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Müllschlucker

Müllschlucker /
Verloren in Tiflis

Autor*in: Iwa Pesuaschwili

Übersetzt von: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Deutsch
2024 - Mitteldeutscher Verlag

Taschenbuch

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Inhalt

Hauptbeschreibung
9. April, nationaler Gedenktag in Tiflis, Georgien. Gena versucht, einen weiteren Tag in seinem gescheiterten Leben zu bewältigen. Seine Frau Mila, die jegliche Hoffnung auf ihren Mann verloren hat, plant eine Zukunft ohne ihn. Tochter Zema, die bei der Polizei arbeitet, beschließt, dass Rache ihr einziges Lebensziel ist. Sohn Lazare will Rapper werden und vertritt linke Ideale, ist jedoch plötzlich gezwungen, seine Prinzipien aufzugeben.Iwa Pesuaschwili schildert das Schicksal der armenischen Familie Simonyan, die in den 90er Jahren vor dem Krieg in Karabach nach Tiflis flieht, in eine Stadt voller Korruption, Gewalt und schmutziger Politik. Die Handlung entwickelt sich innerhalb eines Tages, an dem alle Konflikte, Dramen und Herausforderungen gleichzeitig über die Familie hereinbrechen. Und obendrein beginnen die Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu erwachen und hindern sie daran, rationale Entscheidungen zu treffen ...Pesuaschwilis Roman ist eine Familiensaga gerafft auf einen Tag und vier Personen, aus deren stündlich wechselnden Perspektiven und Gedankenflüssen ein dynamischer Reigen der postsowjetischen Realität entsteht. Der sowjetische Müllschlucker mit seinem "beißend stinkenden Drachenschlund" wird zum Symbol der so langsam verwesenden kommunistischen Mentalität.

Autor*in

Iwa Pesuaschwili, geb. 1990, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er ist Autor mehrerer TV-Dokumentarfilme. Seit 2012 veröffentlicht er seine Geschichten in Zeitschriften. 2014 debütierte er mit seinem Erzählungsband "Ich habe es versucht". 2018 wurde sein erster Roman "Das Evangelium des Herunterkommens" für alle wichtigen georgischen Literaturpreise nominiert. Mit dem vorliegenden Roman "Müllschlucker" gewann er den EUPL 2022 und weitere Literaturpreise, darunter den Tsinandali-Preis für die beste Prosa und 2021 den Sonderpreis der Jury des SABA-Preises. Natia Mikeladse-Bachsoliani, geb. 1966 in Meißen, Tochter einer deutschen Mutter und eines georgischen Vaters. Diplom-Germanistin, freischaffende Übersetzerin und Kulturmanagerin. Lange Jahre am Goethe-Institut Tbilissi und später am Goethe-Zentrum Eriwan. Aus dem Georgischen übersetzte sie u. a. Tamta Melaschwilis preisgekrönten Roman "Abzählen" (2015) sowie Aka Morchiladses Chronik eines Phantasie-Georgiens "Santa Esperanza" (2006).

Buchdetails

Titel: Müllschlucker
Untertitel:Verloren in Tiflis
Untertitel:Übersetzt von: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Autor*in:Iwa Pesuaschwili
Verlag: Mitteldeutscher Verlag
Erscheinungsjahr:2024
Sprache:Deutsch
144 Seiten
20 mm x 140 mm
ISBN-13: 978-3-96311-951-4

Produktsicherheit

Hersteller: Mitteldeutscher
Am Steintor 23, 06112 Halle / Saale DE
E-Mail: info@mitteldeutscherverlag.de

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