits angesprochenen Ich-Perspektive in kurzen abgehakten Sätzen, vergisst dabei immer wieder den Leser auf ihrer Reise durch beschreibende Elemente wirklich mit zu nehmen. Etwas, was wirklich deutlich wird, sind die Probleme, vor allem psychischer Natur, die ein Mensch auf der Flucht ertragen muss. So versucht sie sich all dem durch eine selbst geschaffene Festung zu entziehen und das erlebte Grauen wegzuschließen.
Insgesamt war die Chance da, eine Dystopie zu kreieren, die zum Nachdenken anregt und das Ändern der eigenen Verhaltensweisen zu ermöglichen. Das Buch ist jedoch auf voller Linie gescheitert. Ich weiß auch Stunden nach Beenden des Buches nicht wirklich, was es mir sagen will, sodass mir der Hype, um dieses Buch vollkommen unverständlich ist. Einzig positiv ist, dass die kurzen Sätze einen das Buch in sehr schneller Geschwindigkeit lesen lassen. So bewerte ich mit 2 von 5 Sternen.
Netter Ausflug, doch ohne Hindernisse
Roman Quest - Flucht aus Rom von Lawrence Caroline
Juba, Fronto und seine Schwester Ursula müssen aus ihrem privilegierten Leben in Rom fliehen. Der Kaiser ist hinter der Familie her. So machen sich die drei auf den Weg nach Britannien zu ihrem Onkel.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die vielen kurzen Kapitel machen es möglich in kleinen Abschnitten zu lesen.
Anfangs werden die Charaktere und ihre Eigenarten genauer vorgestellt: So ist Fronto zwar der älteste der drei, doch stark abergläubisch. Alles hängt damit an Juba und seinen Entscheidungen.
Heutzutage ist eine Flucht aus Rom mit einem Flugzeug mal eben nach London natürlich kein Problem. Doch die gab es zum Handlungszeitpunkt dieses Buches noch lange nicht. Also über ein Schiff und dann in die nächste Großstadt ohne irgendwelche Probleme sich zurecht zu finden? So ergeht es den dreien immer wieder. Nebenbei hier ein Abenteuer und dort eins, aber wirkliche Hindernisse gibt es nicht.
Auch gelingt es den dreien viel zu schnell ihr Leben im Luxus hinter sich zu lassen und sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen...
Insgesamt somit ein netter Ausflug, doch ohne Hindernisse. Sehr schade, denn es wäre mehr drin gewesen in dieser Geschichte. So bewerte ich mit 2,5 von 5 Sternen.
Hochspannender, unvorhersehbarer Thriller!
Todeskäfig von Ellison Cooper
Zwei Streifenpolizisten entdecken in Washington D.C. die Leiche eines Mädchens. Sie ist in einem Tierkäfig verdurstet.
Special Agent Sayer Altair wird mit der Leitung dieses Falles beauftragt und bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Leiche eines Senators handelt... Nun beginnt ein Spiel gegen die Zeit und die Medien.
Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Schnell stellt sich Spannung ein, die daran hindert, überhaupt mit dem Gedanken zu spielen, das Buch beiseite zu legen.
Sayer Altair ist neben ihrer Tätigkeit als Agent noch Forscherin, auch auf dem Gebiet von Serienkillern. Dieser wissenschaftliche Einschub bringt immer mal wieder ein bisschen Abwechslung und hilft ihr bei den Ermittlungen.
Interessant ist vor allem, dass dieses Buch von Frauenpower lebt, denn auch Sayers Chefin ist weiblich und somit spielen Männer eher in Form von Partnern oder Helfern im Fall eine Rolle.
Insgesamt entwickelt sich ein hochspannender, unvorhersehbarer Thriller, der Lust auf mehr mit der Beteiligung von Sayer Altair macht. So bewerte ich mit 5 von 5 Sternen!
