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Rezensionen von manu63:

Kurzgeschichten, Rezepte und Buntgemischtes rund um Irland

Mord in Cork aus der Feder der Autorin Ursula Schmid bietet kurze Krimis rund um Cork sowie dazu passende Rezepte und Tipps für Sehenswertes in der Umgebung. Die Geschichten sind recht kurz und lassen sich leicht und schnell lesen. Da es Kurzgeschichten sind, wird die Handlung nicht groß ausgebaut sondern schnell auf den Punkt gebracht.

Großartige Spannungsbögen werden nicht erzeugt, das geht aufgrund der Kürze der Geschichten auch nicht so gut. Wer sich also einen spannenden Krimi mit viel Handlung verspricht, der wird von diesem Buch enttäuscht sein. Es sind kleine Geschichten mit oft vorhersehbarem Ausgang die gut geeignet sind um mal in einer kleinen Auszeit gelesen zu werden. Interessant fand ich die Rezepte die nach jeder Geschichte kommen und vorher im Text erwähnt wurden. Des Weiteren werden besondere Sehenswürdigkeiten im Anhang der Geschichte beschrieben. So erhält man einen kleinen Einblick in die Umgebung des jeweiligen Schauplatzes. Auch besondere Feste oder Eigenheiten des Landes finden Erwähnung.

Jede Geschichte wird mit einem Spruch eingeleitet der ein Irischer Segensspruch sein soll. Insgesamt hat mir die Mischung gut gefallen, wer eine leichte Lektüre zur Entspannung sucht und mehr über Irland erfahren möchte, wird mit diesem Buch nicht verkehrt liegen. Wer hingegen eine durchgehende Geschichte und Krimis mit viel Spannung und überraschenden Wendungen sucht, sollte lieber ein anderes Buch wählen. Der Schreibstil der Autorin ist geradlinig und ohne Schnörkel und dadurch flüssig lesbar.

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Gibt es eine Zukunft für Amelie und Lucian?

Vampirjägerin inkognito Verfluchte Liebe ist der zweite Band der Vampirjägerin inkognito Reihe der Autorin Fiona Winter.

Band zwei schließt direkt an den ersten Band an und die Autorin lässt die Leser am weiteren Schicksal von Amelie teilhaben. Nach dem Sieg über den Bund wollen Amelie und ihre Freunde die Vampire zu einem gemeinsamen Bündnis der Zauberer und der Vampire überreden.

Lucian selber steht dem offen gegenüber und alle wollen nun gemeinsam beraten wie es weiter gehen soll. Leider geht das alles nicht so einfach vonstatten wie es sich Amelie wünscht. Zauberer und Vampire sehen die Beziehung zwischen Amelie und Lucian mit anderen Augen als die beiden und auch untereinander gibt es bei den beiden Probleme mit den verschiedenen Weltanschauungen.

Der Schreibstil ist wie im ersten Teil flüssig und die Geschichte wird aus Amelies Perspektive erzählt. Auch der kleine Dämon Sassa darf in der Geschichte nicht fehlen und darf immer wieder dann helfen wenn Amelie Probleme bekommt. Der kleine Dämon wird liebevoll gezeichnet und ich habe ihn beim lesen in mein Herz geschlossen. Die Protagonisten Amelie und Lucian agieren oftmals etwas kopflos und gerade Amelie stürzt sich immer wieder in selbst geschaffene Probleme weil sie nicht zuhören kann. Diese Art hat mir ein wenig die Charaktere vermiest, da ich solch ein agieren oft als nervig empfinde. Zum Glück schafft die Autorin aber rechtzeitig den Wechsel und lässt ihre Charaktere besser miteinander agieren. Einige Überraschungen erwarten den Leser, da einige Wendungen so nicht vorhersehbar waren. Schmunzeln musste ich bei der Offenbarung der Geldquelle von Lucian, da hat sich die Autorin was nettes einfallen lassen.

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Es lebe die Freiheit 2.0

Die Geschichte schließt direkt und nahtlos an Band eins an. Nachdem Johannes Gruber mit seiner Familie den ersten textillosen Urlaub genossen hat und dabei einiges überraschendes aus dem Leben seiner Schwiegermutter Claudia erfahren hat, können die Leser nun Johannes und seine Familie dabei begleiten wie diese Luc helfen einen in die Jahre geratenen Campingplatz zum Nudistencamp umzugestalten.

Luc ist der liebenswerte Polizist aus Band eins der sich den Grubers näherstehend als gedacht erweist.

