Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Überfrachtet
Uns bleibt immer New York von Mark Miller
Uns bleibt immer New York ist ein Roman des Autors Mark Miller. Dabei ist der Name ein Pseudonym eines französischen Autors. Die Geschichte ist eine Mischung aus Liebesroman und Kriminalgeschichte und wartet mit ausschweifenden Beschreibungen auf.
Der Schreibstil selber ist eher einfach gehalten und lässt sich dabei recht gut lesen.
Es gibt viele Nebenschauplätze, welche die Geschichte für mich unnötig aufbauschen. Da wäre mir eine straffere Erzählweise lieber gewesen. Etliche Beschreibungen fand ich ermüdend und der Geschichte nicht dienlich.
Außerdem wartet die Geschichte mit etlichen überraschenden Wendungen auf und den Schluss habe ich so nicht vorhergesehen. Wobei ich mir das Ende positiver gewünscht hätte, die Protagonisten hätten es verdient.
Hoffnung geben
Die Bibliothek der Hoffnung von Kate Thompson
Die Bibliothek der Hoffnung geschrieben von der Autorin Kate Thompson basiert auf der realen Bibliothek in der U-Bahn_Station Bethnal Green welche im Jahr 1944, nach der Zerstörung einer Bibliothek, angelegt wurde. In der U-Bahn Station fanden viel Menschen in London Schutz vor den Auswirkungen des Krieges und konnten mit Hilfe der geretteten Büchern ein Stück Normalität in ihren Alltag bekommen.
Die Hauptfiguren sind Clara und Ruby welche mit ihren eigen Problemen kämpfen müssen und sich dennoch für ihre Mitmenschen einsetzen, mit dem Versuch ihnen durch die Welt der Bücher Hoffnung und Wissen zu schenken.
Die Hauptfiguren sind mir sympathisch und ihre Schicksalsschläge bzw. Lebensdramen haben mich berührt. Zwischendurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die Nebencharaktere fand ich für die Geschichte passend entwickelt.
Träumen und wagen
Dream and Dare von Sarah Stankewitz
Dream and Dare ist der dritte Teil der Faith Reihe der Autorin Sarah Stankewitz und kann eigenständig gelesen werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Rockstar Isaac bekommt aus persönlichen Gründen eine Singblockade und um seine Band zu retten wird Hope engagiert um für ihn ein zu springen, sowohl Hope als auch Isaac kämpfen mit den Dämonen ihrer Vergangenheit und fühlen sich dennoch zu einander hingezogen.
Die Geschichte wird in sich stimmig erzählt und die Probleme von Hope und Isaac fühlen sich nicht künstlich an. Missverständnisse und Wirrungen gibt es im Laufe der Geschichte nicht und das gefällt mir sehr gut. Erzählt wird aus der Sicht von Hope und Isaac und ich konnte mich gut in der Gefühlswelt der beiden zurecht finden. Die Nebencharaktere ergänzen die Geschichte gut und bilden ein überzeugendes Gerüst für die Bewältigung der Probleme die Hope und Isaac zu bewältigen haben.
Insgesamt ein gut lesbares Buch das ich gerne gelesen habe.
Zurück in Wien
Der Blumenkavalier von Michaela Baumgartner
Der Blumenkavalier Sehnsucht im Palais ist der dritte Band rund um die Töchter der Familie Wohlleben, erzählt von der Autorin Michaela Baumgartner.
Fanny und Sophie zieht es zurück nach Wien, Sophie will dort ihr Kind zu Welt bringen und Fanny freut sich schon darauf ihre Witwentracht abzulegen und Paul Faber wieder zu sehen.
Das Wiener Leben wird gut beschrieben und auch die Aufgaben der adligen Damen dieser Zeit werden gut umrissen. Frauen die aus diesem Feld ausbrechen wollten, hatten es in dieser Zeit nicht immer leicht. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Geschichte verläuft ohne dramatische Höhepunkt in einer stetigen Fluss. Hochspannung ist hier nicht zu erwarten, aber als Nebenbeilektüre, die ich auch gut mal aus der Hand legen konnte, fand ich die Geschichte gut lesbar. Die Wendungen der Geschichte waren vorhersehbar und brachten die Geschichte zu einem guten Abschluss.
