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Chéri

Chéri /
Roman. Übersetzt von Renate Haen, mit einem Nachwort von Dana Grigorcea

Autor*in: Sidonie-Gabrielle Colette

Sonstiger Urheber: Dana Grigorcea
Übersetzt von: Renate Haen
Deutsch
2025 - Manesse

Hardcover

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Inhalt

Hauptbeschreibung
Das Hauptwerk der Ikone der französischen Literatur - von vielen unterschätzt, von wenigen übertroffen - in zeitgemäßer Neuübersetzung von Renate Haen und Patricia Klobusiczky

Macht Liebe selig? Lässt sie uns über uns hinauswachsen? Schenkt sie uns ewige Jugend? - Diese und andere zeitlos aktuelle Fragen verhandelt dieser vibrierende Roman über die Höhen und Tiefen einer Beziehung, die gegen alle gesellschaftlichen Konventionen verstößt und gerade deshalb etwas Erhabenes gewinnt. Chéri, der titelgebende Held, ist mit seinen vierundzwanzig Jahren ein Bild von einem Mann, unwiderstehlich in seiner Ungezwungenheit und Eleganz, vor allem aber in seinem ausgeprägten Hang zum Pariser Wohlleben. Als Filou, der sich gerne aushalten lässt, ist er für Léa, die weitaus ältere, selbstbewusste und genussfreudige moderne Frau, das perfekte Objekt der Begierde. Hingerissen wie ein junges Mädchen, kann sie der Versuchung einfach nicht widerstehen. Ihre leidenschaftliche Liaison mit dem unreifen Chéri hält für sie so manche Überraschung bereit, vor allem in der erotischen Liebe, deren Exaltationen hier bei aller Freizügigkeit höchst einfühlsam geschildert werden. Am Ende ist Léa um eine existenzielle Lebens- und Liebeserfahrung reicher, wobei dieser Roman einer Amour fou in gewisser Weise Colettes eigenen Ausspruch widerlegt: «Man stirbt nur am ersten Mann.»

Colette gilt in ihrer Heimat als Klassikerin der Moderne und genoss schon zu Lebzeiten allerhöchstes Ansehen. Sie wurde in die Académie Goncourt aufgenommen, und nach ihrem Tod ehrte sie Frankreich mit einem Staatsbegräbnis. Selbstverständlich wurden ihre Werke in die Bibliothèque de la Pléiade aufgenommen. Im deutschen Sprachraum hat man sie hingegen lange unter «Boulevard» verbucht. Höchste Zeit also, das Vorurteil mit einer zeitgemäßen Neuausgabe zu korrigieren.

Mit einem Nachwort von Dana Grigorcea

Autor*in

Sidonie-Gabrielle Colette (1873-1954) verbrachte ihre Kindheit in der Bourgogne und kam als junges Mädchen nach Paris. Ihre Karriere begann sie als skandalumwitterte Künstlerin der Belle Epoque und starb als weltberühmte Grande Dame der französischen Literatur. Ihren Ruhm hat sich die Außenseiterin aus der Provinz gegen mancherlei Widerstände erschrieben. Dem turbulenten Auf und Ab des eigenen Schicksals rang sie die Klarheit ihres Stils ab und stand im Leben wie in der Literatur für den Wandel im Verhältnis der Geschlechter. Selbstbewusst machte sie tabuisierte Formen von Erotik und Sinnlichkeit zum Thema höchst populärer Romane, so auch in Chéri, ihrem Hauptwerk. 1945 wählte man sie als zweite Frau in der Geschichte in die Académie Goncourt. Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren, sie ist Germanistin und Nederlandistin und lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Zürich. Die Werke der rumänisch-schweizerischen Schriftstellerin wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Ihr Roman »Die nicht sterben« wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert und 2022 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Dana Grigorcea ist Trägerin des rumänischen Kulturverdienstordens im Rang einer Ritterin, 2026 ist sie Kuratorin des Münchner Literaturfests, das unter dem Motto »Freiheit« steht.

Buchdetails

Titel: Chéri
Untertitel:Roman. Übersetzt von Renate Haen, mit einem Nachwort von Dana Grigorcea
Untertitel:Sonstiger Urheber: Dana Grigorcea
Übersetzt von: Renate Haen
Autor*in:Sidonie-Gabrielle Colette
Verlag: Manesse
Erscheinungsjahr:2025
Sprache:Deutsch
264 Seiten
155 mm x 96 mm
ISBN-13: 978-3-7175-2575-2

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28, 81673 München DE
E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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