Interessante Welt, die noch deutlich mehr Potential besitzt
Queen of Blood von Myles Jill
Die Athoniten beherrschen die Welt, bereits seit Jahrhunderten. Dabei unterdrücken sie alle anderen Völker wie auch die Vidari, zu denen Seri gehört. Jeden Tag aufs neue weiß sie nicht, ob sie genug Nahrung für sich, ihre Schwester und ihren Vater zusammen bekommt. Durch einen Zufall gelangt sie ins Schloss und soll für die Rebellion spionieren.
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Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Perspektivisch wechselt die Geschichte zwischen Seri und Prinz Graeme hin und her.
Dabei beginnt das Buch sehr märchenhaft, doch leider sind die ersten gut 100 Seiten sehr vorhersehbar.
Die Welt an sich ist durch die vielen Völker, von denen man lediglich zwei kennenlernt, sehr interessant. Gerne hätte ich hier deutlich mehr von kennengelernt. Schließlich haben sie alle ihre eigenen Traditionen, die sich deutlich widersprechen.
Die Diskrepanz der Gefühle von Seri wurden sehr gut dargestellt, jedoch wurde bei der Ausarbeitung einiges verschenkt, da die Umsetzung entweder sehr schnell geht oder durch die Romanze in den Hintergrund verdrängt wird.
Insgesamt eine tolle Fantasy Geschichte mit Luft nach oben. Ich würde sehr gerne nochmal in diese Welt eintauchen und bewerte mit 3,5 von 5 Sternen.
Toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend
Der Schatten von Melanie Raabe
Norah Richter ist gerade aus Berlin nach Wien gezogen um einen Neuanfang zu starten. Neuer Job, neue Wohnung und doch wird sie plötzlich erinnert, erinnert an etwas, was schon Jahre her ist...
Der Schreibstil ist einfach nur toll, die vielen Nebensätze mit ihren Beschreibungen lassen einen mit Norah mit durch Wien spazieren und alles hautnah erleben.
Dabei kommen ihre Gedanken und Gefühle neben der Umgebung nicht zu kurz und es entsteht bereits nach kurzer Zeit ein stimmiges Bild von ihr. Besonders interessant ist die Wahl ihres Nachnamens...
Nachdem ich sowohl von "die Falle", als auch von "die Wahrheit" restlos überzeugt war, ging ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch. Doch es hat mich nie richtig fesseln können, geschweige denn kann ich von Spannung sprechen. Ohne den super Schreibstil wäre es wohl eher ein Flop geworden. Sehr schade, denn ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut.
Insgesamt somit ein toller Schreibstil, doch sonst eher enttäuschend. So bewerte ich mit 3 von 5 Sternen und hoffe, dass mir Melanie Raabes nächstes Buch wieder besser gefällt.
Spannender Gentechnik-Thriller
Das Morpheus-Gen von Rode Tibor
Plötzlich kann David Berger nicht mehr schlafen. Von seinem Freund Alex hat er eine Tablette bekommen, dieser wird kurz darauf tot aufgefunden, genauso wie seine Freundin Sarah. Natürlich ist der Anwalt David Berger Hauptverdächtiger...
Nachdem ich bereits das Mona-Lisa Virus von Tibor Rode las, war mir der Schreibstil nicht unbekannt und ich wusste in etwa auf was ich mich einlasse.
So wurde ich auch nicht enttäuscht, denn der Schreibstil liest sich flüssig, baut schnell Spannung durch Zeitsprünge auf. Gleichzeitig bewirken die verschiedensten Perspektiven, die es anfangs erstmal zu sortieren gilt, einen vielfältigen Einblick auf das Geschehen.
Da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte, nur so viel, die Gentechnik spielt mit vielen teils zwielichtigen Organisationen eine große Rolle und es entwickelt sich ein Geflecht mit verschiedenen Zweigen. Leider war hier die Zugehörigkeit eines Charakters sehr vorhersehbar, schade!
Insgesamt jedoch ein spannender Gentechnik-Thriller, dem ich 4 von 5 Sternen gebe und mich auf weitere Bücher aus der Feder von Tibor Rode freue!