Aufwachen in einer neuen Zeit
Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera
Die letzte Erzählerin ist eine Geschichte der Autorin Donna Barba Higuera. Petra und ihre Familie gehören zu den wenigen die mittels eines Raumschiffes vor einem Kometeneinschlag auf der Erde fliehen dürfen. Nach Jahrhunderten erwacht Petra in einer neuen Welt in der nichts so ist wie es ihre Eltern vorhergesagt haben.
Die Geschichte wird aus Petras Perspektive erzählt und als Leserin fand ich es faszinierend wie sich Petra in der neuen Weltordnung zurecht finden muss und das sie wohl als einzige noch Erinnerungen an die alte Erde hat. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, wobei ich das empfohlene Alter von 11 Jahren als relativ jung ansehe. Die Thematik ist komplex und es gibt für Petra einiges an Schrecken, die sie durchmachen muss. Je nach Kind sollte man es beim Lesen in dieser Altersklasse begleiten. Sensible Themen wie Verlust von Familie und Freunden wird stark thematisiert und Petra muss einige schwierige Entscheidungen treffen,
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Enttäuschend
Asterix und Obelix im Reich der Mitte von Olivier Gay; Fabrice Tarrin
Asterix im Reich der Mitte bezeichnet sich selber als illustriertes Album zum Film und hat leider nichts mit den bekannten Asterix Bänden gemein. Die Geschichte rund um Asterix und Obelix wird als Geschichte mit großformatigen Bildern erzählt. Beide sollen der Tochter der Kaiserin von China gegen Feinde, die das Land einnehmen wollen, helfen.
Der Schreibstil ist eher abgehackt und in sehr einfacher Sprache gehalten. In der Geschichte gibt es für mich inhaltliche Lücken und es gibt viele Sprünge im Ablauf. Ein unsinniger Streit zwischen Asterix und Obelix zieht sich wie ein roter Faden durch Buch und ist nicht nach zu vollziehen. Die Namensgebung der weiteren Charaktere finde ich unpassend und auch die Einleitung der Geschichte empfinde ich als erhobenen Zeigefinger. Fleisch ist doof und der Zaubertrank potentiell gefährlich, weil nichts über Langzeitfolgen bekannt ist.
Insgesamt für mich enttäuschend und der Geschichte fehlt völlig der Charme der alten Serie.
Ein neuer Fall
Asterix und Obelix im Reich der Mitte von Olivier Gay; Fabrice Tarrin
Der Tote im Sand ist der dritte Band der Cosy Crime Reihe Pech und Schwäfel eines Autorenquartetts mit dem Namen Robin Fuchs. Das Quartett besteht aus den Autorinnen Jana Ronte und Nica Stevens sowie aus den Autoren Andreas Suchanek und Christian Handel.
Kurz vor Silvester wird die Leiche des Kölner Architekten Lars Jansen auf einem LKW gefunden.
Maikes Ermittlungen ergeben mehr Fragen als Antworten und es beginnt eine komplizierte Spurensuche.
Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Geschichte wird flüssig erzählt. Maike lebt sich immer mehr in Niederteerbach ein und die bereits bekannten Nebencharaktere treten in gewohnter Weise auf. Die Lösung des Mordfalles fand ich überraschend und schlüssig, die Dialoge sorgten mehr als einmal für einen Schmunzler und die Hauptcharaktere entwickeln sich immer weiter und zum eigentlichen Grund, warum sich Maike in das kleine Städtchen versetzen ließ, werden immer mehr Details genannt.
Neues Ungemach
Die Begine und der lebende Tote von Silvia Stolzenburg
Die Begine und der lebende Tote ist der vierte Band rund um die Begine Anna und dem Siechenmeister Lazarus. Anna und Lazarus sind mittlerweile verheiratet und arbeiten weiterhin gemeinsam im Siechenhaus.