Die Geschichte beginnt recht locker und der Schreibstil ist wie im ersten Band flüssig mit humorigen Einlagen. Leider verzettelt sich der Autor recht schnell in seinen Gedanken rund um Naturisten und Textilos die ich derartig ausschweifend und wiederholend fand, das mir das Lesevergnügen rasch verging. Die eigentliche Geschichte wurde in den Hintergrund gedrängt und kam nicht so richtig voran. Die gedanklicher Ergüsse des Autors waren einfach zu lang und ein einziger Monolog, der zwar aktuelle Ereignisse mit einflocht, der aber zur Geschichte selber nicht viel beigetragen hat. Es war eine einzige Lobeshymne auf das textillose dasein in immer wieder gleichem Muster. Nackgebiete 3.0. wird am Ende der Geschichte, die eigentlich kein richtiges Ende hatte absehbar. Da sollte der Autor dringend daran arbeiten die langen Monologe zu straffen und zum Kern der Geschichte zurückzukommen die durchaus Potential hat, das aber leider in Band zwei verschenkt wurde.

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Es lebe die Freiheit

Nacktgebiete Camping Urlaub mal erotisch? ist ein Roman des Autors Andreas Geist. In diesem Buch nimmt der Autor die Leser mit auf seinen ersten textillosen Urlaub. Der Weg dorthin ist gepflastert mit einigen Unwägbarkeiten und Problemen welche aus dem Weg geräumt werden müssen. Zum einen ist da die prüde Mutter der Gattin Martina die für eine Geburtstagsfeier anreist und nicht ahnt das diese auf einem Campingplatz für Naturisten statt finden wird.

Zum anderen die verfänglichen Situationen die mit der Entdeckung der Freuden des textilfreien Lebens einhergehen.

Der Schreibstil des Autors ist munter und erzählt wird aus der Perspektive von Johannes dem Hauptprotagonisten der Erzählung. Johannes entdeckt für sich die Vorteile und Freuden des textillosen Lebens und lässt die Leser auch eifrig teilhaben an seinen Gedanken dazu. Diese sind in einigen Passagen recht ausschweifend und teilweise dadurch auch ermüdend und sich wiederholend. Da hätte an einigen Stellen ein strafferes Vorgehen der Geschichte mehr Fluss gegeben. Einige humorvolle Passagen retten aber immer wieder die Situation. Insgesamt fand ich die Geschichte ämusant und ich fühlte mich in weiten Passagen gut unterhalten. Die teilweise absurden Szenarien werden immer wieder nett aufgelöst und führen zu weiteren Verwicklungen.

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Interessantes Prequel

Die Mädchen von Strahclyde ist das Prequel zum Roman Tödliches Treibgut des Autors Denzil Meyrick. Der Autor stellt hier Constable Jim Daley vor und wie er zu seiner Dienststelle kommt.

Es ist das Jahr 1986 und Constable Jim Dayley versieht seinen Streifendienst in den Straßen von Glasgow. Dort muss er sich mit betrunkenen Obdachlosen, eingeschlagenen Schaufensterscheiben und rachsüchtigen Vorgesetzten herum schlagen.

Das ändert sich, als er eine tote Prostituierte findet und mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt.

Meyrick schreibt flüssig und schnörkellos und versteht es die Geschichte voranzutreiben und den Leser in den Bann der Situation zu ziehen. Die Protagonisten werden gut vorgestellt und als Leserin habe ich einen guten Eindruck bekommen wie die Figuren angelegt sind. Der Spannungsbogen wird in diesem Prequel gut gehalten und das Ende wartet mit überraschenden Wendungen auf, die logisch durchdacht sind. Insgesamt eine kurze Geschichte die Lust auf mehr Lesestoff des Autors macht.

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Charlies Schicksal

Verlassener Stern ist der zweite Band rund um das Volk der Bo'othi aus der Feder der Autorin Mona Silver. Sie erzählt die Geschichte von Charlie, die sich unvorbereitet plötzlich in eine Angehörige des Volkes der Bo'othi verwandelt wiederfindet. Zwölf Tage war sie verschwunden und kehrt nun völlig verwirrt zu ihren Freunden zurück.

Erst langsam erschließt sich ihr die neue Welt und sie muss Entscheidungen treffen die ihr Leben komplett verändern werden. Dazu gehört auch, dass sie die Liebe ihres Lebens Sam verlassen muss.

Mona Silver schafft es eine fantastische Geschichte mit einer starken Liebesgeschichte zu verbinden. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und durch die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird, erschließt sich eine komplexe Welt. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich gut. Die Spannungsbögen sind gut gesetzt ohne reißerisch daher zu kommen. Man kann dieses Buch lesen ohne der Vorband Verlorener Stern zu kennen, ich würde aber empfehlen erst Band eins zu lesen, da sich die komplexe Welt der Bo'othi besser erfassen lässt und außerdem fand ich schon Band eins sehr lesenswert. Es würde einem eine gute Geschichte entgehen.

