Im Detail
Die späten Tage /
Über das Altwerden und eine späte große Liebe
Autor*in: Natascha Wodin
Deutsch
2025 - Rowohlt, Hamburg
Hardcover
Inhalt
Hauptbeschreibung
Natascha Wodin, Autorin des Bestsellers Sie kam aus Mariupol und eine der großen Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, erzählt in ihrem neuen Buch berührend, ehrlich und poetisch vom Altwerden und einer späten großen Liebe. Es geht um widersprüchliche Gefühle, um Nähe und Fremdsein in einer Beziehung und um die Gedanken an den näher rückenden Tod, den Schmerz des unaufhaltsamen Abschieds.
Was bedeutet es, wenn man sich in hohem Alter noch einmal verliebt? Wenn nicht mehr viel Zeit füreinander bleibt und man sich eigentlich schon im Alleinsein eingerichtet hat? In Natascha Wodins neuem Buch wagt die Erzählerin den Versuch, die Liebe über die Einsamkeit siegen zu lassen, ein letztmögliches Lebensexperiment, in dem sich die Fragen nach Liebe und Tod mit existenzieller Dringlichkeit stellen und die Mühen des Alters zum Alltag gehören. Die Geschichte des Paares ist der rote Faden im Text, einem Gewebe aus Erinnerungen, Reflexionen, Beobachtungen - aufgezeichnet an einem mecklenburgischen See mit Blick auf das Wasser und den gegenüberliegenden Horizont.
«Wie gut und ermutigend, dass es Natascha Wodin und ihre Bücher gibt!» Marko Martin, Welt am Sonntag
«Die Sprache Wodins nimmt dem, was sie erzählt, nicht den Schrecken. Im Gegenteil: Sie macht ihn spürbar, nachvollziehbar. Und gleichzeitig spendet ihre Kunst den so nötigen Trost.» Der Spiegel
Autor*in
Natascha Wodin, 1945 als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth/Bayern geboren, wuchs erst in deutschen DP-Lagern, dann, nach dem frühen Tod der Mutter, in einem katholischen Mädchenheim auf. Auf ihren 1983 erschienenen ersten Roman Die gläserne Stadt folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen, darunter die Romane Nachtgeschwister und Irgendwo in diesem Dunkel. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, für Sie kam aus Mariupol wurden ihr der Alfred-Döblin-Preis, der Preis der Leipziger Buchmesse und der Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2019 verliehen. 2022 wurde sie mit dem Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Natascha Wodin lebt in Berlin und Mecklenburg.
Stichworte
Autofiktion | Literatur | Sie kam aus Mariupol | Autobiografischer Roman | Romane über Neuanfänge im Alter | deutsche Literatur | Beziehungsroman | zeitgenössische Belletristik | Beziehungsdynamik im Alter | Einsamkeit im Alter | zeitgenössiche Literatur | Intimität und Distanz im Alter | Literarische Selbstreflexion | Umgang mit Trauer | Trost in der Literatur | Autobiografisch inspirierte Romane | deutschsprachige Gegenwartsliteratur | Liebe im Alter | Krankheit im Alter | Joseph-Breitbach-Preis | Preis der Leipziger Buchmesse | Schaalsee | Mecklenburg-Vorpommern | Lebensabend | tröstlicher Roman | Endlichkeit des Lebens | Vergänglichkeit | Abschied und Verlust | ergreifende Geschichte | Generationenroman | poetische Sprache | deutsche Gegenwartsliteratur | Anspruchsvolle Belletristik | literarische Erzählungen
Buchdetails
| Titel: | Die späten Tage |
| Untertitel: | Über das Altwerden und eine späte große Liebe |
| Autor*in: | Natascha Wodin |
| Verlag: | Rowohlt, Hamburg |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
| Sprache: | Deutsch |
| 288 Seiten | |
| 22 mm x 128 mm | |
| ISBN-13: | 978-3-498-00334-0 |
Produktsicherheit
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