Die Autorin Silvia Stolzenburg erzählt die Geschichte der beiden spannend weiter und lässt sie wieder teilhaben an Geschehen, die ihnen weiteres Ungemach bescheren.
Die einzelnen Bände der Reihe lassen sich auch unabhängig voneinander lesen, da die Kriminalfälle jeweils abgeschlossen werden. Kleine Rückblenden erläutern etliche Situationen und so lässt sich die Geschichte gut verfolgen. Die Charaktere werden mit Ecken und Kanten versehen und auch Anna mit ihrer Neugierde ist nicht in allen Lagen sympathisch und sie hat weiterhin Probleme damit Autoritäten anzuerkennen. Das bringt sie in jedem der Bände, die ich bisher gelesen habe, in Schwierigkeiten.
Die Haupt-und Nebencharakter finde ich insgesamt gut und passend angelegt und die Reihe mit gefällt mir bisher sehr gut.
Es geht weiter
Die Begine und der lebende Tote von Silvia Stolzenburg
Der tote Berliner ist der zweite Band der Cosy Crime Reihe Pech und Schwäfel eines Autorenquartetts mit dem Namen Robin Fuchs. Das Quartett besteht aus den Autorinnen Jana Ronte und Nica Stevens sowie aus den Autoren Andreas Suchanek und Christian Handel.
Im einzigen Gasthof von Niederteerbach wird ein erschlagener Berliner gefunden und Maike Pech und ihre Crew machen sich unterstützt von einem Berliner Kollegen an die Ermittlungen.
Die Geschichte ist interessant geschrieben und die Dialoge ließen mich mehr als einmal schmunzeln. Der Handlungsablauf ist schlüssig und oftmals überraschend. Etliche Wendungen habe ich so nicht vorhergesehen und die Aufklärung des Mordes war unerwartet. Immer wieder gibt es Andeutungen dazu, warum sich Maike in die Kleinstadt hat versetzen lassen. Wobei ich mir mehr Informationen dazu wünschen würde, so ist es ein Handlungsstrang der mir bisher zu kurz gekommen ist.
Guter Einstieg
Die Begine und der lebende Tote von Silvia Stolzenburg
Die Tote in der Wand ist der erste Band eine Cosy Crime Reihe eines Autorenquartetts mit dem Namen Robin Fuchs. Das Quartett besteht aus den Autorinnen Jana Ronte und Nica Stevens sowie aus den Autoren Andreas Suchanek und Christian Handel.
Maike Pech hat sich in den kleinen Ort Niederteerbach versetzen lassen und verfolgt damit eigene Gründe, die in ihrer Vergangenheit liegen.
Direkt an ihrem ersten Tag wird sie mit einer Leiche in der Wand der Arrestzelle konfrontiert. Es entpuppt sich als Cold Case der 15 Jahre zurück reicht. Im Laufe ihrer Ermittlungen trifft sie auf etliche Bewohner des kleinen Ortes, die ihr Hinweise für ihre Ermittlungen geben. Die Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel, ihre Freundin und Schwägerin unterstützt die Ermittlungen durch ihre Arbeit an der gefundenen Leiche.
Schön finde ich, das die Personen des Umfeldes von Maike und Zoe nach und nach eingeführt werden. Es gibt dabei auch einige humorige Momente und diese sind eher unterschwellig als Schenkenklopferhaft. Kleine Wortspielereien ergänzen dies sehr gut.
Der Fall zeigt einige skurrile Töne, die ich bei solchen Geschichten jedoch immer wieder gut finde. Man sollte sich auf Zufälle und 180 Grad Wendungen einlassen können und es sollte nicht jede Situation auf die Goldwaage gelegt werden. Ich lasse mich gerne auf unerwartete Wendungen ein, wenn sie gut aufgebaut werden, was für mich hier der Fall ist.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung der Reihe und was es mit dem Fall aus der Vergangenheit auf sich hat.