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Es wird heftiger

Blutwächter ist der zweite Teil der Melody of Eden Reihe der Autorin Sabine Schulter. Mel findet sich immer mehr in das Leben ihrer Gruppe ein und die Beziehung zu Eden festigt sich, dennoch ist Rufus eine ständige Bedrohung die immer wieder für Gefahr sorgt.

Sabine Schulter erzählt in gewohnt guter Manier die Geschichte rund um Mel weiter.

Die Charaktere reifen und die Beziehung von Eden und Mel wird immer tiefer. Die Mitglieder der anderen Gruppen werden gut skizziert und man kann sich die einzelnen Protagonisten gut vorstellen. Der Spannungsbogen wird in der Geschichte gut gehalten und auch die ruhigeren Passagen sind immer nur eine kurze Verschnaufpause vor der nächsten fatalen Lage. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe die Geschichte nur ungern weg gelegt, wenn ich keine Zeit hatte weiter zu lesen. Einmal angefangen wollte ich wissen wie es weiter geht und musste am Ende einen bösen Cliffhanger ertragen. Man sollte als Leser auf jeden Fall den ersten Band Blutgefährten kennen um alle Zusammenhänge erfassen zu können.

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Schöne ruhige Geschichte

Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy

Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen Grace gehört hat. Da auch der Vater von Florence verstorben ist nimmt die Familie Grace Florence zu sich.

Nun schwer fügt sich Florence in das neue Leben ein und erfährt dabei auch die Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe.

Die Geschichte ist in ruhigen Tönen erzählt und der Schreibstil ist bildhaft und lässt den Leser tief eintauchen in das Leben Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere werden gut gezeichnet und die Entwicklung von Florence ist gut nachvollziehbar. Es gibt keine spektakulären Spannungsbögen und vieles ist vorhersehbar. Für mich bei einer Lektüre die ich zur Entspannung lese durchaus erwünscht. Trotz einiger Längen fand ich das Buch lesenswert und kann es als ruhige Geschichte, die man mal nebenbei lesen möchte empfehlen.

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Lotta Fiore, der dritte Band

Die unbekannte Schwester von Prammer Theresa

Die unbekannte Schwester ist der dritte Band der Lotta Fiore Reihe der Autorin Theresa Prammer. Carlotta oder wie sie lieber genannt wird Lotta ist nun ohne entsprechende Ausbildung bei der Polizei und darf dort ermitteln. Als ihre Schwester Henriette verschwindet und Lotta bei einer Mordermittlung einen Zettel mit ihren Namen findet, kommt ihr der Verdacht das jemand den Schwestern nach dem Leben trachtet.

Die unbekannt Schwester knüpft an die Vorgängerbände an und als Leser ist es von Vorteil die Vorbände zu kennen. Es werden zwar immer wieder Hinweise eingestreut, aber sie reichen für das volle Verständnis meiner Meinung nach nicht aus. Der Schreibstil ist flüssig und die Szenen wechseln schnell, in einigen Bereichen auch recht sprunghaft. Wer Bildhafte Beschreibungen liebt wird sich mit dem Stil des Buches nicht anfreunden können. Auch werden die Familienprobleme weitreichend beleuchtet und der Leser dringt zusammen mit Lotta immer tiefer in die Geheimnisse der Vergangenheit ein. Ausblenden muss man als Leser die Ungereimtheiten warum Lotta und Fürst in den Polizeidienst dürfen. Das sollte man einfach so hinnehmen. Durch den Erzählstil aus Lottas Sicht erlangt man viele Einblicke in ihr Seelenleben, an einigen Stellen hätte das für mich auch kürzer ausfallen können.

Wer Familiengeschichten verbunden mit einem Krimi mag, der wird vom Buch nicht enttäuscht. Ich selber fühlte mich in weiten Teilen gut unterhalten und habe das unrealistische, wie Lotta zur Polizei kommt, einfach ausgeblendet.

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Hätte straffer sein können

Die Grausamen von Katzenbach John

Die Grausamen ist mein erster Roman des Autors John Katzenbach und ich hatte mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Die beiden Ermittler Gabe und Marta werden auf alte ungeklärte Fälle angesetzt. Beide Ermittler gelten als abgehaltert und kämpfen mir eigenen Problemen. Im Laufe ihrer Ermittlungen stoßen sie auf Spuren die bis besser nicht gefunden hätten.

Die Geschichte entwickelt sich langsam und es kommt keine richtige Spannung auf wie ich sie in einem Thriller erwartet hätte. Der Schreibstil ist in Teilen recht langatmig und ich hätte mir da eine straffere Erzählweise gewünscht. Die Charaktere hätten auch mehr Potential gehabt und die Handlung war mir zu sehr vorhersehbar. Insgesamt ein Buch das ganz nett war, aber lange nicht das gehalten hat, was es versprochen hat. Für eine Urlaubslektüre die man auch mal gerne aus der Hand legen kann durchaus geeignet.

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